Angepinnt Gerüchte, Handelsneuigkeiten & öffentliche Bekanntmachungen

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    • Gerüchte, Handelsneuigkeiten & öffentliche Bekanntmachungen

      [OOC: Ein Thread, der für alle Nachrichten, Gerüchte und Bekanntmachungen sowie Aushänge jeder Art dient. Tante Emma hat wieder was aufgeschnappt? Es gibt ein öffentliches Kopfgeld? Hier ists richtig!
      Bitte gebt für eure Posts immer eine kleine Übersicht an, wann, wie, wo sich das ganze abspielt, dann fällt leichter, die Umstände auch ins RP aufzunehmen. Beispielhaft kann das so aussehen:

      Wann ?

      Wo ?

      Was ?

      Wer ?

      Sonstige Info ?

      Bitte bedenkt: Alle Infos, die hier gepostet werden, sollen und können Rollenspiel generieren und dafür auch verwendet werden. ]


    • Ein düsterer Zweimaster soll in der mitterwöchlichen Nacht in Port Epheria angelegt haben. Breite, große Männer mit fellener Tracht und gehörnten Helmen gingen von Bord und folgten dem direkten Weg durch die Hafenstadt.
      Aufgrund der reichlichen Bärte und angeblich düster geschminkten Gesichter habe man keine Persönlichkeiten erkennen können - allerdings wurde schnell klar um welche Art der Berufung es sich bei diesen Männern handelte.

      Rasselnde Ketten sollen Zwerg an Mensch, und Mensch an Elf gebunden haben. Die humane Fracht trug nicht viel mehr als wenige Fetzen Stoff am Leib und ihre Erscheinung ließ großen Hunger vermuten.

      Sklaventreiber, Unterdrücker und Schergen des Königreiches. Schon seit längerer Zeit strecken die Lordschaften ihre Finger weit über ihre Grenzen, es würde jedoch dem Guten Ruf Elions schaden wenn solche Aufträge direkt unter königlicher Flagge stattfinden sollten.

      Die Flagge der Gehörnten wart Schwarz.
    • Gerüchte mehren sich innerhalb Heidels, es geschehen dort wahre Wunder. Des Nachts, so sprach man, gelangte ein Händler, aus weit entfernten Gefilden, in die Stadt. Er habe allerlei Kuriositäten bei sind, doch überwiegend Arznei. Manch eine verzweifelte Seele, schien er an diesem Abend damit beglückt zu haben. Jene, die an einer so verheerenden Krankheit litten, dass ihnen zu helfen, bereits vergebens schien. Kaum einen Tag später, genasen jene armen Teufel beinahe vollständig, als habe Elion selbst beschieden, ihnen noch einen Augenblick ihrer Zeit auf Erden zu schenken. Ein Wunder - ohne Zweifel.

      Wer kann davon wissen?

      All jene, welche ein offenes Ohr für Getuschel, rund um Heidel haben.
      ... Die Welt zerbricht jeden und nachher sind viele an den gebrochenen Stellen stärker ...
    • Wann ist es Passiert?
      Letzte Woche Montag

      Wo ist es Passiert?
      Calpheon Stadt - Südtor

      Was ist Passiert?
      Das Pferd des jüngeren Bruders vom Grafen de Navarré wurde ohne Reiter gefunden.
      Laut Aussagen war der Bruder in Richtung Glisch unterwegs.
      Seid dem bekannt werden sucht der Graf nach diesem. Bis lang ohne Erfolg.
      Söldner, Bürger und Bauern suchen nach diesem. Der Graf zahlt gutes Geld für Hinweise jeder Art.
      Zu erkennen sei der Bruder an seiner Reiterkleidung die Typisch für Wohlhabende ist, seine blauen Haaren.

      Wer kann davon Wissen?
      Jeder der von dem Verschwinden und der Suchaktion etwas mitbekommen hat.
    • Wo?: Calpheon

      Was genau?:
      Monate nach dem Vorfall an der von Erdrutsch freigelegten Höhle, die schon von unglückseligen Plünderern heimgesucht worden war, erhebt sich ein Getuschel in der Masse der Bürger Calpheons.
      Gerüchte werden laut, dass die Höhle bald nicht mehr bloß bewacht, sondern, nachdem man endlich über deren Schicksal beschlossen hatte, 'gesäubert' und für das Reich erschlossen werden soll.

      Aus offiziellen Quellen hat man noch nichts vernommen, aber höhere Würdenträger sollen sich bereits beschwert haben, dass dafür nicht nur kampferprobte Wachen und Soldaten abgestellt werden sollen sondern auch jeder dumme Bauer, der mit Fackel und Forke umgehen kann - und auch noch einen Sold ausgezahlt bekommen sollen! Unerhört! Bleibt nur zu hoffen, dass sie als 'Kanonenfutter' dafür sorgen, dass den wahren Kämpfern Calpheons nichts geschieht...

      Wer hat davon gehört?:
      All jene, die sich in Kirche, Kathedrale oder Tavernen herumtreiben oder bei der Stadt beschäftigt sind und deren Vorgesetzte gerne tuscheln.

      ____________

      OoC:
      - Vertreter des Klerus / Rechtsvertreter / Beamte können mir eine PM schreiben und bekommen mehr Informationen (ausgespielte Walküren, Priester, Richter).
      - Tavernenbesitzer / Schankwirte (allerorts) können mir eine PM schreiben und bekommen Gerüchte, die man nach Belieben streuen kann.
    • Wann ?

      In den frühen Morgenstunden bis in den Vormittag hinein.


      Wo ?

      Heidel, eine Gasse nahe des Marktplatzes.


      Was ?

      Ein recht sperriger Pferdekarren, über und über mit Möbeln beladen, hat wohl in den
      frühen Morgenstunden eine der Gassen, die vom Marktplatz in Heidel wegführen, blockiert.
      Der Grund? Eine rothaarige Frau mit vielen Sommersprossen ist zwischen Wagen und Stube
      hin und her gewuselt und hat dabei Anweisungen an fleissig anpackende Trägerburschen gegeben.
      Die Männer trugen allerlei Möbel in eine große Stube und auf Nachfragen wirds geheißen haben: "Is'
      wohl ne Bäckerin. Oder so. Jedenfalls viel zu tragen...!" Tatsächlich soll die Frau Reetha heißen
      und eine aus Calpheon angereiste Zuckerbäckerin sein. Warum sie aus Calpheon weg ist?
      Finanzielle Gründe, sagen die einen. Sie wurde bedroht, Schutzgeld aus den Armenviertel
      sagen andere. Egal warum; schon am Mittag kann man ein Schild an der Stube draußen baumeln sehen: "Bäckerei Hüftgold"


      Wer ?

      Alle, die so um die Zeit oder später in der Gasse vorbei gekommen sind.
      Markttratscher.


    • Drei Boote - reguläre Fischerkähne - legten gestern bei Mittag an. Sie fuhren mit mindestens drei Knoten durch die Kanäle, und niemand wisse woher ihre Segel geblähter als der Bauch ihrer fetten Herren waren.
      Das Holz der Kähne ging beinahe zu Bruch als sie ungebremst gegen Fischer Ehrhardt's Fischereihütte fuhren!

      Große Männer mit gefellten Schultern und gehörnten Helmen, aus denen lange Bärte spriesten, sprangen aus den ledierten Booten und zerrten einen allträglichen Anblick an rasselnden Ketten mit sich.
      "Ladung für Lady Holande!", soll einer der Gehörnten gebellt haben.

      Kinder, Frauen und heranwachsende Männer verschiedener Rassen tümmelten sich dicht an dicht wie auf einem zusammengeworfenen Kleiderhaufen bevor sie inspiziert und kategorisiert in zweifelhafte Sortimente aufgenommen wurden.

      Wo trug es sich zu?
      In Calpheon. Kanäle

      Wer könnte zum Beispiel davon gehört haben?
      Interessierte Käufer von Arbeiterkräften
      Gossenjungen/frauen/männer
      Niedrige Bevölkerungsschicht
    • All jenen glücklichen Kunden denen es vergönnt war, am verstrichenen, warmen Heideler Frühlingsabend eine oder mehrere der feilgebotenen Waren aus dem Verkaufsstand der zwielichtigen, fahrenden Händler zu ergattern, werden äußerste Zufriedenheit im Genuss der Essenzen, Salben oder Körner erfahren. Das ungleiche Gespann, bestehend aus Mann und Frau, grob und zierlich, dunkel und hell in ihrem Auftritt, scheint mit den phantastischen Ausschmückungen wahrlich nicht übertrieben zu haben. Einem jeden Konsumenten jedoch, überfällt schleichend der milde Drang, nach weiterem Verzehr. Nicht aufdringlich, oder beharrlicher Natur. Mehr das sachte Ziepen, irgendwo tief verankert im unscheinbaren Strang persönlicher Gelüste.
      “I don't do drugs. I am drugs.”
    • Der Aufgang eines neuen Tages - Nebel drückte sich noch seimig in den Gassenfluchten Calpheons herum und ein unbequemer Sprühregen, nieselte seine Tränen über die Stadt - wurde letzthin nicht von vielen Seelen hofiert. Dem zum Trotz, vermeinte manche früh aufstehende Person, ein Gespann aus zwei Menschen gesehen zu haben, einen dritten, leblos erscheinenden Korpus über die Schulter gehievt. Die Gesichter habe man nicht erspäht, doch Vermutungen untermauern, es handelte sich bloß wieder um irgendeinen armen Teufel, der es sich mit der Stadtwache verscherzte.
      ... Die Welt zerbricht jeden und nachher sind viele an den gebrochenen Stellen stärker ...
    • Ort:
      Calpheon Stadt


      Was ist passiert?:
      Man konnte den ganzen Abend vernehmen das in Calpheon der junge Baron Artus Arminius Falkenstein und der Gefreite Trasus Crowhan suchend durch die Stadt wanderten.
      Sie suchten eine junge Frau Mitte zwanzig mit blauen Haaren. Sie hatte ebenfalls einen leichten "Gossenakzent" und würde auf der Flucht sein.
      Nicht viel konnte man den beiden entlocken, wieso oder gar warum sie gesucht wurde.
      Die Suche wurde doch Erfolglos liegen gelassen und sich zur späteren Stunde wieder zurück zum Anwesen begeben.

      Ebenso konnten Leute aus dem Werkstättenbezirk vernehmen, wie spät in der Nacht die Brüder von Falkenstein`s auf dem Weg dorthin waren.
      Es wurde kurz vor einem der Häuser gestritten und danach verschwanden sie, ohne weiteres Aufsehen zu erregen, in einem Haus.



      Wer kann davon gehört haben?:
      Umherziehende Leute aus Calpheon die befragt wurden.
      Leute die zur späten Abendstunde im Lys Noir waren.
      Leute aus dem Werkstättenbezirk nahe dem Fluss.
      "Durch Krieg wird Frieden gesucht"
      Leonardo Varro von Falkenstein
    • Ort:
      Stadt Calpeon


      Was ist passiert?:
      Schuss oder Schüsse in der Markt-Straße 4-4 1. Stock


      Besorgte Nachbarin: "Ich wohn ja direkt gegenüber und mitten in derNachts hats mich wie nen Schlag geweckt, mein Mann hat natürlich wieder geschnarcht..."
      Tratschtante: "Ich hab gehört es soll eine wilde Schießerei aus Eifersucht gewesen sein, bei ihr gehen die hohen Herren ja ein und aus."
      Mutter mit Kind: "Ich habe mir bei dem was ich hörte nichts gedacht, aber am Morgen wusch sie schon recht früh einen blutigen Lappen aus. Meine Arme Tochter musste das ansehen..."
      Opa: "Ich? Wie bitte? Ob ich Schüsseln zerstört habe? Nein warum sollte ich das tun?"
      Soldat: "Als ich auf meinem Rundgang vorbei kam war alles ruhig, muss wohl gewesen sein, als ich am anderen Ende der Straße war."


      Wer kann davon gehört haben?:
      Leute aus der Straße, an den Tratschpunkten der Stadt: Mark, Waschplätzen, Hafenhandel

      And then I'll go quietly into the night and vanish into thin air.
    • Ort wo das Gerücht im Umlauf ist:
      Calpheon-Stadt

      Was wird in dem Gerücht behauptet?:
      Dienstmädchen: "Gestern Abend kam ein Bote zum Doktor, der meinte der solle schnell mitkommen."
      Frau vom Metzger: "Was ist den wieder passiert, diese Stadt kommt ja nie zur Ruhe."
      Ehefrau vom Bäcker: "Habe gehört das es um den Grafen ging, stimmt das?"
      Dienstmädchen: "Ja der Doktor sollte sich den ansehen, seid dem verschwinden dessen Bruders geht es ihm nicht so gut."
      Frau vom Schmied: "Würde mein Johnnas, verschwinden, ich würde auch Krank vor Sorge, gibt es den schon Hinweise?"
      Dienstmädchen: "Nichts, als sei er vom Erdboden verschluckt."
      Frau vom Metzger: "Unser eins erklären sie nach einer Woche für Tod, von Monstern oder Wölfen gefressen."
      Frau vom Schmied: "Adelige, die können sich so was eben leisten, sogar Elfen sollen bei der Suche helfen."
      Dienstmädchen: "Der Graf ist doch selber einer, *kichert gehässig*.

      Wer kann das Gerücht gehört haben?:
      Jeder der auf der Marktstraße die Frauen gehört hat.
    • In Heidel:

      Auf dem morgentlichen Martk macht sich das Gerücht umher, jemand sei des Nachts durch Heidel geeilt.
      Die Person, wohl Männlich, klopfte bei allen möglichen Gasthäusern. Sah gehetzt aus, hat das Gesicht im Mondschein aber nur selten
      gezeigt. Angeblich war er Blind auf einem Auge. Eine Narbe über die Wange auf der blinden rechten Seite. Weißes Haar, oder doch schwarz?
      Er hatte nur ein Bein! Nein ein Holzbein, nein er hat gehumpelt.
      Über sein Aussehen ist man sich wohl nicht so ganz einig. Fest steht, dass er wohl in Eile war. Er wollte ein neues Pferd kaufen, da er seines totgeritten hat.
      Es muss sich wohl jemand gefunden haben, denn am nächsten Morgen ist von ihm keine Spur mehr vorhanden.
    • Wo: Calpheon

      Was überhaupt?:

      Eine Woche nachdem das Getuschel in den Straßen laut geworden ist,
      man wolle aus dem Volk Leute für die wahnwitzige Mission, eine Schwarzsteinhöhle - von welchem Horror auch immer darin hausen mag - zu reinigen, rekrutieren, hängen sie aus: die Rekrutierungsplakete.
      In den Tavernen, an den Wachbüros, an der Brücke, jeder verdammten Mauer jeden Ladens.

      Bürger Calpheons, aufgehorcht!

      Um Licht in elionverlassene Dunkelheit zu bringen,
      benötigt Calpheon eure Ausdauer, eure starken Arme, euren Mut!
      Ein einmaliger Dienst, um den Schrecken der Schwarzsteinhöhle zu erlegen.


      Lasst Euch beim nächsten Wachbüro oder der Stadtverwaltung eintragen.

      Für diesen Dienst wird ein kompletter Monatssold ausgezahlt!

      Wer Blut leckt und sich langfristig in den Dienst der calpheonischen Armee stellen will, wird von seinen Brüdern und Schwestern an den Waffen herzlich willkommen geheißen.

      Ausrüstung wird nicht gestellt.
      Im Todesfall erhalten die Gefallenen ein Begräbnis mit allen Ehren und Priestergeleit, um die unsterbliche Seele sicher in Elions Reich zu führen.


      In der Masse der Bürger kann man die Empörung hören, dass das wirkliche Übel wohl immer im Kleingedruckten steht.
      Aber der Sold sei ja schon sehr verlockend...

      Bezugnehmend auf den Eingangspost: Klick mich
    • Einige Zeit verging seit dem ankommen der bärtigen Seefahrer samtens zerlumpten Sack und Pack.
      Eine anmutige Frau in einem aufgebauschten Kleid mit gefiederten Hut übernahm kurzum die Führung, und die ungezähmten Männer - die wie Tiere erschienen - waren handsamer als so manch Händler an den Marktständen.
      Genau da wurden nun Männer, Frauen und Kinder verschiedenster Kulturkreise angepriesen. Ihre Hände waren noch rein und ungebraucht - perfekt für den Hofausbau auf dem Land! Wer starke Arme benötigte, der sollte sich für ein paar Unzen unbedingt diese fähigen Arbeitskräfte zulegen.

      Unter Vertrag gestellte Arbeiter wurden einzig durch die Unterschrift der gefiederten "Lady" abgesegnet.

      Wo trug es sich zu?
      In Calpheon. Marktstände


      Wer könnte zum Beispiel davon gehört haben?
      Interessierte Käufer von Arbeiterkräften
      Gossenjungen/frauen/männer
      Niedrige Bevölkerungsschicht
      Schlendernde Einkäufer

    • Wo?: Calpheon

      Was überhaupt?:

      Zwischen den Vorfällen der letzten Tage, nebst Mord und Totschlag in der Marktgasse an Shykera der Schlägerin,
      konnte man eine recht unausgeschlafene Notarin immer wieder mit stapelweise Akten und Büchern zur Stadtverwaltung rennen sehen.

      Heute wirkte sie, wenngleich müde, doch irgendwie zufrieden.
      Und ganz nebenbei schien sie nun einen Schlüssel zur Stadtverwaltung zu haben.

      Ein Blick auf das Schwarze Brett in der Verwaltung sowie den hiesigen Gerichten zeigt eine aktualisierte Liste der Beamten.
      Veronique Miriam Auriga wurde als Amtsnotarin (auch "Richter-Notarin") der Stadt Calpheon anerkannt und ist nun nicht mehr lediglich freiberufliche Nurnotarin.

      Damit verbundene Änderungen:
      - sie hat innerhalb der Räumlichkeiten der Stadtverwaltung nun ihr eigenes Büro / Notariat (Marktstraße 3-6, 1. OG, Name: Irrlicht)
      - für Fehler der Notarin haftet nicht mehr sie privat sondern die Stadt selbst
      - Auriga kann das Grundbuch für Kaufverträge gleich selbst einsehen, was eine erhebliche Zeiterstparnis bei Wohnungs- und Hauskäufen mit sich bringt
      - Notare sind grundsätzlich zum Richteramt befähigt. Als Amtsnotarin übernimmt sie häufiger die Funktion des Richters, insbesondere in Nachlass-, Grundbuch und Betreuungsangelegenheiten.
    • Wo kann man das Gerücht gehört haben?
      Calpheon-Stadt

      Was wird in dem Gerücht, wieder behauptet?
      Seid nun fast 19 Sonnenaufgängen sucht eine Gruppe nach dem Bruder des Grafen, selbst Elfen sollen gesucht haben.
      Inzwischen sagen doch auch diese, ohne auch nur eine Spur sei es einfach unmöglich ihn zu finden.
      Die wage Aussage, er sei gen Glisch geritten, brachte die suchenden bis dort.
      Jedoch ohne den kleinsten Erfolg.
      Inzwischen haben die meisten keine Lust mehr, "der ist tod", "der wurde gefressen", "was suchen wir eigentlich?"
      Niederschmetternde Aussagen, die dem Grafen zu Ohren kamen, man suche nicht mal einen Mondzyklus, man müsse die ganze bekannte Welt absuchen.
      Er müsse irgendwo sein! Doch auch Söldner die nach Behr, Heidel, Velia und sogar Mediah geritten sein sollen, kamen ohne jede Information wieder.
      Es gibt keine Leiche, doch alle denken es, der Bruder wurde aufgefressen.
      Der Graf will dies nicht Akzeptieren, allerdings ist es ein Medicus, der am Ende dem Grafen klar macht,
      "du wirst sterben, wenn du nicht endlich dir ruhe gönnst, das hätte dein Bruder nie gewollt."
      Durch die vielen Geschehen der letzten drei Jahre, ist der Graf Gesundheitlich sehr angeschlagen und selbst sein Elfenblut kann das nicht mehr ausgleichen.
      Eine dringende erholsame Kur, sei Unausweichlich. Die Suche wurde eingestellt, dennoch gilt der Bruder weiter als vermisst.
      Hinweise werden mit großen Geldsummen ausgezahlt.


      Wer kann das Gerücht gehört haben?
      Wer die Tratschweiber belauscht hat oder die Söldner in der Taverne
    • Wo?
      Heidel (Marktplatz)

      Wer?
      Zwei einfache Frauen beim Einkauf.

      Was?

      Bernadette: "... Ach wo ich das grad erwähn'; hast du mal diese neuen Gestalten in der Stadt gesehen?"
      Carla: "Neue Gestalten?"
      Bernadette: "Ja, die renn' hier durch die Stadt, sehen total merkwürdig aus."
      Carla kurz nachdenklich: "Narren?"
      Bernadette etwas unwirsch: "Ach nich' doch Narren, Carla! Nein, ... so seltsame Leute."
      Carla leise lachend: "Du musst schon etwas genauer werden."
      Bernadette hält am Rand eines Marktstandes an: "Die laufen hier durch die Stadt als gehör'n sie nich' hierher. Fragen hier, gucken dort ..."
      Carla: "Davon gibt's einige. Heidel liegt eben sehr zentral. Hier kommen viele Fremde durch."
      Bernadette: "Das weiß ich selbst, aber die sind auffällig, sag' ich dir. Da ist dieser eine Kerl, ja? So ein Blonder, mit Bart. Ich mein', der sieht ja gar nicht so schlecht aus, aber er trägt eine Augenklappe."
      Carla: "Ja und? Altes Kriegsleiden oder so."
      Bernadette winkt ab: "Ach Kriegsleiden ... Ich gehe jede Wette ein das ist ein Pirat! Ja, ein Pirat! Oder war es mal ... Oder is' es noch und will nich', dass wir denken er sei einer."
      Carla blinzelt verworren: "Äh ..."
      Bernadette schneidet mit einer Geste das Wort Carlas ab: "Babapp! Bin noch nich' fertig. Kommt noch besser. Der Kerl treibt sich manchmal in der Nähe so einer komischen Frau herum."
      Carla: "Äh ..."
      Bernadette enthusiastisch: "Jaaa! ... Die hat so, ... so weißes Haar? Total schneeweiß! Und die sieht aus als würd' sie nie lachen. Niemals! Und erst diese Augen... Vollkommen unnatürlich. So gelb wie bei einem Wolf."
      Carla monoton ungläubig: "Gelb ... wie ... bei Wolf?"
      Bernadette: "Aber ja, aber ja! Wenn ich's dir doch sag', Carla. Gelb und stechender Blick. Als ob sie dich gleich umbringen wollte. Schauerlich, SCHAU-ER-LICH! Ich sag' dir, das geht nich' mit rechten Dingen zu. Das is' bestimmt eine Hexe."
      Carla lachend: "Ach jetzt hör' aber auf! Hexe ... Wir wissen doch alle, dass es keine Hexen gibt ... Richtig?"
      Bernadette: "Jaha, das sagst du aber meine Cousine, Helenchen, die ihr Sohn war krank, keiner konnte helfen, also is' sie in ihrer Verzweiflung zu so einer Hexe in den Wald gegangen und hat die um Hilfe gebeten."
      Carla: "Das ist doch Unsinn. Das sind doch nur irgendwelche Ausgestoßenen die da leben."
      Bernadette: "Jetzt warte doch mal! Die Hexe kam, hat sich den Sohn angesehen und ... rate!"
      Carla zuckt mit den Schultern und wartet ab.
      Bernadette: "Danach wurde es nur noch schlimmer, mit der Krankheit." Die Frau nickt bedeutsam.
      Carla: "Äh ..."
      Bernadette: "Jaaaa! Ich weiß. Nicht wahr? Das ist so ..." Sie schüttelt fassungslos den Kopf. "Man hat uns immer eingeredet die gibt's gar nicht wirklich, aber die gibt's sehr wohl, gibt's die nämlich ..."
      Carla wieder am blinzeln. Für den Bruchteil einer Sekunde legt sich ein mitleidiges Lächeln auf die Lippen der Frau.
      Bernadette: "Naja, jedenfalls ... Wo war ich? Achja, die läuft hier durch die Stadt und guckt sich Häuser an. Letztens an der Straße oben. Da is' sie etwas länger gewesen. OH! OH! Und dann und dann! Pass auf ..."
      Carla: "Ja, ich pass' ja auf!"
      Bernadette: "Ja, dann lass mich auch ausreden! Pass auf ... Da is' diese andere Frau, ja? ..."
      Carla stumpf wiederholend: "Andere Frau ..."
      Bernadette: "Ja, andere Frau. Das sagte ich doch eben. Pass doch auf!."
      Carla seufzt und nickt schlicht.
      Bernadette: "Also diese andere Frau, die hat ... auch weiße Haare. Lange weiße Haare und mindestens genauso komische Augen. Kann ich gar nicht beschreiben. Sieht aus wie fünf Tage Myrre."
      Carla: "Fünf Tage ... was?"
      Bernadette: "Du weißt schon. Völlig benebelt? Naja so weiß und groß und so."
      Carla: "Nie gesehen."
      Bernadette enttäuscht seufzend: "Wie oft muss ich dir noch sagen, dass du besser auf deine Umgebung achten solltest? Man weiß doch nie? Man muss gucken. Immer gucken!"
      Carla macht nicht den Eindruck verstanden zu haben warum man 'immer gucken' muss.
      Bernadette: "Jedenfalls ist die auch gruselig. Außerdem könnte sie mal etwas essen. Die Beinchen seh'n aus wie dürre Strohhalme am Rande des Weges. Die andere aber hat ordentlich dicke Haxen."
      Carla: "Ach komm, Bernadette. Das ist doch einfach nur fahrendes Volk. Komisches Auftreten. Ewig viel Schminke im Gesicht. Blutunterlaufene Augen ..."
      Bernadette schließt kurz die Augen und schüttelt energisch den Kopf.
      Carla: "Na aber ja! Willst du mal was komisches sehen? Dann guck dir die Elfen an. Laufen hier mit Haut in allen möglich und unmöglichen Farben rum. Neulich sah ich eine mit roten Augen. Rote Augen, Bernadette!"
      Bernadette bekommt indes große Augen.
      Carla: "Jawoll! Ich sag' dir, ich war nie so froh in einer einsamen engen Gasse verschwinden und einen Bogen um die machen zu können."
      Bernadette winkt rasch ab: "Jetzt lass' mal die Elfen beiseite, dass die komisch sind wissen wir doch alle. Die kommen schon komisch aus ihrer Mutter ... Haben die Mütter? Ach egal, oder aus dem Ei oder was weiß ich."
      Carla lachend: "Ei?"
      Bernadette: "Is' doch jetzt Wurst. Ich spreche von echten Menschen. Und es kommt noch besser. Manchmal da schwirrt auch so eine Rothaarige um den Kerl und die eine Weiße da 'rum."
      Carla: "Ja und? Ist rotes Haar nun auch seltsam? Ich hab' rotes Haar, Bernadette."
      Bernadette: "Nein, nicht doch das rote Haar! Tz ... Du lässt mich ja nie ausreden. Wart's doch mal ab!"
      Carla: "Ja, ist ja gut, nun red'!"
      Bernadette: "Mach' ich ja. Nich' so ungeduldig. Also die mit dem roten Haar, ja? Die hat ... die hat zwei unterschiedlich gefärbte Augen und DAS, ... das is' ja wohl ganz klar ein schlechtes Zeichen."
      Carla: "Puh, ... ist es? Ich meine, ja, das is' echt komisch. Aber, ... soll es geben."
      Bernadette wieder am Kopf schütteln: "Nein, nein, nein, nein, nein ... Kommt noch besser. Um die 'rum schwirrt nun wiederum manchmal so ein Riese."
      Carla: "Hab' schon eine Weile keine Riesen mehr gesehen."
      Bernadette zischend: "Nich' doch so ein Riese! ... Ein Mann, groß. Kahl wie Opa Ernst. Sieht aber gut aus. So'n Kräftiger. Mit Kreuz wie'n Dachbalken. Also ich mein' ... Ja der hat was. Kein Wort zu meinem Mann!"
      Carla grinsend: "Ich schweig' wie ein Grab. Also, was is' mit dem nun wieder?"
      Bernadette: "Der hat ... Halt dich fest ... Der hat ... AUCH ... zwei unterschiedlich farbige Augen!"
      Carla: "Nein!"
      Bernadette: "Doch!"
      Carla: "Ohh!"
      Bernadette erklärend den Finger hebend: "Ich sag' dir, das is' kein fahrendes Volk. Das is' hier alles irgendein Volk aus Mediah oder noch schlimmer. Waldmenschen aus Hinter-Calpheon und diese Ecken." Wild schwingt ihr Finger in alle Himmelsrichtungen. "Die werden hier noch einiges an Ärger machen. Bin ich sicher. Erinner' dich an meine Worte!"
      Carla: "Ja, das klingt alles wirklich ... Naja. Aber wir sollten nich' den Kzarka an die Wand malen. Vielleicht sind das ja auch einfach nur Kranke, die etwas Ruhe suchen. Wobei, ... ich hoffe die sind nich' ansteckend."
      Bernadette: "Pah, Kranke ... Ich wette ... Oha ... Ich hab' was vergessen. Muss doch noch Kartoffeln holen und Mittag machen. Wir seh'n uns später, Carla."
      Carla: "Öhm, ja ... mach's gut ... bis dann."

      Der Weg der beiden trennt sich.

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    • Ort: Velia
      Wann: (Gestern) Abends, beim Auftritt der Straßenkünstler

      Gerücht:
      Beim Auftritt der Straßenkünstler in Velia ist einigen Leuten die eine oder andere Silbermünze, manch wenigen sogar der gesamte Münzbeutel abhanden gekommen. Natürlich wurde zuerst die Gauklertruppe verdächtigt, doch es ist viel zu wenig, um von organisierter Kriminalität auszugehen. Wahrscheinlich haben die Leute nur eine Ausrede gesucht, weil sie bei Spielchen, wie dem Hütchenspiel oder dem "Hau den Lukas"-Spiel zu viel Silber liegen lassen haben. Manch ein Dorfbewohner meint aber, dass er auch in den letzten Tagen bestohlen wurde. Ob das wilde Behauptungen sind, um als wichtig dazustehen oder wirklich etwas dran ist, kann niemand sagen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kinman ()

    • Wo hat man das Gerücht vernommen?
      Calpheon - Gutshof des Grafen


      Was hat man in dem Gerücht vernommen?
      Anelisa Frau des Schmied: "Sophie, hast du schon gehört?"
      Sophie Frau des Gerber 's: "Nein erzähl, was ist wieder passiert?"
      Anelisa: "Die Frau vom Bäcker, hat es von der Wäscherin der,..."
      Sophie: *unterbricht* "Egal nun erzähl schon!"
      Anelisa: "Der Graf Navarré ist verschwunden!"
      Sophie: "Was! Der nun auch noch?"
      Anelisa: "Ja er soll einfach weg gewesen sein und sein Pferd."
      Sophie: "Ach du dumme Kuh, der ist bestimmt nur Ausgeritten und hat die Zeit vergessen."
      Die Frauen reden dann über den Steinmetz, der wohl gerade einen neuen Lehrling hat.

      Wer kann dieses Gerücht vernommen haben?
      Wachen, Gesinde des Grafen, Leute die es vom Gesinde des Grafen haben

      Aktualisierung:
      Wachen am Morgen in Calpheon:
      Wache 1: "Da siehst du es, diese Gerüchte sind doch nur Gerüchte!
      Wache 2: "Warum?"
      Wache 1: "Meine Frau meinte der Graf sei verschwunden, schau mal wer da steht und mit dem Hauptmann redet."
      Wache 2: "TZ, Gerüchte...wer glaubt die schon?"
      Wache 1: "Genau..."

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