Elion

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  • Elion ist ein Gott des Lichts und der Erlösung. Das Zentrum seiner Anbetung findet sich in Calpheon, doch sein Glaube ist weit verbreitet.​
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    E L I O N






    In der monotheistischen Religion des Elionismus ist der Gott Elion Anbetungsobjekt und Schöpfer seiner Anhänger, der ihnen Stellvertreter auf irdischem Boden schickt und sie mit einer schützenden Hand auf dem
    erleuchteten Weg – Dem Weg des Elion- leitet.Der Schöpfungsmythos im ersten Kapitel der Heiligen Schrift erzählt von Schwarzstein, den der Gott nutzte, um damit zunächst Tiere und Landschaften zu erschaffen, denn Meere und Wüsten sollten die später entstehenden Nationen davon abhalten, sich zu bekämpfen.


    Darauffolgend, erschuf Elion neben dem zivilisierten Leben ebenso eine Stadt zwischen Himmel und Erde, bei der es sich vermutlich um Calpheon handelt, wo der Kern und mutmaßliche Ursprung des Elionismus verankert liegt. Die Spuren dieses Glaubens in der Hauptstadt sind kaum zu übersehen, beheimatet sie doch beeindruckende Kirchen, eine beachtliche Dichte an Geistlichen und die berühmte Schule der Walküren, die als die gesandten Engel Elions gelten.


    Inspiriert durch Katholizismus, haben auch im Glauben des Elion Sünden und Absolution, Erlösung, Taufe, natürlich göttliche Bestrafung, gemeinsam mit einer Hölle, und sogar Ablassbriefe allgegenwärtige Bedeutung. Ebenso kennt die Historie der Spielwelt eine Abwandlung der Kreuzzüge, in der kleinere Glaubensrichtungen erfolgreich verdrängt und das Wort des einen Gottes weit über die eigenen Landesgrenzen, durch Begleitung von Krieg, hinausgetragen wurden.

    Generell zeichnet sich der Elionismus durch ausgeprägte Licht und Goldsymbolik und daher sind Begriffe, wie „das Licht Elions“ („Elion gibt uns das Licht“) und auch „der Schatten Elions“, wie auch der „Wille Elions“ im alltäglichen Gebrauch nichts Ungewöhnliches.

    So werden Gläubige vom Licht des Gottes erleuchtet, der ihnen damit den Weg weisen möchte, und auf sie im Jenseits mit einem goldenen, von tausend Kerzen gespickten Altar wartet.

    Um sich dessen Gunst zu sichern, werden neben den normalen Messen heilige Rituale innerhalb der und auch Opfergaben dargebracht. Detailliertere Einsichten, wie dies von Statten geht, gibt es derzeit nicht.


    Auch ist nicht ganz klar, ob es sich bei den Heiligen Schriften, die während der Messen verlesen werden, um ein einziges Werk oder verschiedene Bücher handelt, da Priester mit verschiedenen Einbänden in Händen angetroffen werden können.

    Sicher ist jedoch, dass der Besitz oder eventuell sogar das Lesen gewisser elionischer Schriften nur Priestern vorbehalten bleibt und für das gewöhnliche Volk unter Strafe steht. Wie exzessiv diese ausfallen kann, bleibt unbekannt, doch ist der Fall einer abgetrennten Hand nach dem Entwenden einer Heiligen Schrift bekannt.




    Innere Strukturen

    Jedem, der dem Willen Elions Folgen möchte, wird seine Anbetung gestattet. Auch im amtlichen Aufstieg eines Geistlichen scheinen weder Rassenzugehörigkeit, noch Geschlecht eine Rolle zu spielen und es können sogar Goblins (die bekanntlich als nicht mehr als billige Arbeiter in der Gesellschaft gelten) in den Reihen der Kirche gesichtet werden. Erwähnenswert hierbei ist, dass der Amtsrang des Hohepriesters eine einzigartige Stellung ist, welche –ähnlich einem Papst- nur von einer Person gleichzeitig bekleidet wird.

    Die verschiedenen Ränge in der Priesterschaft zeigen sich nach außen hin vor allem durch die Gewandung der Geistlichen. Vollkommen korrekte Übersetzungen für die jeweiligen Amtsträger kennen wir noch nicht, doch wird es ungefähr folgendermaßen aussehen:







    In Serendia tragen die Priester grüne- statt rote- Variationen der Tracht.








    Das Leben im Glauben

    Die Gläubigen hegen Interesse an den Blackstones, die als Geschenke Elions bezeichnet werden und den Trägern Glück bringen sollen. Werden sie jedoch zu Zwecken der Alchemie verwendet, die sich ebenfalls der großen potentiellen Macht der Steine bedient, so stellt dies eine der größten Sünden und ketzerischen Verbrechen dar.
    Den Aufzeichnungen eines Inquisitors zu Folge soll man den Sünder und Ketzer drei Mal auf seine Verfehlungen aufmerksam machen, und ihn auf den rechten Weg hinweisen. Doch beim vierten Mal sollen sich alle von ihm abwenden, auf dass der Ketzer erkennt, dass Elions Weg der Einzige ist, der ihm Erlösung schenken kann. Diese und andere Gebote des Gottes werden vom Drachenwächter gehütet. Ein Bote Elions, der die Einhaltung seiner Gesetze und den heiligen Altar mit nahezu unsterblicher Stärke und Tapferkeit beschützt.


    Kirchenlieder, die Heiligen Schriften und das Wort der Missionare, bei denen es sich zumeist um Priester niederen Ranges handelt, verbreiten und festigen die Lehre des Elion. Die Gläubigen kommen beim Läuten der Glocken Kirchen zusammen, um gemeinsam dem Gott zu huldigen oder im stummen Gebet ihre Bitten an ihn zu richten.

    Zur Gebetshaltung werden traditionsgemäß die Arme vor der Kurz überkreuzt und manche Gläubige, die in diesem Sinne jedoch nicht zum Klerus gehören, verhüllen sich dazu in Roben –Wie genau diese Regelung abläuft, ist nicht weiter bekannt.







    Zeitgleich verabscheuen viele Ungläubige den Ruf der Gebetsglocken, denn sie läuten zu bestimmten Zeiten auch den Beginn extravaganter Festivitäten ein, welche der Klerus gemeinsam mit dem Adel und anderen reichen Bürgern abhält.

    Zu den Ungläubigen gehören meist neben der Unterschicht, die Elion für „einen Gott der Reichen“ hält und in den gegenwärtigen Protesten sogar seine Bildnisse verbrennen, auch Diebe, die in den Schatten leben; Künstler, welche nicht an ewiges Seelenheil glauben; und eine Minderheit von Händlern, deren Interessen sich nicht mit den Lehren der Kirche vereinbaren lassen.


    Trotzdem verkehrt die Kirche nicht nur in geistlichen Angelegenheiten mit Händlern, ergreift sogar unverhohlen Partei, mischt sich in weltliche Belange ein, wie zur Gründung der Delphe-Ritter, und benennt offen Präferenzen in den politischen Ränkespielen der Großfamilien und Händler. So hegt der Klerus sogar engen Kontakt zum Kalis Rat, zu dessen Mitgliedern auch einige treue Gläubige zählen. Aufgrund ihrer politischen und sozialen Sonderstellung und den Vorwürfen aus den Armenvierteln, ist davon auszugehen, dass zumindest einige Teile der heiligen Kirche korrupt sind.



    Wichtige Vertreter

    • Lehard Motenon; Der momentane Hohepriester des Elionismus. In seiner Gemeinde sagt man, dass er durch Gebete Krankheiten heilen- und Wünsche erfüllen könne. Keine dieser Wundertaten ist jedoch bewiesen. Er half dabei, den heiligen Orden der Delphe Ritter zu gründen und investiert auch weiterhin Gelder in die Gruppierung um seinen dortigen Einfluss zu stärken. Er glaubt daran, dass den Orden zu stärken der Weg richtige ist um auch Calpheon zu kräftigen.
    • Leona; Sie ist eine hochrangige Priesterin in der Hauptkathedrale des Elionismus, welche tiefes Vertrauen des Hohepriesters Lehard Motenon genießt. Ihre Persönlichkeit gilt als vollkommen und fehlerlos. Sie ist tugendhaft, ihrem Glauben unterworfen und treu ergeben. Von den Gläubigen Elions wird sie als gesandter Engel ihres Herrn angesehen.




    Definition der Ketzerei im Elionismus

    Aus einem Tagebuch eines Ketzerei-Ermittlers: Heilige Schrift, Kapitel 1. Am Anfang, erschuf Elion die Ebenen, Bäume und Tiere mit dem Black Stone. Am Ende erschuf er die Zivilisierten. Elion lehrte sie, dass Ketzer drei Mal von ihren Verfehlungen gewarnt werden sollen. Wenn sie letzten Endes ihren Weg nicht ändern, so sollen sie zurückgelassen werden. Der Ketzer wird schnell begreifen, dass der Weg Elions der wahre Weg ist und dass Elion der eine und einzige Heilsbringer ist. Eines der Anzeichen, durch die sich ein Ketzer zeigt, ist die Verleugnung der Unfehlbarkeit der Heiligen Schriften Elions.


    Drachenwächter

    Der Bote, welcher besser bekannt ist als der Drachen Wächter, waltet über die Gebote und deren Einhaltung. Er beschützt den Heiligen Altar durch seine nahezu unsterbliche Stärke und Tapferkeit. Die, die nicht beten: Nicht jeder fühlt sich zum Gebet berufen, wenn die Glocke der Stadt erklingt. Ein NPC-Mädchen in Calpheon lässt verlauten, dass sie den Klang der Glocke hasse, denn sie rufe nicht nur zum Gebet, sondern läute auch den Beginn der extravaganten Feste ein, zu welchen die Hohen Priester die Adligen der Stadt als ihre Gäste einladen. Dieses Mädchen ist mit seiner Ansicht nicht allein. Denn natürlich sind die meisten Bewohner Calpheons Elionisten, doch auch Ungläubige sind unter ihnen. Diese umfassen Diebe, die in den Schatten leben; Künstler, welche nicht an ewiges Seelenheil glauben; und eine Minderheit von Händlern, deren Interessen sich nicht mit den Lehren der Kirche vereinbaren lassen.





    Literatur

    • Die Heiligen Schriften
    • Existieren göttliche Kräfte? – Unbekannter Autor
      Ein Buch, empfohlen für jene, welche die Existenz von Gott anzweifeln. Das Buch beschäftigt sich mit dem Glauben und was notwendig ist, um ein Leben in göttlichem Gehorsam zu leben. Es wird oft Kindern vorgelesen, wenn sie etwas angestellt haben (Der Bezug dieses Buches zum Elionismus ist bis jetzt ungeklärt; es ist aber anzunehmen, dass es sich auf diese Religion bezieht).
    • Einführung in den Elionismus – Unbekannter Autor
      Scheinbar ein Buch in limitierter Auflage!
    • Ein Gespräch mit Elion – Unbekannter Autor
      Ein Buch, das viele Menschen nicht zu interessieren scheint.

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