Serendia

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  • Die Region Serenida. Copyright by Kaluga.
    Übersetzung aus dem Englischen von Kaluga (Quelle: BlackDesertRoleplayers ; Originalübersetzung aus der koreanischen Version).
    Keine Gewähr auf Korrektheit & es empfiehlt sich, auf die offizielle, westliche Version von Daum zu warten.
    Änderungen und Erweiterungen vorbehalten :)
    Wird fortgesetzt!










    Serendia | Zeitleiste





    Das Jahr 265 im Elion Kalender

    Im Alter von 37 Jahren, wurde Crucio zum König von Hidel gekrönt und setzte Calpheon darüber in Kenntnis, dass Hidel sich nicht länger am Feldzug gegen Valencia beteiligen wird.
    Am meisten aufgebracht von dieser Nachricht waren die Priester Calpheons. Denn durch die ständige Hetze durch die Kirche begannen die Gläubigen bereits vom Glauben abzufallen. Daher würde ein plötzlicher Stopp des Eroberungszuges eine Erschütterung in den Fundamenten ihrer Macht darstellen. Der Krieg hatte bereits einigen Glaubensrichtungen schwer zugesetzt, daher wäre es die ideale Gelegenheit den eigenen Glauben bis ganz hin nach Valencia zu verbreiten.

    Daher wurde Crucio mit Kirchenausschluss gedroht, während Dahad gleichzeitig Druck auf ihn ausübte -Es war eine verzwickte Situation für Crucio. Sich weiter aus dem Feldzug herauszuhalten, könnte einen Krieg mit Calpheon entfachen. Außerdem gehörten viele der militärischen Führer, die unter seinem religiösen Vater gedient hatten, zur treuen Glaubensgemeinschaft Elions.

    Nach einigen Privatgesprächen, entschied Crucio schließlich, sich dem Feldzug wieder anzuschließen. Er war nicht bereit, sich kurz nach seinem Amtseintritt solch extremen internen und externen Herausforderungen zu stellen. Dafür akzeptierte Dahad die subtilen Hinweise Crucios, dass dies das letzte Mal gewesen wäre.
    Daher plante Dahad einen gigantischen Eroberungszug, der sie mindestens bis an die Mauern Valencias bringen sollte –Sonst würde man ihre Namen in den nächsten Generationen verlachen. Allein die Vorbereitungen für diese Unternehmung dauerten zwei Jahre an.



    Curcio De Mongart kannte die Wege der Schwarzen Wüste wie seine Westentasche. Daher betrachtete er den Marsch durch die Wüste als nicht mehr als einen Spaziergang. Aber so einfach sind die Dinge nie. Der Wind, der sich zu Beginn ihrer Reise erhoben hatte, wurde zu einem blendenden Sturm bis sie Mediah erreicht hatten und waren damit der Wüste noch nicht einmal nahe.

    Die Allianz schlug Lager im fremden Territorium auf und wartete darauf, dass der Wind sich legen würde. Eine Woche verging, bevor sie Mediah überhaupt sehen konnten.
    Was war hier passiert? Es gingen Gerüchte in den Karawanen um, die davon berichteten, wie sich Mediah verändert hatte, doch niemand hatte das erwartet, was ihre Augen nun erblicken würden. Mauern mit eingebauten Kasernen umrundeten die Stadt und schwarzer Rauch stieg endlos durch zahlreiche Schornsteine auf.

    Dahad bestand darauf, weiter vorzustoßen. Sowohl er, als auch viele andere, waren fasziniert vom plötzlichen Fortschritt Mediahs und wollten wissen, wie sie solchen erreicht hatten. Doch den Marsch nach Valencia weiter zu verzögern, könnte zu riskanten Versorgungsengpässen führen. Als sie schließlich die Wüste erreichten, erhob sich der Wind erneut und dieses Mal brachte er Regen mit sich. Aber Regen in der Wüste?

    Dann erblickten sie sie –Eine rote Flagge. Das Zeichen dafür, dass sie sich nun in Valencias Territorium befanden. Die Priester Elions, welche die Einheiten begleiteten, knieten nieder um zu beten. Zur selben Zeit schlugen die Truppen ihr Lager in den heulenden Winden auf. Doch es dauerte nicht lange, bis der Sturm sie verschlang und den Tag so dunkel wie die Nacht zeichnete.
    Als Crucio wieder zu Bewusstsein kam, fand er sich in einer Sandgrube wieder und sah, dass die rote Flagge gebrochen war. Der Sturm musste daher die Valencianer weit schwerer getroffen haben!
    Nun ging es nicht mehr um eine Eroberung, sondern ums Überleben. Der Himmel verdunkelte sich erneut und der Weg zurück in die Heimat war gefährlich und schier endlos.

    Sandstürme und Bodensenkung quälten die Truppen auf ihrem Rückzug und schließlich wurde ihr Weg vom Fluss Demi versperrt, dessen Pegel durch den langanhaltenden Regen maßlos angestiegen war und den Fluss unabsehbar verbreitert hatte.
    Es dauerte einen Monat, bis der Fluss überquerbar wurde, und Crucio erfuhr einen seltenen Moment der Ruhe, als sie den Fluss überquert hatten.

    Aber danach kam das Bereuen, dem Feldzug zugesagt zu haben. Und so endete er auch.
    Der Orden Elions hingegen belohnte die Soldaten und verkündete, dass Valencia sich nach dem großen Erfolg ihres Feldzuges nicht mehr erholen würde. Was auch immer passiert war, sie benötigten eine Atempause nach all diesen Desastern.
    Burg Hidel und das serendianische Flachland waren glücklicherweise von den Katastrophen verschont geblieben, doch die Sümpfe in den südlichen Regionen hatten sich ausgeweitet.

    So wurde der Krieg nicht durch Menschenhand gestoppt, sondern durch Naturgewalten und eine Zeit des Friedens und der Erholung war angebrochen. Zwischenzeitlich krönte Calpheon den 22 Jahre alten Guy Seric als Nachfolger zu ihrem alten König, der im Sturm sein Leben gegeben hatte.





    Das Jahr 275 im Elion Kalender

    7 Jahre vergingen bevor die Händlergilde Hidels Mediah besuchte. Die Mediahner hatten die Jahre nicht vergeudet und ihre Stadt noch weiter entwickelt. Crucio De Mongrat, der den Fortschritt schon während des letztes Feldzuges bezeugen konnte, beorderte die Händlergilde dazu, herauszufinden wie Mediah dazu in der Lage gewesen war sich derart weiter zu entwickeln und begriff dadurch die Wichtigkeit der Black Stones.

    Nachdem ihn Berichte von einer jungen Naga erreichten, die einen Black Stone Splitter trug, begab sich De Mongart unverzüglich in die südlichen Sumpf-Regionen. Er glaubte, dass sich ihm nun die Chance eröffnen würde, es Calpheon heimzuzahlen, ihn in den unglücklichen Eroberungsfeldzug gelockt zu haben, doch De Mongart‘s wahres Unglück hatte noch nicht einmal begonnen.

    Auch Calpheon suchte verzweifelt nach einer Quelle für Black Stones, die sie ihr eigen nennen könnten. Doch nicht ein Stückchen des wertvollen Materials konnte in Calpheon gefunden werden. Als die Neuigkeiten einer Entdeckung von Black Stone in den Keflan Steinbrüchen und Serendia die Ohren des jungen Königs von Calpheon, Guy Serric, erreichten, wusste er, dass er schnell handeln musste.



    Das Jahr 276 im Elion Kalender

    Guy Serric stieß tief ins Flachland Serendias bis zu den Wachtürmen Hidels vor, nachdem er Keflan ohne große Gegenwehr eingenommen hatte. Aber Hidel war ein beachtlicher Gegner, daher sammelte Serric seine Elite und überfiel Burg Hidel im Dunkel der Nacht.

    Crucio De Mongart war vom Überfall komplett überrascht und verlor seine Burg –Schlimmer noch, er wurde von Calpheon als Gefangener genommen. Trotz seiner Gefangennahme weigerte er sich, sich zu ergeben und sagte dem Hidelischen Botschafter, dass sie den Kampf gegen Calpheon fortführen sollten, egal was mit ihm geschähe.

    Nachdem er die Nachricht seines Königs vernommen hatte, führte General Cliff seine Truppen nach Südwesten, um Kephlan zu übernehmen, während General Armstrong den Fluss Demi überquerte, um den Krieg nach Calpheon zu bringen.
    Guy Serric jedoch blieb standhaft und nutzte Keflans berühmte schwere Infanterie für sich. Doch es sah so aus, als wären große Verluste auch für Calpheon unvermeidbar. Auch wenn sie den Krieg gewinnen würden, brachten ihnen die beiden Generäle Cliff und Armstrong von Hidel beinahe mehr Tote als es die Pest getan hatte.

    Dies zwang Guy Serric dazu, seine Strategie zu ändern. Was er wirklich wollte, waren nicht die Länder als solche, sondern lediglich die Black Stones aus den Sümpfen Serendias. Und so bot er ein Friedensabkommen an, statt die Kapitulation Hidels zu fordern. Im Angesicht des bevorstehenden Blutvergießens, musste De Mongart eine Entscheidung treffen.

    Nachdem Calpheon ein Jahr lang überwacht hatte, dass die Bedingungen ihres Vertrages eingehalten wurden, durfte De Mongart wieder nach Hause zurückkehren. Die Wachtürme wurden zum neutralen Gebiet erklärt und die übrigen Truppen Hidels mussten ihre Lager im Westen aufschlagen. Trotz allem, was passiert war, respektierten die Generäle Cliff und Armstrong die Entscheidungen ihres Königs. Zwar gab es welche, die ihn hinter seinem Rücken als Feigling bezeichneten, doch De Mongard blieb davon unbeeindruckt. Was ihn stattdessen bedrückte, war es mitanzusehen, wie Calpheon die Sümpfe Serendias plünderte. Zu dieser Zeit verschlechterte sich dazu sein Gesundheitszustand.



    Das Jahr 281 im Elion Kalender

    Der plötzliche Tod Guy Serics schockierte den gesamten westlichen Kontinent. Er war gerade erst 30 Jahre alt geworden und bei bester Gesundheit. Daher entstanden Gerüchte, dass man ihn vergiftet hatte, entgegen der offiziellen Stellungnahme, dass sein Tod durch eine unbekannte Krankheit verursacht worden war. Umso besser für Crucio De Mongart, der glaubte, dass seine Chance sich von den Auflagen Calphens befreien, früher als erwartet gekommen war. Er rechnete damit, dass Calpheons in der Zeit eines Machtvakuums hilflos war.

    Crucio beorderte General Cliff vom westlichen Wachlager zu sich, um mit ihm zu beraten, ob sie den Friedensvertrag annullieren sollten. Cliff vermutete allerdings, dass ein zu schnelles Vorstoßen, Calpheon einen Grund dazu geben würde, sich schneller wieder zu erholen und dass sie lieber warten sollten, um zu beobachten, wie die Dinge sich entwickeln würden. Großkämmerling Zordain war zu diesen Besprechungen ebenfalls zugegen. Cliff hatte Crucio an ihn verwiesen, als sich dessen Gesundheit verschlechterte. Sein scharfes Urteilsvermögen und seine Fähigkeiten machten Zordain zu einem wichtigen Mitglied in Crucios Hofstaat.

    Er wurde mit 25 Jahren zum Großkämmerling. Zuvor hatte er sich dem Militär angeschlossen, um seine Familie zu rächen, die von calpheonischen Soldaten getötet wurde, als sie Burg Hidel plünderten. Seine Position war jedoch der eines Beraters näher als der eines Kämmerlings. Dies lag daran, dass Crucio sich wegen den Auflagen Calpheons zu einem Kastellan degradiert hatte, da er sich zu diesem Zeitpunkt in der Erfüllung seiner Pflichten als König gescheitert sah.



    Zordain argumentierte bei der Beratung, dass Guy Serics vermutliche Ermordung das Werk der Kirche oder einer Handelsgruppe war und nicht das Ergebnis interner Konflikte. Daher würden in seinen Augen Hidels Handlungen keinen Einfluss darauf haben, wie schnell Calpheon sich wieder einen würde.
    Obwohl er Zordain zustimmte, entschied sich Crucio dazu, General Cliffs Rat zu folgen und beobachtete die Situation in Calpheon weiter. Die Zeit der Unordnung brach zwar unerwartet in Calpheon ein, doch legte sich ebenso schnell wieder. Und unter einer neuen parlamentarischen Regierung, wurde das Land stärker denn je.

    Zordain behauptete, dass es nicht länger als fünf Jahre dauern würde, bis Calpheon an Macht verlieren würde. Ihr Schicksal in die Hände der Händlergilden zu geben, sei eine schlechte Idee gewesen und die Kirche, deren Aufgabe es sei, jene Gilden zu überwachen, wären zu beschäftigt damit, ihren Einfluss zu erweitern.
    Er überzeugte Crucio davon, die Steuern zu erhöhen, denn Hidel würde seine Armee neu aufbauen müssen.


    Das Jahr 283 im Elion Kalender

    Das niedere Volk erhob sich gegen Hidel, denn trotz schlechter Ernte in diesem Jahr, waren die Steuern nicht gesenkt worden. Noch schlimmer machten es die Wilden, die sich in letzter Zeit aggressiver gezeigt hatten und die wenige, verbleibende Ernte vernichteten.

    Die Unterschicht war sich der Änderungen in Calpheon mit ihrem parlamentarischen System bewusst und schickte daher Alundi, um sie am Hof Burg Hidels zu repräsentieren. Als Antwort nahm König/ Kastellan De Mongart diesen gefangen, folterte ihn als Warnung und setzte ihn auf neutralem Boden aus. Das Volk war erzürnt, aber was könnten schon einfache Bauern gegen eine Armee ausrichten, die sich für den Krieg rüstete? Es gab einen Aufstand –wenn man ihn als solchen bezeichnen konnte- der sich jedoch schnell im Angesicht der Soldaten wieder auflöste. Die Aktiven Mitglieder dieses Aufruhrs konnten sich nicht wieder in ihr normales Leben eingliedern, da Geld auf ihre Köpfe ausgesetzt wurde. Auch Alundi gehörte zu ihnen.

    Eines Tages und ohne seine eigene Einwilligung, fand er sich als Führer des Aufstandes wieder und suchte Zuflucht in den Ruinen der alten, zerstörten Burg Hidel. Viele Leute, die den Druck des Staates und das daraus resultierende Leid müde waren, sammelten sich unter Alundi und boten Zordain so einen Grund die Steuern noch weiter zu erhöhen.
    Ein Aufstand der Unterschicht? So etwas gab es nicht, denn das einzige, das tatsächlich passierte, war eine formale Beschwerde.

    Im gleichen Jahr wurde ein plötzlicher Lichtstrahl am Nachthimmel erblickt, der vom Wiederaufleben der Gewalt der Wildlinge und dem Erscheinen von verschiedensten Monstern in ihrer gefolgt wurde.
    Manche behaupteten, Steine erwachten zum Leben. Die Menschen, nannten dies den „Tower of will“-Zwischenfall, da es Aufzeichnungen davon gab, dass etwas Ähnliches geschehen war, nachdem in früheren Zeiten der „tower of will“ (Turm der Macht) erbaut worden war.

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