Zutrittsgenehmigungen fürs Adelsviertel. Ja oder nein?

    • Zutrittsgenehmigungen fürs Adelsviertel. Ja oder nein?

      Brauchen Nichtadelige Zutrittsgenehmigungen fürs Adelsviertel? 18

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      Hallo ihr lieben!

      Wie im Titel schon herauszulesen ist, ist dies eine Frage die mich nun schon seit Tagen beschleicht. Als das RP in BDO noch sehr jung war, war noch die Rede davon, dass das Adelsviertel für Nichtadelige nur mit gesonderter Genehmigung betreten werden durfte. Da dieses Thema besonders für mich als Stadtwache wichtig ist, wollte ich mich dieser Frage an die Community wenden und zusätzlich eine Umfrage starten. Haltet ihr Kontrollen vor den Straßen zum Adelsviertel sinnvoll? Würdet ihr damit spielen (wollen)?

      Freu mich auf eure Meinungen :)

      LG, BlackStar
    • Ich enthalte mich mal mit meiner Stimme. :)
      Wer damit spielen will, tut's. Die anderen nicht. Denke ich. Warum ich hier meinen Senf dazugebe, ist, weil ich davon ausgehe, dass man hier niemandem das RP schwer machen will. (ala "Ich hab' schon immer im Adelsviertel gespielt, warum brauch ich _jetzt_ plötzlich eine Genehmigung!?" ... ich hoffe mal, dass der Thread nicht dementsprechend ausartet :D )
      Ich persönlich finde, dass es eine gut Sache wäre, anzunehmen, dass man eine Genehmigung für das Adelsviertel braucht. Warum? Weil es RP generiert! Vor allem für die bespielte Wache, hehe.
      "Honesty's an attribute of the truly brave - and thus a privilege of the very few."
      ~ Witcher 3: Blood & Wine
      ~ Refugium ~
    • Wenn man zumindest ansatzweise nach Lore spielt, erübrigt sich die Frage von selbst.



      Das Adelsviertel ist aufgrund der anhaltenden Demonstrationen "Sperrgebiet", nach den Informationen die das Spiel uns gibt.
      Eine andere NPC Wache äußert seinen Unmut über die starke Bewachung auf der südlicheren Brücke.

      Wie Veli sagt, die Situation kann sicher jeder so handhaben wie er will aber sich über eine so deutliche Gegebenheit der Stadt hinweg zu setzen würde wieder einmal sehr viel Potential für Konflikte, Sprengstoff und Dynamik aus dem Rollenspiel nehmen. Ich zumindest empfinde eben diesen Riss, der Calpheon durchzieht, fast maßgeblich für diese Stadt.


    • Ich habe es immer so gehalten, dass man sich ausweisen muss und einen Grund angeben, warum man ins Adelsviertel will, dann aber problemlos durchkam, wenn Name/Herkunft/Anliegen plausibel waren. Ggf. wenn man z.B. zu Haus XY wollte, ist auch eine (NPC) Wache mitgegangen und hat quasi kontrolliert, ob man das auch wirklich tut bzw. einen freundlich dorthin eskortiert.
    • Ich würde mal meinen das man es so Handhaben könnte das man nur Theoretisch eine Genehmigung braucht aber wenn man da eben in Zerlumpter Kleidung Rumläuft wird man halt von der Wache Angesprochen und wenn man nicht gerade der Stadt Kaspa ist der nur seinen Job macht wird man halt rausgeschmissen.
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    • Ich würde mich der Stimme auch enthalten.
      Warum? Hier liegt für mich klar die Schwierigkeit (oder Grundlage) in der Frage "Würdet ihr damit spielen wollen?" <-- denn nur darum geht es meiner Meinung nach am Ende. Theoretisch: Klar. Ja. Warum auch nicht?!

      Aber man darf nicht vergessen, dass du hier im Spiel nur die Möglichkeiten hast, die andere Spieler auch zulassen. Oder du machst dein eigenes Ding, deine eigenen Regeln, und für die interessiert sich am Ende ohnehin niemanden außer diejenigen, die sich willentlich und wissentlich damit konfrontieren wollen. Alle anderen bleiben davon sowieso unbeeinflusst, ob du es willst oder nicht. :)
    • Die Lore sagt ja, demnach ist die Antwort auf die Umfrage für mich klar. Allerdings gibt es im Adelsviertel herumrennende Protestierende und sogar eine Quest, bei welcher man solch einen "Lump" ergreifen muss. Das heißt also auch, dass die Lore indirekt sagt, die Kontrolle/Überwachung ist nicht lückenlos. Für mich heißt das im RP dann, wer als Nicht-Adliger rein will, kommt auch rein - muss sich halt nur etwas ausdenken. Wenn eine bespielte Wache Grund hat, im RP dort irgendwen zu kontrollieren, soll sie es machen. Ich denke, so ist für jede Seite etwas dabei.
    • Ich stimme meinem Vorposter in soweit zu, dass man die gestellte Frage mit der Lore leicht beantworten kann und demnach die Antwort eigentlich auf der Hand liegt.

      Mal so ganz generell finde ich, dass man die Lore so gut es möglich ist heranziehen sollte - egal bei welchen Fragen und Themen. Ganz einfach weil offenes RP aus meiner Sicht nur dann wirklich funktioniert, wenn man eine gemeinsame Basis hat, auf der man seine Konzepte und Charaktere aufbauen kann und das ist in diesem Fall nun einmal die Lore. Denn wenn jeder mit eigenen Regeln spielt wie er will, ist es einfach unnötig schwer bis hin zu unmöglich die einzelnen Geschichten und Handlungsstänge einzelner Chars zu einer Geschichte zu verflechten. Da fehlt dann nämlich alles, was eine gute Geschichte eigentlich ausmacht: Ein stimmiges Setting, eine interne Logik, die Authentizität der Spielwelt und Charaktere, etc...

      Banales Besipiel: Wenn für alle klar ist, dass es Schwerkraft gibt und die Vase auf den Boden fällt, wenn man sie loslässt, weiß jeder woran er ist und kann seinen Charakter auf der Basis reagieren lassen. Wer die Vase nicht zerbrechen will, hält sie einfach fest. Wenn man sie fallen lässt und zerbricht, weiß jeder welche Konsequenzen das hat und kann auf der Basis entscheidetn, was sein Charakter tut. Punkt. Wenn der eine nun mit Schwerkraft spielt und der andere nicht, dann wird es unnötig kompliziert. Dann fängt beim einem die Vase plötzlich an zu schweben und der andere steht daneben und ist gezwungen sich irgendeine völlig absurde Erklärung dafür zurecht zu legen, die Reaktion seines Chars anzupassen oder das RP eben abzubrechen und diesen Teil der Geschichte aus seiner Historie zu streichen - und das nur weil irgendjemand meint er müsse unbedingt nach seinen eigenen Regeln spielen. Nicht umsonst hat jede Art von Spiel, dass mehr als eine Person mit einbezieht Spielregeln. Denn die stellen sicher dass jeder auf der gleichen Basis und unter den selben Voraussetzungen seine Spielzüge abwägen und bestimmen kann. Bei Brettspielen stellt das doch auch keiner infrage, weil eigentlich auch jeder weiß, dass es sinnvoll ist, diese Regeln zu haben bzw. alles andere gemeinhin als Schummeln bezeichnet wird.

      Man stelle sich eine Pokerrunde vor in der jeder Spielt wie er will, anderen in die Karten guckt, einfach mal festlegt dass die Zehn gleichwertig ist mit einem Ass oder statt Münzen Kartoffeln als Spieleinsatz legt - das funktioniert schlichtweg nicht und bringt, außer für den der einen auf Sonderwünsche macht vielleicht - auch keinen Spaß. Allerhöchstens Diskussionen und Konflikte. Klar kann man, wenn man eh nur in einer kleinen festen Gruppe spielt, dort seine eigenen Regeln festlegen, sofern sich alle Teilnehmer darauf einlassen. Dann hat man ja auch wieder die gemeinsame Basis und alle spielen unter den gleichen Voraussetzungen. Und wenn die Betroffenen Leute daran Spaß haben, sei es ihnen natürlich auch gegönnt.

      Für das große Ganze, also das offene RP innerhalb einer Community ist das aber nicht umsetzbar, denn innerhalb einer großen Community solche Inidivudellregeln durchzusetzen ist schier unmöglich und aus meiner Sicht auch unnötig, wenn es doch schon ein Regelwerk gibt. Und das vor allem unter welcher Begründung? Dass es immer Einzelne geben muss, die unbedingt ihren Kopf durchsetzen und die Spielregeln nach ihren eigenen Wünschen anpassen wollen? Wenn man mit der Lore eines Spiels unzufrieden ist, sollte man nicht versuchen, alle anderen seine Sonderwünsche aufzubürden, sondern sich vielleicht überlegen, ob man sich nicht einfach das falsche Spiel ausgesucht hat. Immerhin geht es beim gemeinsamen Spiel um das Miteinander und nicht um darum, sein eigenes Ding durchzuziehen und damit alles völlig unnötig zu verkomplizieren. Meine Meinung.
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      Ich habe keine Lösung aber ich bewundere das Problem.
    • skeygeta schrieb:

      Für das große Ganze, also das offene RP innerhalb einer Community ist das aber nicht umsetzbar, denn innerhalb einer großen Community solche Inidivudellregeln durchzusetzen ist schier unmöglich und aus meiner Sicht auch unnötig, wenn es doch schon ein Regelwerk gibt. Und das vor allem unter welcher Begründung? Dass es immer Einzelne geben muss, die unbedingt ihren Kopf durchsetzen und die Spielregeln nach ihren eigenen Wünschen anpassen wollen? Wenn man mit der Lore eines Spiels unzufrieden ist, sollte man nicht versuchen, alle anderen seine Sonderwünsche aufzubürden, sondern sich vielleicht überlegen, ob man sich nicht einfach das falsche Spiel ausgesucht hat. Immerhin geht es beim gemeinsamen Spiel um das Miteinander und nicht um darum, sein eigenes Ding durchzuziehen und damit alles völlig unnötig zu verkomplizieren. Meine Meinung.



      Genau das! Mehr muss man nicht dazu sagen auch wenn es nich zum eigentlichen Thread gehört!
    • Grundsätzlich und überhaupt, nach Lore Ja.

      Allerdings muss man einschränken, dass man, wenn man sich ausweisen und sein Anliegen vortragen kann, durchaus hin darf. Man darf nicht vergessen, dass die Hauptkirche des Elionglaubens im Adelsviertel steht, und ein Gebetsgang für die eliontreuen Wachen schon Grund genug sein muss, da werden sich die Obrigen schon versichern, ins Adelsviertel zu gehen.

      Bleibt die Frage nach dem Ausweis.
      Dazu würde ich sagen, jeder der einen Wohnsitz in Calpheon und/oder Arbeit hat, auf jeden Fall auch Ausweispapiere besitzt. Das ist vollkommen logisch, weil es der erste Schritt ist, die brave Bevölkerung von einem Tunichtgut, Landstreicher oder Ähnlichem zu unterscheiden.

      Ich halte es alles in allem nicht für sonderlich schwer da rein zu kommen, weil hier sicher auch die Wache sehr vorsichtig ist. Wenn die nämlich die Lieblingsdienerin, einen wichtigen Boten oÄ von Comtesse XY aus dem Haus Z [hier mehr Titel einfügen], einbuchten, und vielleicht noch zu unrecht, hat das zumindest für den, der sie eingesperrt hat, extrem unangenehme Folgen. Dh, Torwache am Adelsviertel ist ein Job, bei dem man selber den Kopf schon halb in der Schlinge hat.

      Dat Mik
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      I hope in your stumbling around, you do not wake the dragon. (Londo Mollari, Babylon 5)
    • Die Falres-Kirche im Kapellenviertel ist hauptsächlich die Kirche für das gemeine Volk, wobei ich nicht ausschließen will, dass einige hochrangige Wachen die eventuell auch einen bestimmten Hintergrund mitbringen, sicher zum Gebet in die Kathedrale zugelassen werden - genau wie sonst jeder, der adelig ist und/oder in Begleitung seiner Herren/Herrin kommt. Was die Lieblingsdienerin angeht : unrechtmäßige Verhaftungen können mit einem schlichten Schreiben samt Siegel des jeweiligen Hauses sicherlich als ungangen werden und als Verifizierung ausreichen. Ob diese Schreiben dann echt oder gefälscht sind, ergibt mMn einen schönen Anker für RP.


    • Mikarion schrieb:

      Bleibt die Frage nach dem Ausweis.

      Dazu würde ich sagen, jeder der einen Wohnsitz in Calpheon und/oder Arbeit hat, auf jeden Fall auch Ausweispapiere besitzt. Das ist vollkommen logisch, weil es der erste Schritt ist, die brave Bevölkerung von einem Tunichtgut, Landstreicher oder Ähnlichem zu unterscheiden.
      Ja, das dachte ich auch. Irgendwo muss man schließlich die Spreu vom Weizen trennen und das wäre der erste logische Schritt.

      skeygeta schrieb:

      Man stelle sich eine Pokerrunde vor in der jeder Spielt wie er will, anderen in die Karten guckt, einfach mal festlegt dass die Zehn gleichwertig ist mit einem Ass oder statt Münzen Kartoffeln als Spieleinsatz legt - das funktioniert schlichtweg nicht und bringt, außer für den der einen auf Sonderwünsche macht vielleicht - auch keinen Spaß. Allerhöchstens Diskussionen und Konflikte. Klar kann man, wenn man eh nur in einer kleinen festen Gruppe spielt, dort seine eigenen Regeln festlegen, sofern sich alle Teilnehmer darauf einlassen. Dann hat man ja auch wieder die gemeinsame Basis und alle spielen unter den gleichen Voraussetzungen. Und wenn die Betroffenen Leute daran Spaß haben, sei es ihnen natürlich auch gegönnt.
      Genau. :) So und oder so ähnlich waren auch meine Worte gemeint, nur, dass es Skey nochmal etwas deutlicher ausgeführt hat.
      Gerade auf die Community oder auch das OP RP bezogen ist es nichtsdestotrotz wichtig, dass alle sich an eine gewisse "Basis" und damit irgendwo einfach an das halten, was die Lore hergibt und nicht willentlich und wissentlich durch irgendwelche eigenen Regeln Konflikte und böses Blut provozieren. Wichtig ist, dass man in dem Moment, in dem man mit anderen spielt, unter den gleichen Voraussetzungen spielt.
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