Rejkja

  • Calpheon

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  • Charakterbeschreibung von Rejkja. Copyright by skeygeta


    Rejkja

    [Räikia]




    Persönlicher Titel:
    Sonnenauge








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    Steckbrief


    Name: Rejkja dè Navarre, geb. Falk
    Rufnamen: Rej

    Geburtsjahr: 259
    Geburtsort: Calpheon
    Stand: Gräfin, Haus dé Navarre
    Status: ledig

    Haarfarbe: kräftiges Rot
    Augenfarbe: bernstein-rostbraun





    Hintergrund

    Die jüngere Schwester von Richard Gregor dé Navarre war bereits im zarten Mädchenälter mit einer sanftmütigen und doch entschlossenen Persönlichkeit gesegnet worden. Ihre Bewunderung galt jenen Tugenden, denen sich auch der Kriegerstand der Walküren verschrieben hatte: Entschlossenheit, Anmut, Stärke und Hingabe. So war es es nicht verwunderlich, dass die Familie ihrem Wunsch nach einer Ausbildung an der berühmten Akademie nachkam und ihr einen Platz in den Reihen der Walkürenanwärterinnen verschaffte. Die Tatsache, dass die jüngere Schwester des späteren Grafen aufgrund der strengen Regelungen der Walküren bezüglich Besitz und Liebschaften vom Erbe der Familie ausgeschlossen wurde, störte sie hierbei keineswegs - es war ein Opfer, dass sie gerne brachte. Im Gegenzug würde sie der Familie als angehende Walküre großes Ansehen und Ruhm einbringen und ihr Leben dem Dienste Elions und Calpheons verschreiben, zumal ihre Ambitionen ganz im Interesse der Ordensfamilie lagen.
    Die ersten Jahre folgte die junge Beatrice Eleonora de Navarre ihrer neuen Berufung mit großem Eifer und es schien ganz so, als habe sie eine glorreiche Zukunft vor sich. Doch das Schicksal hatte wohl anderes für sie vorgesehen, denn schon bald sollte eine einzige folgenschwere Begegnung das Leben von Beatrice in völlig unvorhergesehene Bahnen lenken. Es war die Begegnung mit einem Mann namens Roderick von Falk, einem Delpheritter aus dem niederen Adel.
    Bis heute ist unklar, wann und wo genau sich die beiden das erste mal trafen. Klar ist jedoch, dass diese Begegnung nicht ohne Konsequenzen blieb, denn es kam, wie es kommen musste: Die junge Walkürenanwärterin verliebte sich in den Herren von Falk und obwohl angehenden Walküren Liebschaften aufs Strengste untersagt waren, pflegten Roderick und Beatrice bald eine heimliche Beziehung zueinander. Eine ganze Weile lang waren sie still und heimlich ein Paar, hinter dem Rücken der Akademie und ungesehen von den Augen der Familien de Navarre und von Falk. Doch eines Tages trug es sich zu, dass Beatrice erkrankte - so glaubte sie es zumindest. Aufgrund ihrer Krankheit erlaubte die Akademie der Anwärterin einige Tage im Haus der Familie zu verbleiben und sich auszukurieren. Der damalige Leibarzt der de Navarre untersuchte derweil die Ursachen für die Beschwerden der jungen Frau. Es stelle sich heraus, dass nicht Krankheit schuld an Übelkeit und Kopfschmerz war, sondern das Kind, dass im Leib der jungen Betraice heranwuchs. Für die Beatrice brach eine Welt zusammen, denn die Schwangerschaft bedeutet nicht nur das Ende ihres Werdegangs bei den Walküren, sondern auch große Schande für ihre Familie - immerhin hatte sie ihren heiligen Eid gebrochen.

    Unter dem Bitten und Flehen von Beatrice behielt der Leibarzt der de Navarre das Geheimnis ihrer Schwangerschaft für sich, nur Roderick als Vater des Kindes wurde eingeweiht. Gemeinsam überlegten Roderick und Beatrice, wie es weitergehen sollte. Da Roderick sich nichts mehr wünschte, als seine Beatrice zur Frau zu nehmen, entschlossen die beiden Calpheon zu verlassen und das Kind fernab der Stadt auf die Welt zu bringen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion nahm Roderick einen großen Anteil des Falk'schen Familienvermögens an sich und verließ gemeinsam mit Beatrice die Heimatstadt Calpheon. Nahe der Grenzen kamen sie auf einem kleinen Hof unter, wo Beatrice das Kind austragen und gebären sollte. Sobald das Kind auf die Welt kommen würde, würden sie heiraten und über alles weitere entscheiden - so zumindest hatten sie es geplant.
    Monate vergingen. Das Verschwinden Beatrices blieb in Calpheon natürlich nicht unbemerkt. Im Haus de Navarre hatte man sie als vermisst gemeldet und sogar zahlreiche Suchtrupps zusammengestellt, um die verlorene Tochter zu finden. Die Suche aber verblieb erfolglos und so wurde Beatrice etwa ein Jahr nach ihrem Verschwinden für tot erklärt. Auf jenem Hof nahe der Grenze zu Serendia kam später das Kind von Beatrice und Roderick zur Welt. Unglücklicherweise kam es bei der Geburt jedoch zu Komplikationen und so verstarb die junge Frau kurz nachdem ihre Tochter, der das Paar in ihren letzten gemeinsamen Stunden den Namen Rejkja gegeben hatte, das Licht der Welt erblickte.
    Roderick aber war verzweifelt. Was sollte er tun? Nach Calpheon zurückkehren? Abgesehen von seiner Liebsten wusste er kaum etwas über die Mitglieder der Familie de Navarre. Wie sollte er die Situation erklären? Wie sollte er ihnen beibringen, dass er Schuld gewesen war an ihrem Unglück? Dass er sie dazu gebracht hatte, sich in ihn zu verlieben, mit ihm sogar eine uneheliche körperlicher Vereinigung einzugehen, trotz ihres Walküreneides? Wie erklären, dass er für ihr verschwinden verantwortlich war und letztlich dafür, dass sie auf diesem schmuddeligen Hof zwischen Kuhmist und Hühnern gestorben war, weil kein Leibarzt und keine richtige Medizin zur Verfügung stand, um sie zu retten? Ja, Roderick gab sich die Schuld für alles, was geschehen war. Er trauerte um Beatrice und zugleich schämte er sich, für seine Entscheidungen. Er konnte nicht zurück. Er konnte weder seiner Familie, noch den de Navarres unter die Augen treten. Also nahm er das Kind und zog weiter, floh aus Calpheon nach Serendia und weiter fort bis nach Heidel.
    Dort lies er sich nieder in der Hoffnung wenigstens dem Kind, welchem er seinen Nachnamen gab, ein gutes, wohlbehütetes Leben ohne Schande geben zu können. Mit dem Vermögen, das er seiner Familie gestohlen hatte kaufte er ein Anwesen und wurde Soldat im Dienste Heidels. Mit seinem Sold brachte er die kleine Familie gerade so über die Runden. Als dann der Krieg zwischen Calpheon und Heidel kam, fiel Roderick jedoch auf dem Schlachtfeld und so war Rejkja fortan auf sich allein gestellt. Da sie es nicht übers Herz brachte das Haus in dem sie aufgewachsen war zu verkaufen, vermietete sie eines der Zimmer und hatte so zumindest ein kleines Einkommen um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Bis heute lebt sie in jenem Anwesen und arbeitet nebenher als Bedienung im Wirtshaus Lilienthal.




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    Leben



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    Jahr 259
    Auf einem kleinen Hof nahe der Grenzen Calpheons wird Rejkja als Tochter von Beatrice Eleonora de Navarre und Sir Roderick von Falk geboren.
    Wenige Stunden nach der Geburt kollabiert die geschwächte Beatrice und verstirbt auf dem Kindbett. Roderick Falk gibt dem Kind seinen Nachnamen und flieht mit Rejkja nach Serendia.
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    Jahr 260
    In Heidel wächst Rejkja als einfache heidelianische Bürgerin auf. Der Vater hat mittlerweile sowohl den calpheonischen Adelstitel als auch den Rittersstand abgelegt und verdient sich als Soldat im Dienste Serendias.
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    Jahr 273
    Rejkja beginnt eine Lehre als Köchin und Konditorin und folgt somit den vermeintlichen Fußstapfen ihrer Mutter.
    Ihre eigentliche Herkunft verschleiert der Vater zum Schutze seiner Tochter un berichtet ihr stattdessen, dass Rejkjas Mutter eine herausragende heidelianische Köchin war die an Krankheit starb.
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    Jahr 276
    Nach ihrer Ausbildung täumt Rejkja von einer eigenen Konditorei, doch fehlt es am nötigen Kapital. So nimmt
    sie eine Stelle als Bedienung im Wirtshaus Lilienthal in Heidel an und spart jedes Silberstück das sie entbehren kann, für ihr Vorhaben.
    Noch im selben Jahr fällt Rejkjas Vater Roderick Falk im Krieg zwischen Heidel und Calpheon und hinterlässt seiner Tochter das kleine Anwesen im Herzen der Stadt.
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    Jahr 286
    Durch einen Zufall trifft Rejkja auf den Erbgrafen des Hauses de Navarre.
    Dieser wird auf den Siegelring aufmerksam, den Rejkja als Andenken an ihre Mutter vom Vater erhalten hatte und dessen Symbol dem des Hauses de Navarre gleicht.
    Die Situation wift viele Fragen auf. Letztlich beschließt Rejkja mit dem Einverständnis des Erbgrafen, sich dessen Gesinde als Köchin anzuschließen.
    Wenige Tage später trifft sie mit dem Gefolge des Adelshauses in Calpheon ein und bezieht ein Gesindezimmer auf dem de Navarrischen Gutshof.
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    Jahr 287
    Nachforschungen über Rejkjas Herkunft ergeben, dass Rejkja nicht nur die Tochter des vermeintlichen Soldaten Falk,
    sondern eines ehemaligen Adeligen aus Calpheon sowie der Tante Wolfrads und Kyrans ist. Im Namen des alten Grafen wird sie in der
    Familie anerkannt und trägt fortan den Nachnamen dè Navarre. Monate später verschwindet Kyran und Wolfrad widerruft die frühere Adoption des Hauses de Navarre.
    Rejkja verbleibt als einzige Erbin des Hauses de Navarre. Als sie einen Antrag des Erbmarchesen di Falco erhält, willigt sie einer Verbindung der Häuser ein und verlobt sich mit diesem.
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