Valencia - Historie

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  • Geschichte Valencias. Übersetzt aus dem Englischen ins Deutsche für www.bdo-rollenspiel.de durch Isandril. Copyright by Isandril.

    G E S C H I C H T E

    V A L E N C I A S





    J a h r


    E r e i g n i s s e


    ???

    Der Erwachte führte einen jungen Mann zur der alten Steinkammer, vor deren Eingangstreppen eine Menschenmenge kniete. Sobald der junge Mann die mit Schätzen gefüllte Kammer erreichte, nahm er die goldene Krone an sich und wurde so der erste König von Valencia sowie der Begründer der Nesser-Dynastie.


    50 Jahre sind seit der durch Katastrophen geprägten Regentschaft des 14. valencianischen Königs, Imur Nesser, vergangen. Die Bevölkerung von Valencia setzte ihr Leben fort, während die Ereignisse der Vergangenheit - der Schwarze Tod, der in der Wüstenregion wütete, sowie das blutigste Massaker in der Geschichte Valencias, der Vorfall mit dem Stamm der Akmanen - langsam nur noch eine blasse Erinnerung ihrer selbst waren.


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    Ein Konflikt zwischen König Imur Nesser und dem Stamm der Aakmanen war unvermeidlich. Jener Stamm existierte schon lange vor der Gründung des Königreichs Valencia und bezeichnete sich selbst als “Beschützer der alten Zivilisation”. So weigerte man sich Teil des valencianischen Königreiches zu werden. Regelmäßig kam es zu Reibereien zwischen beiden Parteien in Bezug auf die alten Steinkammern und die Artefakte, die sich in der Wüstenregion befanden. In Folge dieser stetigen Konflikte sah es Imur Nesser, der 14. König von Valencia, als seine Aufgabe an, den Stamm der Akamen in das Königreich zu integrieren.


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    König Imur war bekannt für seinen Jähzorn, der einer harten Prüfung unterzogen wurde, als seine zahlreichen Versuche eine Vereinbarung mit dem Stamm der Aakmanen zutreffen immer wieder ausgeschlagen wurden. Am Ende verlor der König seine Geduld und entsandte seine Armee, mit der Folge eines einseitigen Massakers. Aber sogar im Angesicht dieser verheerenden Verlusten ergab sich der Stamm der Akmanen nicht. Und so geschah es, dass jener Stamm spurlos vom Erdboden verschwand und fast zeitgleich das westliche Ende des Kontinents von einer Katastrophe heimgesucht wurde.


    Ausgehend von valencianischen Händlern verbreitete sich eine Seuche, die auf Grund schwarzer Fäulnis des Fleisches der Infizierten der “schwarze Tod” genannt wurde, über den gesamten Kontinent und selbst König Imur musst unter dieser den Verlust seiner geliebten Königin miterleben. So kamen Gerüchte auf, dass König Imur durch das Abschlachten der Aakamen sich den Zorn Gottes zugezogen hatte. Entlegene Königreiche brandmarkten Imur als Dämon und behaupteten, dass die Valencianier auf Grund der Benutzung der Schwarzsteine für diese Katastrophe verantwortlich sein. Die elionischen Priester in Calpheon begannen mit ihrer Propaganda für eine Besetzung der Schwarzwüste, dem Hauptschürfgebiet für Schwarzsteine, um weiteren Katastrophen vorzubeugen.


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    Auf ihrem Feldzug gegen das valencianische Königreich marschierte die calpheonische Streitmacht mit Zuversicht nach Osten. Die Schwarzwüste erwies sich jedoch als wesentlich gefährlicher, als man zuvor angenommen hatte und so wurde das Durchqueren zu einem Balanceakt. Kaum hatte man die Wüste durchquert, stand die calpheonische Streitmacht der valencianische Armee gegenüber, die sich als einsatzbereit und wehrhaft zeigte. Die Chancen der calpheonischen Allianz gegen eine valencianische Armee unter dem Banner eines Königs waren nicht sonderlich günstig, jedoch war König Dahad Seric von Calpheon eine dickköpfige Persönlichkeit und weigerte sich den Kampf aufzugeben. So zog sich der Krieg über 30 Jahre lange hin bis zu einer unerwarteten Wendung.


    Ein Sandsturm, der selbst für valencianische Verhältnisse beispiellos war, verschlang beide Armeen. Die Streitmacht der calpheonischen Allianz verlor bei diesem Ereignis zehntausende Männer und musste gezwungenermaßen den Rückzug antreten. So wurde der blutige Konflikt durch die Naturgewalten beendet. Die Grausamkeit und das Blutvergießen des Krieges wurden vom Sande bedeckt und Stille legte sich wieder über die Wüstenregion.


    Zum Gedenken an seine gefallen Soldaten betitelte König Imur diese Region von nun an als die “Rote Wüste” und dankte seinem Gott Aalh für jenen Sieg. Von diesem Tag an wurden jene Worte Imurs zum Leitprinzip für Valencia selbst:


    “Die Wüste ist Aalhs Domäne, die Oase ein Symbol seiner Gastfreundschaft und der Schwarzstein ein Symbol seiner Großzügigkeit.”


    Wegen des “schwarzen Todes”, des langen Krieges und der daraus resultierenden geschwächten Führung, wurden kleinräumige Aufstände alltäglich. Als sich schließlich auch noch der gesundheitliche Zustand des erschöpften Königs verschlechterte, wurde das Symbol des valencianischen Königreichs, der “goldene Schlüssel”, an den 15. König von Valencia, Torme Nesser, weitergegeben.


    Torme Nesser war der älteste Nachfolger eines Königs. Er trat seine Regentschaft bereits mit drei Söhnen und einer Tochter an.


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    König Torme Nesser war ein weiser und sehr gebildeter Herrscher. Unter seiner Regentschaft ging Valencia durch ein Zeitalter des großen Fortschritts in Wissensgebieten wie der Astronomie, der Religion sowie durch viele andere Bereiche ebenso auf. Der Reichtum des valencianischen Königreichs vermehrte sich dank der reichhaltigen Schwarzsteinvorkommen in der Wüste. Somit konnte Valencia zu einer reichen sowie mächtigen Nation aufsteigen, die ihresgleichen suchte.


    Die Bevölkerung von Valencia ließ die Schrecken der Vergangenheit hinter sich und genossen ihr vom Überfluß geprägtes Leben, während sie ihrem einzigen und wahrhaftigen Gott Aalh huldigten.


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    Nachdem König Torme, um dessen Gesundheit es nicht immer gut bestellt war, verstarb, ging die Krone an seinen erstgeborenen Sohn Sahazan Nesser, der der 16. König von Valencia wurde. Der weitere Wille des verstorbenen Herrschers sah vor, dass sein zweitgeborener Sohn Barhan, der aus einer Liebschaft mit deiner fremdländischen Geliebten entstammte, zum General der valencianischen Armee ernannt wurde, sein drittgeborener Sohn Manmehan wurde die Verantwortung über die Gesetzgebung übertragen und seine junge Tochter Saya wurde zur Hüterin der heiligen Schriften Aalhs.


    Die Bevölkerung von Valencia war sehr zufrieden und stolz auf ihr Königreich.


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    Aber der Friede währte nicht lange. Der zweite Prinz Barhan fand über seine Mutter heraus, dass König Sahazad den “goldenen Schlüssel” nicht besaß. Jener Schlüssel wurde seit über tausend Jahre - vom ersten valencianischen König an - an einen nachfolgenden König weitergegeben. Er war das Symbol der valencianischen Monarchie, das nur durch den wahren König geführt werden konnte und musste. Ohne dieses Symbol der Regentschaft war ein Regent nicht würdig das Königreich zu lenken.


    Brahan folgte dem Gedanken, dass die verdächtigen Verhaltensveränderung unter den Riesen der Wüste sowie das Wiederauftauchen des Stammes der Aakmanen, von dem er dachte, dass dieser ausgelöscht worden war, auf das Verschwinden des Schlüssels zurückzuführen wären.


    Was ehemals den Mittelpunkt der valencischen Gründungsgeschichte ausmachte sowie die Geheimnisse dahinter, drohten nun das Königreich zu zerreißen.








    Englische Informationen, übersetzt aus dem Koreanischen, von worldwidegamewatchers.com

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