Lavellan Carvain

  • Calpheon

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  • Lavellan Carvain. Tochter aus dem Haus Carvain. Ehrgeizige Elionspriesterin mit blauem Blut.








    "Before you can kill the monster you have to say its name."

    P h o e n i x.
    Es ist dunkel in der Kathedrale, dunkel und kühl. In der Luft liegt der typische, harzige Geruch von kaltem Weihrauch, vermischt mit dem wachsigen Geruch stetig verbrennender Kerzen; die einzige Lichtquelle in den hohen, heiligen Hallen, bei dem jeder Schritt auf dem Boden einen dumpfen Hall ins Jenseits gibt. Sie steht ganz vorne, seitlich bei einer der Weihwasserbecken, zwischen den schlanken Fingern ein Zündholz, das einen warmen Schein auf ihr Licht wirft: ebenmäßige, aristokratische und elegante Gesichtszüge und eine zarte Hautbräune, von der man nicht weiß, ob sie von der Sonne oder ihrer Ahnenlinie stammt. Undeutbare, durchdringende, silbergraue und katzenhaft geformte Augen unter dichten, dunklen Augenbrauen, rabenschwarz wie das lange, allerdings sehr ordentlich frisierte Haupthaar, das ihr im geöffneten Zustand sicherlich bis zur Taille hinab reicht. Eine gerade, schlanke Nase, volle und feminine Lippenkonturen sowie ein leicht spitzes Kinn verleihen ihrem Gesicht viel Weiblichkeit und wollen nicht ganz so zu dem entschlossenen und result wirkenden Glanz in den Augen passen. Zarte Linien an den Augenwinkeln verraten ein Alter um die 30 Lenze; eben diese Linien fehlen allerdings gänzlich ihren Mund, was vermuten lässt, dass sie selten lächelt oder lacht. Großgewachsen ist sie, gertenschlank und auch unter der schweren, kostbaren, roten Robe kann man erahnen, wie athletisch sie ist. Trotz - oder gerade wegen - ihrer Körpergröße fällt die makellos grade Haltung auf; mit gestrafften Schultern, latent gerecktem Kinn und bedachten, kraftvoll wirkenden Bewegungen, die nicht einstudiert sondern verinnerlicht wirken. Lavellan besitzt eine schöne, tiefe Altstimme und wenn sie lächelt, verstärken sich die Fältchen um die Augenwinkel, erlösen die ernst wirkende, marmorne Miene und lassen sie symphatischer wirken. Ganz gleich ob man ihr in der Kirche oder auf der Straße begegnet; Lavellan ist stets sehr gut gekleidet; Roben, Kleider und Reisekleidung sind aus kostbaren Stoffen, oft verziert und ausgezeichnet verarbeitet. Sie trägt keinen Schmuck außer einer goldenen Elionskette an einem schmalen, ebenfalls goldenen Band und ein gewebtes, dunkelrotes Armband. Anders als viele adelige Frauen verzichtet sie fast gänzlich auf Puder und Parfüm. Mit Waffen sieht man sie ebenfalls nicht, obwohl bekannt ist, das sie durchaus versteht, ein Schwert zu schwingen.






    "G o d s are sometimes m o n s t e r s. Its the price of divinity."



    ♦ Bekannt ist: Lavellan hat die Walkürenakademie im jungen Alter besucht, sie aber vor Abschluss wieder verlassen. Gründe darüber werden bis heute sehr mannigfaltig diskutiert und reichen von verbotenen, magischen Praktiken, Missbrauch von leistungsfördernden Medikamenten zu Liebschaften aller Art. Lavellan hat sich bis heute nicht dazu geäußert.
    ♦ Der Öffentlichkeit sind keine Liebschaften oder Beziehungen der Priesterin bekannt; trotz ihres voranschreitenden Alters und der längeren Liste an potentiellen Interessenten gilt die Aussage: sie sei mit Elion und Elion allein im Bund. Die breite Mehrheit munkelt allerdings von Affären zu Männern im Bürgertum und wieder jemand meint, dass sie vermutlich einfach schon zu alt für eine Heirat mit einem anderen Haus sei.
    ♦ Lavellan trägt in der Öffentlichkeit meistens rote Samthandschuhe, ohne die sie selten gesehen wird; vermutlich eine Krankheit? Oder einfach nur Ekel?
    ♦ Sie isst angeblich kein Fleisch, behaupten Angestellte und stöhnen über die extraordinären Essenswünsche. Andere meinen, sie sei eine ausgezeichnete Jägerin, die gerne auch an der Fuchs- und Falkenhatz in den südlichen Wäldern Calpheons teilnimmt.
    ♦ Sie spielt seit ihrer Kindheit Chello. Vor Publikum eher selten zur Schau gestellt, hört man ihre Chelloklänge doch manchmal durch das Adelsviertel wabern und jeder, der die weichen, tiefen, sanften Klänge hört, bleibt sicherlich kurz stehen um der Musik zu lauschen.
    ♦ Und neuerdings strebt sie danach, ihre Tante Persephone Carvain als Erzpriesterin abzulösen, was zu mehr als einer hitzigen Diskussion im Haus Carvain geführt haben soll. Auch Porzellan sei zu Bruch gegangen sein.
    ♦ Die enge, vertrauensvolle Beziehung zu ihrem Bruder Calvaras ist gemeinhin bekannt. Irgendwann hat jemand geflüstert, dass Lavellan auch grundsätzlich hinter den sexuellen Eskapaden des Bruders hinterher räumt. Wie auch immer das aussehen mag!


    F a c e C l a i m ~ Janet Montgomery in Salem.






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