Angepinnt Gerüchte, Handelsneuigkeiten & öffentliche Bekanntmachungen

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    • Ein Wunder! Ein Wunder!

      "Nein, eigentlich nicht... der Fazzini Junge hat sein Augenlicht wieder. Könnte man meinen, aber beim morgigen, etwas hektischem Durcheinanderflanieren in den Geschäften des Adelsviertels hat er sich jedenfalls das Monokel ver- und nicht eingekniffen. Und nicht ein mal das Auge war geschlossen, wie er es sich neuerdings angewöhnt hatte. Moment mal, wer hat eigentlich behauptet, er wäre auf einer Seite blind? Das ergibt doch mal überhaupt keinen Sinn. Vermutlich ist ihm die Sehhilfe aus dem Kopf gefallen, als er die junge, blonde Schönheit am Vorabend nicht nur am Arm, sondern aus der Stadt geführt hat. Die Scelsi! Annaphen? Die ist doch nicht blond, überleg doch mal. Aber seit wann geht die andere überhaupt aus dem Viertel? Zu Fuß! Mit den Schuhen! Und auch wenn sie sich untergehakt hat, sah das doch ganz sittsam aus. Was macht die eigentlich schon wieder hier? Jedenfalls offenbar nichts, was man sonst innerhalb der Mauern treibt. Und dann hat Gabriel die Gräfin auch noch mit seinen zwei, drei oder vier Wachen mitgenommen. Das war eine Entführung! Dabei sah sie doch ganz glücklich aus. Die arme Anastasia. Dass er gut gelaunt war, ist ja wohl kein Wunder. Und dann lachen die einfach so zusammen. Wo soll man jetzt nur die unanständigen und verwerflichen Gerüchte her nehmen? Ach, ich weiß! Die kamen nicht mehr zurück! So. Oder waren die das doch wieder vor Mitternacht vor ihrem Heim? Was will der Kerl eigentlich mit so vielen leeren Seiten Pergament? Erpresserbriefe! Ganz bestimmt sogar! Zückt den Zaster, sonst hält er sie irgendwo versteckt! Ansonsten bräuchte ich neue Kleider." - Eine weise, sehr geschwätzige Dame. Immer und immer wieder.

      Wo?
      Calpheon

      Wer kann davon gehört haben?
      Adelige und gehobene Händler und Handelspartner
    • Im kulturellen Rahmen

      Aushänge an diversen Sammelpunkten kulturell Interessierter und für Bücherwürmer greifbar tun ein Gesuch im Rahmen einer Buchveröffentlichung kund.



      Wo?
      In allen westlichen Städten, die einen Buchhändler beherbergen, bei wandernden Bücherwägen

      Wer kann davon gehört haben?
      Freunde von Schrift und Druck

      OOC Hinweis: Es geht höchstens um eine bespielte Lesung. Der Rest findet im Off statt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wellenschlag ()

    • Bühnenbau in Heidel

      Auf dem Heidler Marktplatz wird mittlerweile die Bühne zum großen Konzert aufgebaut.
      Nagut, ganz so groß dann auch nicht.

      Es ist eher eine kleine Bühne, die da aus offenbar wohl nicht mehr gebrauchten Holzresten zusammengeschustert wird und damit eher einen rustikalen Charme versprüht Auch zwei größere Feuerschalen sollen offenbar das abendliche Konzert etwas beleuchten. Über die Bühne befindet sich ein Schild mit der Aufschrift "Lia-Land", das regelmäßige Besucher des Terrmian Aquaparks schon bei einem Zelt gesehen haben könnten.

      Auch Lia selbst war immer wieder bei den Aufbauarbeiten zu sehen, wie sie den Arbeitern Anweisungen, nettgemeinte Beleidigungen, aber auch immer mal einen Schluck Met mitbrachte.
    • Wann ?

      Am Tag nach dem Frühlingfest

      Wo ?
      Adelsviertel


      Was ?
      Am Tag nach dem Frühlingsfest wird ein Wagen vom Anwesen der Silberfels, welche sich durch ein Gebot wohl hochverschuldet hat, zum Anwesen Carvain geschickt, in Begelitung des großen Blonden Elfens und eines dunkelhäutigen schwarzhaarigen Mannes.
      Es wird die ersteigerte Harfe abgeholt, doch zum Erstaunen aller wird diese nicht ins Anwesen der Silberfels gebracht, sondern zum Haus Scelsi.
      Auf den Straßen redet man davon das die Baronin nun völlig verrückt sei,nicht nur wirft sie das Geld zum Fenster raus, nein sie verschenkt das Gute Stück dann auch noch.

      Wer ? Jeder der im Adelsviertel unterwegs ist.



      Sonstige Info ?
      The only thing necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.
      Edmund Burke
    • Wann ?
      In der letzten Woche

      Wo ?
      Calpheon, Adelsviertel

      Was ?
      Das Frühlingsfest ist vorbei! Es war laut, bunt, es wurde gelacht, getratscht und getanzt. Und es wurde vor allem viel Geld für den
      guten Zweck in der großen Auktion ausgegeben, organisiert von Baronesse Delazar! Die Erträge werden gemeinnützigen, kirchlichen
      und humanitären Zwecken gespendet ... aber neben den vielen, sehr begehrten Exponaten gab es auch wieder allerlei zu berichten!

      OOC: Es handelt sich hier um GERÜCHTE

      Wer ?: Die Reichen und Schönen; Klerus, Adel, Reiche Bürger und Händler
      • Graf Fazzini und Gräfin Scelsi sind gemeinsam erschienen, ist das zu fassen! Die beiden jungen Küken der Gesellschaft,
        ein hinreißender Anblick...! Die Gräfin ist gar völlig erschlankt nach ihrem Aufenthalt in Velia... möglicherweise will sie dem
        jungen Fazzini gefallen!? Oder einem anderen, heiratsfähigen Grafen? Andererseits... hat sie sich gewiss eine Erkrankung
        in Velia eingefangen! Dort leben die Menschen ja ohnehin ... am Existenzminium! Bei der Auktion hat sich die Gräfin völlig
        hingegeben - und der Graf Fazzini, der war unglaublich an Salz- und Pfefferstreuer interessiert. Der Jüngling hat sich, so
        weiß man, auch gewandelt seid dem Tod des Vaters!
      • Und was ist das mit Baronesse Delazar und ihrem valencianischen Begleiter! Dieser ominöse Baron Velyris! Man munkelt, er
        habe einen Streit angezettelt über den Valencia-Calpheon Krieg, das mitten in der Auktion! Fast, so ist
        man sich sicher, habe er seine Fäuste sprechen lassen, ganz dem Gesetz der Straßen Valencias! Dem Mann ist kaum zu trauen,
        trotzdem scheint die Baronesse seine Nähe zu suchen ..... oder gar andersrum?! Sie solle sich wohl besser von ihm fernhalten!
        Die Baronesse selbst war eine formvollendete Gastgeberin - und hat nach der Auktion gar den Grafen Fazzini umarmt! Man
        stelle sich das nur vor!
      • Was überhaupt war bei dieser Auktion nur los! So viele wundervolle Exponate! Und dann dieser Wettstreit um die Harfe der
        Familie Carvain! Die Baronin von Silberfels hat sie schließlich für einen astronomischen Preis erstanden .... vermutlich ist
        sie einfach noch immer schwer verliebt in den blonden Grafenspross Calvaras und wird sich die Harfe direkt ins Schlafzimmer stellen... oder in ihr Bett legen!
        Jetzt hat Calvaras sie nicht nur um ihr Herz sondern auch um ihr Vermögen gebracht!
      • Und wer war überhaupt dieser potente Kerl mit dem Rüschenhemd? Nur ein Auge, ein neues Gesicht in den Reihen, so manch einer
        will ihn von irgendwo her erkannt haben ... jedenfalls hat er das Zierschwert mit Leichtigkeit ersteigern können, und das auch für einen
        absolut horrend hohen Preis! Vermögend muss der Mann ja durchaus sein .... und gut gebaut ist er auch, wenn man den kichernden
        Damen so glauben will!
      • Gut gebaut, hah, das ist auch Lord Hyelle, da sind sich alle einig! Besonders sein Bankkonto! Der Kerl scheint entweder ein
        Sammler schöner Dinge zu sein, oder aber er leidet unter einer ausgeprägten Kaufsucht! Kaum ein Exponat war sicher vor ihm,
        er war in der Lage, einige zu ersteigern! Ziemlich beeindruckend .... ist der eigentlich schon verheiratet? Auf sich aufmerksam
        hat er jedenfalls gemacht! Und Perlenschmuck ja auch ersteigert°!
      • Calvaras und Lavellan Carvain haben das Fest jedenfalls kurz nach der Auktion überhastet verlassen! Manch einer ist sich sicher,
        die beiden waren empört darüber, nicht die Glocke der Kirche in Velia gestiftet haben zu können, das ist doch schließlich für eine
        Erzpriesterin absolut obligatorisch! Oder achtet die Ältere nur penibel darauf, ihren Bruder von den vielen, weiblichen Verheißungen
        eines solchen Festes fernzuhalten? Der blonde Beau jagt neuerdings vielleicht etwas weniger gnadenlos nach hübschen Frauen in den Revieren des Adelsviertels.
        Noch dazu will ihm dieser ominöse Baron Velyris einen Löwen verkaufen! Einen echten Löwen! Lebendig! Skandalös!
      • Und wo war Graf Rivierre? Vermutlich in den Laken mit der Lady Erzanodd - das würde ihm ähnlich sehen, als ob der Kerl je an
        ihren Erzen interessiert wäre! Auch Damaris Rivera hat zwar ein wundervolles Exponant gestellt, war aber persönlich nicht zugegen.
        Man hat aber ohnehin vor kurzem noch Sinding Deveroux in das Büro der Inquisitorin Rivera verschwinden sehen .... und das, da ist man sich völlig sicher,
        hat absolut nichts mit geschäftlichen Belangen zu tun! Er ist die ganze Nacht nicht mehr dort heraus gekommen ... und er sucht ja derzeit eine Braut!
        Oder... seine Großmutter. Aber das sind nur Details!
      BERNSTEIN
      Eine Heimat für Rollenspieler

    • Wann ?

      gestern


      Wo ?
      Heidel, Marktplatz

      Was ?
      „War das ein Spaß! Diese Lia ist ja echt lustig!“
      „Was waren das für Flammen gestern über dem Markt?“
      „Sowas hören die jungen Leute? Das war ja schon ein bisschen… speziell“


      Auf der einen Seite war das Konzert der selbsternannten Sittenhüterin und Teilzeitbardin wie zu erwarten. Auf der Bühne wurde so einiges getrunken, Lieder mit meist humorvollen bis frivolen Texten zum Besten gegeben und der valencianische Musik-Floh wusste vor allem mit großer Bühnenpräsenz.

      Und doch überraschte der Auftritt durch sein Feuerspektakel, dass die Musik zum Teil begleitete. Unnatürliche Farben der Flammen und Feuerbälle die mehrere Meter in den Himmel schossen, sorgten für Erstaunen – und für Fragen bei all jenen, die nur aus der Ferne das Lodern über dem Markt sahen.

      Mit ihrer Einleitung als Retterin Heidels mag sie vielleicht etwas übertrieben haben, aber Lia hat zumindest gezeigt, dass sie auch die große Inszenierung versteht – ohne dabei den Hafentavernen-Charme zu verlieren. Der Status als „nebenberufliche“ Bardin dürfte aber ein bisschen ins Wanken geraten sein - mittlerweile hört sich nämlich sogar ihr Lautenspiel ganz passabel an.
    • Wann ?

      Seit dem heutigem Morgen


      Wo ?
      Adelsviertel, Anwesen Silberfels

      Was ?
      Seit heute Morgen prangt über der Tür des Anwesen Silberfels ein Prunkwappen aus Glas, welches die funkelnd die Sonnenstrahlen reflektiert.
      Wie es aussieht sind wohl die Gerüchte um die Pleite derer von Silberfels völlig aus der Luftt gegriffen, sonst hätte man sich so etwas wohl kaum leisten können.


      Wer ?

      Jeder der im Adelsviertel oder im Anwesen zu tun hat



      Sonstige Info ?
      The only thing necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.
      Edmund Burke
    • Wann ?
      In der letzten Woche

      Wo ?
      Calpheon, Adelsviertel, gut betuch

      Was ?
      Seit kurzem, so wissen Tratschtanten zu berichten, kommen alle zwei Tage Blumenlieferungen im Haus Carvain an.
      Man ist sich sicher, dass das mit der anstehenden Vermählung des ältesten Carvain-Sohnes zusammen hängt - offenbar
      sucht man hier schon die Blumengestecke aus. Allerdings wissen es Mägde weitaus besser! So wird getuschelt, die Blumen
      seien allesamt an Lavellan Carvain addressiert - und immer nur weiße Lilien! Manchmal mit Karte, manchmal ohne, aber
      immer ohne Absender! Ein heimlicher, romantischer Verehrer? Oder ein Verrückter, der sie verfolgt und bedrängt? So einig
      ist man sich zumindest darüber noch nicht ...jedenfalls wurde der Wachschutz um das Haus verstärkt, angeblich habe
      Calvaras die Gardisten instruiert, die Augen für Hinweise offen zu halten. Alles Unsinn, sagen andere. Die Blumen sind
      für die Hochzeit und Lavellan hat damit gar nichts zu tun!

      Wer ?: Die Reichen und Schönen; Adel, Tratschtanten, gut betuchte Händler
      BERNSTEIN
      Eine Heimat für Rollenspieler

    • Wann?

      Gestern Abend.


      Wo?

      Zum einen vor den südlichen Stadttor von Calpheon und den Adelsviertel. Zum anderen in der Marktstraße, Nähe der kleinen Blumenhändlerin Ahr.


      Was war los?

      Tut es die Cousine der Baronin von Sielberfels etwa besagter Baronin gleich? Anscheinend ja... die Dame Rua wurde gestern Abend in Begleitung eines fremden Mannes gesehen, wie sie am Fluss Händchen gehalten haben und sich unterhalten haben. Aufmerksamen Wachen, die ihre Runde gedreht haben, wollen auch gesehen haben, wie der Dame immer wieder die röte in ihr sonst so blasses Gesicht gestiegen ist. Die haben sich gewiss nicht über das abendliche Wetter unterhalten. Dem nicht genug der Kerl hat sie auch noch in das Viertel der hohen Gesellschaft begleitet. Schon jetzt fragen sich einige Leute, was eine so edle Dame an einen so entstellten Kerl findet. Wirklich schön ist sie nicht, die Brandnarbe im gesicht und das milchige Auge.
      Na wenigstens trennten sich ihre Wege am Brunnen und die Verabschiedung entsprach den Gepflogenheiten ihres Standes. Einige aufmerksame Zuhörer hörten die Lady Rua, sogar summen, eh sie im Anwesen Sielberfels verschwand. Neugierige werden gewiss wissen wollen wohin der Kerl verschwand. Der? Der ist zum Anwesen der Familie Hyelle gegangen und wurde da auf das herzlichste begrüßt. Die gesamte Nacht brannten die Kerzen im Haus, da gab es wohl viel zu reden oder auch zu planen?

      Während die höher gestellten "Zuwachs" bekommen haben, ist in der Marktstraße ein Haus seid gestern Abend verwaist. Das Haus gehört der Kartographien Larent, die junge Frau wurde dabei gesehen, wie sie vollkommen überstürzt und in Tränen aufgelöst ihr Heim verließ. Vorher habe sie noch mit der Blumenhändlerin gesprochen. Schade das diese so verschwiegen ist, sonst hätte man vielleicht erfahren können was da los war oder ist. Also kann man darüber nur spekulieren und sich seine eigene Geschichte zusammenstellen und ausschmücken. Der Stallbursche und auch einige Wachen haben sie vor einiger Zeit, vor der Stadt gesehen, wie sie sich dort mit einen schwarzhaarigen, qualmenden Mann unterhalten hat, es ist auch kurz zu einer handgreiflichkeit gekommen, worauf Frau Larent wütend davon gegangen ist und im nahen Wald die Bäume angebrüllt hat. Fakt ist, sie ist wieder unterwegs und man kann hoffen, dass sie nicht wieder ein Jahr lang auf Reisen ist.


      Wer hat es mitbekommen?

      Jeder der sich gestern Abend in der Nähe der Schauplätze aufgehalten hat.
      :) Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an. :)
    • Fallende Blüten

      Am heutigen Morgen gab es einen ungewollten Zusammenstoß an der Kreuzung vor der Brücke zum südlichen Teil der Stadt. Inmitten von Marktständen und anderen Reisenden. Ein Marktkarren mit Blumen und Kräutern verlor auf dem unebenen Pflaster ein Rad, weil offenkundig der Splint brach. Das war doch der gute Morten, der Geschäftsmann aus Olvia, der nahe des Aurum einen Laden für Blütenschmuck, Blumengestecke und allerlei Kunstkrempel eröffnet hat. Das gute Stück rollte leider mitten in die Karawane aus dem fernen Osten, die alleine schon genug Aufsehen erregte. Hoch zu Pferde der exotische Shah Amyr Thuedan in wirklich leichtem Stoff. Für die gehobene Gesellschaft mag das Wappen mit der dreiköpfigen Schlange einen Namen bedeuten. Die niederen Schichten sehen darin wohl oder übel etwas Bedrohliches. Ein aufregend anregendes Bild für das einfache Weibsvolk, ein Dorn im Auge für jene, die den Zwist mit dem Osten in den Leibwachen mit Piken und Schuppenrüstungen noch allzu klar sehen.

      Als zwei der Pferde seiner Wachen scheuten, ging auch schon das Durcheinander los. Das Rad rollte ihnen direkt in die Beine. Wüste Anschuldigungen, während der Shah selbst sich weder die Hände, noch den Mund schmutzig machte und einfach hoch zu Ross mit strengem Ausdruck abwartete. Ganz im Gegensatz zu der gruseligen Gestalt im weiten Mantel, die sich, fast gänzlich verhüllt vom Ross hinter dem Schah schwang. Der Mann war riesig und dann all das Metall im Gesicht. Wenigstens im unteren Teil, der zu sehen war. Er verwies selbst die häuslichen Wachen mit einem Schnippen dazu still zu sein und schickte sie mit dem Daumen über der Schulter wieder auf ihre Tiere um selbst auf den Blumenhändler einzureden. Morten wirkte eingeschüchtert. Ganz im Ernst, wer wäre das in diesem Moment nicht gewesen? Der Kerl jagte allen eine furchtbare Angst mit seinem Gebaren und der Erscheinung ein. Zum Glück waren auch schon die Stadtwachen zur Stelle, bevor irgendwer verletzt wurde. Sie vermittelten professionell und das letzte Wort war noch immer das des Shahs, der letztlich auch seinen seltsamen Schergen zurück rief. Am Ende halfen auch die beiden betroffenen Wachmänner aus Mediah mit den Karren bei Seite zu schieben und die Karawane zog über die Brücke hinfort weiter. Vermutlich zum Adelsviertel.

      Das um diesen Kern der Geschichte schon am Nachmittag allerlei Übertreibungen in jedweder Richtung kursieren, ist kein Wunder. Ein Haus aus Mediah, der arme neue Blumenhändler und eine Aufruhr auf einer der wichtigsten Kreuzungen Calpheons. Ganz sicher war der verhüllte Mann keine drei Meter groß, der Shah nicht mit Gold überzogen und Morten nicht wegen Adeligenbeleidigung fortgesperrt worden. Schön war es jedenfalls nicht, aber alle kamen mit dem Schrecken davon. Was will das Haus Thuedan mit dem Shah selbst hier in der Stadt? Hatten die nicht was mit den Scelsis zu schaffen? Das passt eigentlich ganz und gar nicht zusammen.

      Wo?
      Calpheon

      Wer kann davon gehört haben?
      Jeder, der sich dafür interessiert
    • Wann ?
      Heute

      Wo ?
      Im Blauen Salon

      Was ?
      Dem aufgeregtem Getuschel zufolge, traf sich heute Lord Lyan Hyelle mit der Baronin von Silberfels im Blauen Salon.
      Die beiden sollen eng beieinander gesessen haben und sehr vertraut miteinander geredet und gelacht haben, die Baronin habe ihm als er ging sogar lächelnd nachgeblickt.
      Anwesenden zufolge hat man die beiden in letzter Zeit häufiger in sehr vertrautem Umgang miteinander gesehen, unter anderem im Park.
      Und bandelt nicht gerade die Cousine der Baronin mit dem elfischen Besucher im Haus Hyelle an.
      Na was da wohl im Busch ist?


      Bestimmt haben Lord Hyelle und die Baronin was miteinander... angeblich hat man sie schon am frühen Morgen aus dem Haus Hyelle kommen sehen, die hat doch die Nacht dort verbracht.
      Kein Wunder das kein Mann von Ehre sich mehr mit ihr abgeben will, hat man doch auf den letzten Festen gesehen, selbst Calvaras Carvain spricht kaum noch mit ihr.


      Wer ?
      Jeder der im Adelsviertel lebt und arbeitet.
      The only thing necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.
      Edmund Burke
    • Mühsame Morgen

      Graf Fazzini steigert sich entweder in die Arbeit mit den Kunden hinein oder hegt andere Gründe fast jeden Tag zum Sonnenaufgang mit zwei Wachen im Schlepptau die Stadt zu verlassen. Dies zumeist nur in einer dicken Tunika und einer dem Ritt zu Ross zuträglichen Hose. Und nach etwas über einer Stunde ist er auch schon wieder zurück. Kein Werkzeug zur Jagd am Jungen Mann und auch kein Beutel zum Pilzesammeln im Süden der Stadt. Der Rückweg verläuft geradezu gemütlich. Wäre es nicht so konstant und regelmäßig, wäre es vielleicht überhaupt nicht aufgefallen. Irgend etwas ist dort draußen und ringt um seine Aufmerksamkeit. Nur was?


      Wo?
      Calpheon

      Wer kann davon gehört haben?
      Adelige und gehobene Händler und Handelspartner
    • Wann ?

      Gestern und heute Morgen

      Wo ?
      Adelsviertel Haus Hyelle und Haus Silberfels



      Was ?
      Seit gestern Morgen herrscht wohl reges treiben zwischen den beiden Häusern. Nachrichten, Geschenke und Blumen werden von einem Haus zu anderem geschickt. Die Münder der typischen Tratschtanten stehen nicht mehr still.


      "Hast du gehört.. Lord Hyelle hat der Baronin ein Geschenk geschickt, da ist doch wirklich was zwischen den beiden."

      "Nein da bist du falsch informiert, der vernarbte Elf hat dem Fräuleein Ivaen'Alkar was geschickt, ich hab gehört die arme wurde mit dem verlobt, und muss ihn heiraten."

      "Und die Blumen die heute im Haus Hyelle abgegeben wurden, die sind doch für diese Elfe."

      "Was? die ist doch gerade erst angekommen? Und wer aus Haus Silberfels würde ihr denn Blumen schicken."

      Wer ?
      Jeder der im Adelsviertel lebt, arbeitet oder dort zu tun hat.


      Sonstige Info ?
      The only thing necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.
      Edmund Burke
    • Wann ?
      In den letzten Wochen

      Wo ?
      Calpheon, Kapellenviertel

      Was ?

      Innerhalb der Kreise der Kirche macht sich das Gerücht breit, der Subsidiar des Erzpriesters Velenima, Vincenzo Adelici habe freiwillig sein Amt unter dem Erzpriester niedergelegt, um wieder seiner Lehrpflicht an der Akademie nachzukommen. Viele aber nennen es Wahnsinn, immerhin soll der Priester seit geraumer Zeit nicht mehr der Selbe sein. Einst ein Mann, der viel Wert auf öffentlichkeitswirksame Perfektion legte, zog sich nach einer langen Operation zurück. Besonders die Eitlen unter den Priestern geben sich erschrocken über die daraufhin folgenden, öffentlichen Predigten im Bußgewand. Barfuß, in Sack und Asche gekleidet spricht der versehrte mit seiner Krücke öffentlich zum Volk. Er predigt die erlösende Hoffnung Elions, die Liebe des Herrn. Von den einstigen Feuerpredigten gegen die Ketzerei hört man immer weniger. Hierbei sind die Meinungen gespalten. Einige sehen das als einen rein politischen Akt der Kirche, und des Erzpriesters um die Gunst des Volkes wieder auf die Seite zu bekommen. Andere wiederum gehen von einem langen Bußgang aus, welche er sich selbst auferlegte. Dann spricht man auch von einem vermehrten Treffen mit der blinden Priesterin Sarah Atherton, welche für viele ein Enigma sind, da der Priester Adelici unter all den Geistlichen als besonders keusch galt. Und doch scheint er seine Pflichten als Geistlicher Gelehrter nicht zu vernachlässigen. Eine neue Schrift wurde an die Jurisdiktion der Kirchlichen Zensur weiter gegeben, zur Prüfung kurz vor der Veröffentlichung. Hinter vorgehaltener Hand geht man wieder davon aus, dass es eine seiner vielen Schriften über die Katechese ist. Doch vieles könnten auch nur zusammengesponnene Gerüchte sein.

      Wer ?
      Klerus, Adel, Volk, Kirchliche Mitarbeiter
    • Wann ?
      Gestern, Heute und Morgen

      Wo ?
      Calpheon, Café Herzstücke

      Was ?

      Nachdem am gestrigen Tage das Café außer Plan nicht eröffnete, ist am heutigen Tag ein Schild angebracht, dass für zwei Tage geschlossen bleibt. Keine Leckereien und Süßkram für die werten Kunden, aber auch die sonst immer täglich belieferten Kunden wurden vertröstet vom Personal des Café. Wer also jeden Morgen seine Brötchen von dort holte, oder gebracht bekam, muss ausweichen. Wird nicht allen gefallen, ist aber leider so.
      Warum genau ranken sich Gerüchte von einer Reise, oder Krankheit der Inhaberin. So richtig weiß man es nicht.
      Man hat sie nur gesucht am gestrigen Tag, so viel weiß man. Oliver und Jesheira haben nach ihr gesucht, wie auch der Mann mit dem sie verkehrt, dieser Händler mit der Glatze und dem grauen Bart. Was heißt verkehrt, zu ihm gezogen ist sie doch erst vor kurzem. Sowas ohne Trauschein teilen sie sich ein Haus.

      Wer ?
      Jeder der möchte und mit dem Café verkehrt

      OOC:

      Ich bitte auch OOC zu beachten, dass das Café die nächsten zwei Tage nicht bespielt werden kann, weil geschlossen. <3
    • Wann ?
      In der Nacht zum Samstag

      Wo ?
      Calpheon, südlicher Teil des Marktviertels

      Was ?
      Anwohner des südlichen Teiles des Marktviertel könnten in der Nacht zum Samstag eine leichte Erschütterung oder Detonation bemerkt haben.
      Nur kurz und auch nicht wirklich heftig, aber hör- oder spürbar, je nach dem wo man sich befand. Außerdem
      waren seit einiger Zeit Wachen vor einem der Lagerhäuser nahe des Tores postiert - die sind seit letzter Nacht komischerweise
      auch weg! Irgendjemand munkelt, er habe am gleichen Abend noch mehrere Soldaten vor dem Lagerhaus gesehen, die das
      Gebäude abgeschirmt haben. Und ein paar Gestalten, deren Gesichter wohl behütet unter Kapuzen und langen Mänteln
      verborgen waren, haben hier und da Kisten und Wassereimer herum geschleppt. War da Blut auf dem Boden!?
      Nein, aber vielleicht Rotwein, möglicherweise hat man hier ein illegales Weindepot hoch genommen! Aber was haben sie da
      für einen riesigen Gegenstand weg geschleppt, mitten in der Nacht? Niemand ist sich so wirklich einig darüber, jemand
      hat die Leiche eines Banditenanführers gesehen, wieder jemand meint, es handelt sich einfach um eine Lagerauflösung.
      So oder so, die Bevölkerung im Gebiet ist angehalten, ungewöhnliche Vorkomnisse in diesem Gebiet an die Stadtwache zu melden.
      Die Soldaten und Kapuzenträger sind auf jeden Fall Richtung Handwerksviertel über die Brücke hin verschwunden ...

      Wer ?:
      Bewohner des südlichen Teils des Marktviertels, Nachteulen
      BERNSTEIN
      Eine Heimat für Rollenspieler

    • Wann ?
      Heute Morgen

      Wo ?
      Calpheon, südlicher Teil des Handelsviertels, Adelsviertel


      Was ?
      Heute Morgen traf eine Abordnung Elfen in Calpheon ein, der weg der berittenten Führte direkt ins Adelsviertel und ins Anwesen Silberfels.
      Die Wachen trugen ein Wappen welche zwei ineinander verschlunge Rosen vor einer aufgehenden Sonne zeigte.

      Wer?
      Bewohner, Arbeiter, Wachene
      The only thing necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.
      Edmund Burke
    • Neu

      Ein Verletzter

      Die früh morgendlichen Ausritte mit Wachmannschaft sind dem Grafen Fazzini scheinbar lieb und teuer, aber mittlerweile kein Grund mehr für Spekulationen. Ein gewohntes Bild, auch wenn der Grund verborgen bleibt. Heute allerdings kehrten sie im Galopp zurück. Es gab wilde Diskussionen über die Art und Weise am Südtor, doch dann wurde der Weg zum nächsten Hospital frei gemacht. Angeblich war Graf Fazzini durch und durch nass geschwitzt vor Anstrengung, aber ihn hat es nicht erwischt. Recht schnell ist per Flüsterpost klar: Einer aus der Wachmannschaft liegt verwundet danieder. Gabriel ist zumindest wieder im eigenen Heim.

      Wo?
      Calpheon

      Wer kann davon gehört haben?
      Adelige und gehobene Händler und Handelspartner