Rena Faerber

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  • Verwegene Schmugg ... uh, Dieb ... äh, Selbstständige aus Epheriaport.
    ~ Rena Faerber ~



    Renas Haar ist von einem dunklen, matschigen Braun, durch das gelegentlich ein Kupferstich schimmert, desöfteren ungewaschen und unordentlich. Es berührt gerade noch so ihre Schultern; von einem Barbier hat sie wohl noch nichts gehört (selbstverständlich wäre sie auch viel zu faul um einen solchen zu besuchen). Das Mädel würde ob ihres jungen Gesichts durchaus als gutaussehend durchgehen, wäre sie nicht stets darauf bedacht, ihr Äußeres durch unordentliches Auftreten und nachlässige Körperpflege zu überschatten. Für Rena ist "Mode" ein Fremdwort, denn noch nie hatte sie sich in ein standesgemäßes Kleid oder eine Tracht gehüllt; immerzu trug sie Mäntel oder einfache Hemden und Hosen, wie es die Männer taten. Der schlanke, sehnige Körper; die nur marginal vorhandenen weiblichen Reize und die schmalen Hüften erzeugen ein sportliches Bild, das eher dem eines Jungen gleicht. Die Größte ist sie auch nicht gerade, mit gerade einmal 1,55m überragen sie die meisten Leute um Längen.
    Renas graublaue Augen, unter buschigen Brauen hervorstechend, wirken groß und aussdrucksstark - manche würden ihren Blick als "glubschig" bezeichnen, andere wohl eher als "wirren Fischaugen-Silberblick". Meist umgibt sie ein penetranter Geruch, eine Mischung aus Salzwasser, Grog, Rum, Schweiß und vermutlich auch ein wenig Schnaps. Feine Ringe, schöne Armbänder und glänzende Ohrringe sucht man an ihr vergebens. Der feine, filigrane Degen an ihrem Gürtel passt dagegen überhaupt nicht in das Gesamtbild. Neben dem verrucht-durchtriebenen Blick hinterlassen geschwungene, volle Lippen den Eindruck, dass sie stets verwegen schmunzelt.


    Verwegen ist zudem ein passendes Stichwort, mit dem sie sich selbst kurz und knapp beschreiben würde. Mit einer natürlichen Gelassenheit schlägt sie sich durch das Leben, während sie sich einzig und allein auf ihre Bauernschläue zu verlassen scheint. Rena begnügt sich mit den kleinen Freuden des Lebens und hat scheinbar nicht vor nach den Sternen zu greifen. Sie lebt einfach gern, gut und unkompliziert, während sie umso ordinärer und gemeiner werden kann, sollte man sich ihr in den Weg stellen wollen. Nur ungern nimmt das Mädel ein Blatt vor den Mund, entsprechend vulgär könnte auch eine Unterhaltung mit ihr werden. Lustigerweise kann sie dieses Verhalten aber auch von einer Sekunde auf die andere wechseln, dann ist ihre Person wie ausgetauscht ~ vermutlich könnte sie eine egoistische Adelige oder eine verschlagene Händlerin genau so gut mimen wie das nervige Hafenmädchen.

    Renas Stimme:

    >>> Kleine Leute <<<

    >>> Dummchen <<<

    >>> Kekse! <<<


    Rena isst gern fettreich und scharf - lass sie nie kochen, wenn du nicht willst, dass es (mindestens) zweimal brennt! An der Liebe hat sie ein sehr großes Interesse, denn so kam es, dass sie seit Jahren in einer heißen Dreiecksbeziehung steckt, nämlich zwischen einer Flasche Rum und einer Buddel Grog. Von Alkohol wird sie magisch angezogen, entsprechend viel scheint sie auch zu vertragen. Von einem verfressenen Fogan unterscheidet sie sich eigentlich nur äußerlich, denn merkwürdigerweise scheint das Essen und der Alkohol überhaupt nicht anzuschlagen.

    Über die Dinge, die sie in ihrem vorherigen Leben getan hat, spricht Rena selten. Sie weicht Fragen über ihre Vergangenheit aus, kontert mit albernen Gegenfragen oder wird schnell ausfallend, sollte es um dieses Thema gehen. Meist endet es jedoch damit, dass sie eine blanke Lüge auftischt: Vor einem Monat war sie noch die boshafte Kapitänin eines Schiffes und hat mit einer Kanonenkugel allein eine Horde Seeungeheuer erlegt, eine Woche später war sie dann eine umherziehende Reisende aus Heidel, die sich gern etwas Gold verdienen möchte. Immer ist es etwas anderes, immer ging sie in ihren Geschichten einer anderen Berufung nach. Fakt ist jedoch, dass sie weiß, wovon sie spricht: Ihre Geschichten - manche nennen es Seemannsgarn - sind stets bunt ausgeschmückt und erzählen von spannenden Begegnungen mit Verbrechern und Ungeheuern, sollte man darauf eingehen und sich diesen Unsinn komplett anhören. Der Anfang ihrer Herkunftsgeschichte ändert sich jedoch kaum, denn es ist tatsächlich die Wahrheit, dass Rena aus Epheriaport stammt.


    Gerüchte und Gehörtes:


    - Rena hat einen Bruder, der in Calpheon lebt. Auch ihre Eltern sind dort zuhause.

    - Eine bürgerliche Familie, die ihren Nachnamen (welchen sie nicht immer nennt) trägt, lebt in Calpheon.

    - Sie hängt ständig mit einer blassen, gleichaltrigen Frau herum, die gut einen Kopf größer ist als sie. Diese wird ständig von Rena geärgert, sie behandeln sich im großen und ganzen aber wie sehr gute Freundinnen oder gar Schwestern. In Epheriaport sind sie als Straßenmädchen bekannt. Ein paar Einwohner der Hafenstadt würden wohl sagen, dass die beiden zwar ganz nett zu sein scheinen und gern herumalbern, man mit ihnen aber besser keine Geschäfte machen sollte, da sie Dreck am Stecken haben.

    -> Die beiden sind im Untergrund Serendias nicht gerade unbekannt.

    Was Diebe und Halunken wissen könnten
    Rena und "Asha" verdienen ihre Brötchen zwar ab und an mit Tagelöhnerei und damit, dass sie irgendwelchen Leuten vorgaukeln sie wären Händer oder änliches; die Haupteinnahmequelle besteht aber immer noch aus Schmuggel, Hehlerei und dem Verkauf von Diebesgut. Die beiden verhalten sich was diese Sache angeht in der Öffentlichkeit recht vorsichtig. Bisher waren nie die Wachen ein Problem, sondern eher die mit ihnen konkurrierenden größeren Gruppen mit ähnlichen Motiven.



    OOC
    Oh Gott, ist die Formatierung schrecklich! :D Ich werde wohl ein paar passende Bilder zu .png zurechtschneiden und das ganze etwas gliedern, damit es hübscher aussieht. Aller Anfang ist schwer.~

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