Die Ritze - Treffpunkt des Untergrunds

    • Die Ritze - Treffpunkt des Untergrunds


      Prolog


      Zwischen schmuddeligen Hafenarbeitern mit schwitzigen Händen und billigen Frauen mit noch billigerem Parfum,
      zwischen Kisten von penetrant stinkendem Fisch, Fässern mit Pökelfleisch und den zwielichten Gestalten, die sich Nachts am Hafen herumdrücken,
      genau dort liegt, ganz unscheinbar, die Pforte zur calpheonischen Unterwelt.

      Mann nennt sie auch die Ritze...



      Wichtige OOC-Infos


      Schankraum: Calpheon, Marktstraße 1-8 EG | Eigentümer: Falvo

      Die hier vorgestellte Hafenkneipe ist ein altes Projekt von Chayza, das die Community mit ihrer Erlaubnis für sich nutzen darf.
      Die Kneipe ist also kein richtiges Spielerprojekt und wird somit weder offiziell betreut noch wird es offizielle Spieltage oder Öffnunsgzeiten geben.
      Jeder der möchte, kann die Kneipe für das RP besuchen und nutzen. Die hiesige Vorstellung dient daher eher dem Support des Ambientes
      durch entsprechende Hintergrundinfos zur Lokalität und zu den NPCs.








      Über das "Fischers Fritze"


      Vor einigen Jahren noch war das "Fischers Fritze" ein als einfache Hafenkneipe getarntes Bordell gewesen.
      Hafenarbeiter, heimisch wie auch jene, die auch Landgang waren, pflegten dort nach einem langem Arbeitstag einzukehren
      und sich mit billigen Zigarren, dünnem Bier und den calpheonischen Perlen des alten Fritz zu vergnügen.

      Heute gehört der Laden einem neuen Besitzer unter dem er nunmehr zu einer florierenden Brutstätte zwielichtiger Geschäfte wurde.
      Nach außen hin, ist das "Fischers Fritze" noch immer nicht mehr als eine muffige Hafenkneipe unter vielen.
      Doch die, die es als die "Ritze" kennen, wissen es besser.

      Wie die Ritze zu ihrem Namen kam


      Der alte Fritz, ein ehemaliger Seemann der sich nach vielen Jahren auf dem Schlepper mit seinem Schuppen zur Ruhe gesetzt hatte,
      war bis vor besagten Jahren der Besitzer der Hafenkneipe, die anfangs noch als "Fischers Fritze" bekannt gewesen war.
      Zumindest bis sich eines Nachts jemand einen Spaß mit dem Alten Fritz erlaubt hat und von der Anschlagstafel mit den Messingbuchstaben,
      die den Namen des Lokals bekundeten aus dem Fritze das F gestohlen wurde.
      Sehr zum Ärger des Alten Fritz der zwar den fehlenden Buchstaben schnellstmöglich ersetzte, doch bis dahin hatten die amüsierten Stammgäste
      und deren erheiterte Witzeleien über den Vorfall schon ihr Übriges getan und fortan wurde nur noch von des Fischers Ritze gesprochen.


      Und der Alte Fritz? Der, so heißt es, habe auch lange nachdem der den Schuppen verkauft hatte und bis in seine letzten Tage hinein
      grummelnd und grübelnd in seinem Stuhl gesessen und sich das Hirn zermattert, wer wohl als Übeltäter des Streiches infrage käme. Womöglich der ehemalige Knecht,
      dem er wegen seinen Schlampereien einmal den Lohn gekürzt hatte oder doch die Ehefrau Gabi, die er mit der dicken Augusta betrogen hatte und deren Versuch
      sich in Demi das Leben zu nehmen fehlgeschlagen war (ein junger Mann hatte sie gerettet und war dann mit der fortan als "nasse Gabi" bezeichneten Dame durchgebrannt).


      Wie auch immer: als der alte Fritz nun kürzlich verstorben ist, war es der vielfache Wunsch der alten
      Stammgäste und ehemaligen Saufkumpanen das F vom Fritze ganz offiziell wieder abzumontieren - immerhin nennt das Lokal
      doch sowieso jeder bei seinem anderen Namen und das wäre doch eine nette - wenn auch etwas ironische - Geste in Gedenken an den guten Fritz"










      Bekannte Gesichter in der Ritze





      Wendelin
      Wirt und Kassenmeister (NPC)



      Wendelin der Gastwirt, den viele auch nur Metzger nennen. Seit mehr als 5 Dekaden ist er calpheonisches Urgestein.
      Knapp 1,87 cm groß, von gedrungener, massiger Statur. Ein grobes Gesicht mit einer breiten Nase, die wohl schon mehrfach
      gebrochen war, ohrlanges, schwarzes Haar mit meist fettiger Ponysträhnen und dunkelgrüne, schlammfarbene Augen. Oh und
      der manchmal sogar extravagant nach oben geschnörkelte Schnurrbart nicht zu vergessen, an dem sich tagtäglich Essensreste
      finden lassen! Am Gürtel trägt er meistens ein Metzgerhackebeil. Er weiß durchaus sehr konsequent, Kundenauslese zu betreiben
      wenn sich jemand in der Ritze nicht an Regeln hält. Er kann ein ganz unterhaltsamer Gesprächspartner sein ... oder das glatte Gegenteil.





      Betsy aka. "Perle"
      Bedienung (NPC)



      Die süße Blonde springt scheinbar nur gelegentlich als Bedienung in der Ritze ein und wird von den Stammgästen liebevoll "Perle" genannt.
      Sie scheint sich an der Aufmerksamkeit der Herrenwelt aber kaum zu stören, sie im Gegenteil durch ihre recht knapp geratenen Röcke
      und die tiefen Einblicke ihres Dekolletés sogar provozieren zu wollen. Manch einer munkelt, dass die Perle der Ritze auf diese Weise
      ihrem eigenen, kleinen Nebenerwerb nachgeht.





      Gnaya
      Hilfskraft (SC)




      Das kleine, übel-launige Biest scheint wohl ebenfalls fester Bestandteil der Ritze zu sein, obwohl man sie nie arbeiten sieht.
      Oft lungert sie im Schankraum herum, verschwindet dann aber meistens in einen hinteren Bereich der Kneipe
      und man bekommt sie mehrere Stunden nicht zu Gesicht. Man geht davon aus, dass sie entweder in der Küche hilft –
      was man bei einem Blick auf ihre verdreckten Fingernägel nicht hoffen mag – oder eine Art 'Mädchen-für-alles'-Aushilfe ist.
      Neben der grazilen Perle wirkt sie mit ihrem fleckig gefärbten, notdürftig gerichteten Vogelnest, den dick umrandeten Augen im dreckigen
      Gesicht mit dem grotesken Tattoo auf Nase und Kinn, und den schäbigen Klamotten wie ein räudiger Köter.





      Akreskeus
      Türsteher (SC)



      Der Silberschopf mit den vielen Ohrringen wirkt zwar auf den ersten Blick nicht übermäßig breit oder muskulös, zumindest
      angeblich soll er es aber faustdick hinter den Ohren haben. Durch die Gäste hat der Kerl schons so einige Spitznamen angesammelt.
      Darunter zweifelhaft schmeichelnde Bezeichnungen wie "Silberzunge", "Grauer", Silberschopf" und "Kresse". Den Spitznamen "Koi" sollte man in seiner
      Gegenwart jedoch besser nicht erwähnen, wenn man nicht auf seinem Kieker landen möchte - oder zu den Auserwählten zählt, die sich das konsequenzlos leisten können.
      Die meiste Zeit lungert der selbsterannte Türsteher eher im Schankraum herum, statt vor der Tür zu stehen und auf die eintretenden Gäste zu achten.
      Sein Fokus liegt vielmehr auf dem roten Vorhang, der in irgendwelche Hinterzimmer der Spelunke führt. Vermutlich liegt dort das private Büro des geheimnisvollen Besitzers der Ritze.










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