Angepinnt Gerüchte, Handelsneuigkeiten & öffentliche Bekanntmachungen

    • Wo?

      Calpheon, Handwerksviertel.

      Was?

      Ranzige Hafenarbeiter, wie auch einfache Malocher wurden beehrt mit dem Besuch einer seltsamen Ratte. Ein Spielmann, in seiner auffällig zerflickten Kleidung stieg mit Schalmei und Fiedel auf eine Kiste. Fettiges nachtschwarzes Haar, die Kleidung eines Narren und die Schelmische Glocke klangen in einem gewaltigen Rythmus mit seiner Fidel. »Höret zu ... ja ihr! Arbeiter, armes Volk. Jene die gebeutelt sind!« Skeptisch so manch ein Bürger, drangen sie dahin zu der abgerissenen Spielmannsgestallt. Manche aus Langeweile, Schaulust oder voller Ekel. Und so begann die Narretei, welche die Wachen in Elions und Calpheons Namen beendeten:

      »Seht's ihr nicht, die Falschheit gebarend auf Betrug und Geld,
      Es sind die kleinen Leut, die ziehn für' ihren Krieg um die Welt.

      Es sind nur Wir in Arbeit in Winde und Kälte'.
      Für sie unsere Herrn' taugen nur für Werkzeug und Felde.

      Was hilft uns der Heiler und seine Visitation!
      Die Krummen, die Armen schickt er sowieso nur davon

      Da draußen stehn' sie die Büttel hoch an dem Throne.
      Doch wir, wir ackern für sie in einem Hungerlohne.

      Was hilft des Priesters' Red'n und sein Sag'n!
      Wir sind für sie nur Ratten und Plagen!

      So manch einem armen Kerl, brachts das Fass zum Überlaufen.
      Landen doch nur wir unschuldig brennd' auf dem Scheiterhaufen.

      Spielmann bin ich's worden, um die Wahrheit verkündt'
      Denn Elion ist's der richt' diese verkommne Sünd'.

      Denn wir werden's leiden mit Geduld,
      die Sünd' ja nur der Adel und Klerus verschuld't.«

      Als der Sprechgesang endete, sollen die Wachen erschienen sein. Wütend, gar voller Zorn zogen sie den armen Spielmann von der Kiste herunter. Eine Rangelei zwischen einigen verlausten Arbeitern, wie auch der Wache. Und eine Verfolgungsjagt. Denn der Spielmann, der wohl bekannt sei unter dem Namen Dante Marzio, tänzelte vor der Wache hinweg im lachhaften Klang der Schalmei. Für diese Dreistigkeit wurde ihm nicht nur das Blasinstrument gebrochen, sondern auch die Nase. Über den Boden sollen sie ihn gezogen haben. Immer wieder auf den gackernden Narren eingetreten, bis man ihn in Ketten abführen konnte. Blutend, grün und blau. Seither hat man ihn nie wieder gesehen. Doch diese Narretei hatte so einigen Arbeitern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Unterdrückung der Großen, jener die die Wahrheit sprechen. Denn er sprach für sie. Hinter vorgehaltener Hand, wird so einiger von diesem Narren sprechen. Ob im Guten oder Schlechten. Blöd nur, dass der arme Dante an die gefürchtete Wache Veluzzi geriet. Ein mürrischer Kauz, der vorher festnimmt anstatt zu fragen. Und auch Mal den Knüppel auspackt, wenn ihm danach ist.




      Wer?

      Anwohner, Wachen, Einfache, Arbeiter und Niederer Pöbel, Interessierte oder Tratschleute.
    • Wann ist es passiert?:

      In der Nacht von Vorgestern auf Gestern


      Wo denn?:

      Calpheon vor der neu eröffneten Heilerpraxis


      Was,war den los?:

      Eine heilerin hat nie Feierabend oder Zeit zum Abschalten,dies wurde besonderst in dieser Nacht, sehr deutlich. Während wohl fast alle Bewohner der Stadt in ihren schönsten Kleidern,der Hochzeit beiwohnten, hält rumpelnd ein Fuhrwerk vor der Heilerpraxis. auf dessen Ladefläche ein blutbeflecktes Laken liegt. darunter ein Mann,desen Kleidung auch mal bessere Tage gesehen hat,vermutlich irgendein armer Tropf,den Wegelagerer aufgelauert haben und ihm um sein hart verdientes Silber bringen wollten. Mittels zwei Wachen, musste der riesen Kerl die Stufen zur Praxis hoch gewuchtet werden und in die Behandlungsräume selbstverständlich. Kurz darauf sah man die Heilerin in ihre Wirkungsstätte eilen und die zwei Wachen daraus kommen,nur um mit befleckten Rüstungen vermutlich weiter ihre Runden zu drehen. Der Verletzte war das Gesprächsthema,der beiden:


      "hascht den jesehen,der kommt net durch...nich so."

      "nich mit den verletzungen...da muss er mehr Glück als verstand haben,wer reist auch schon ohne waffen in der nacht. Der ist doch irgendwo ausgebrochen...hast die Wunden an den Hand- und Fußgelenken gesehen?"

      "trotzdem muss morchen jemand schauen,ob er noch schnauft*



      Wer in dieser Nacht an der Praxis vorbei flaniert,wird gewiss die Schreie hören,die von den armen Kerl herrühren und auch gewiss bemerken,dass in dieser Nacht die Kerzen in der Praxis nicht gelöscht werden.

      Bei Tageslicht sieht der gewillte Beobachter,die Blutstropfen auf den steinernen Stufen und auch, dass durch die Gassen, ein rotzverschmiertes Straßengör huscht, mit einer abgerissenen Kaputze,welche mehr auf einen Erwachsenenkopf passt, als auf einen Kinderkopf

      Nicht nur Wachen kommen Tags darauf zu der Praxis und gehen wieder,auch ein Elf,wird gesehen wie er mit einen Bündel unter den Arm,die Praxis betritt und dort sich länger aufhält,vermutlich aber in erster Linie,wegen der hüpschen Heilerin und nichts anderes.




      Wer hat davon Wind bekommen?:

      abgesehen von den zwei Wachen,alle die sich zu Nachtschlafender Zeit in Praxisnähe aufgehalten haben und mit offnen Augen und Ohren durch die Stadt gehen


      " Was keiner kann, kann ich auch."
    • Calpheon, unterhalb der Brücke nahe dem Marktviertel, diesen Abend
      - - - -
      Gedämpften Lärm konnte man wahrnehmen, der immer wieder für wenige Momente, wenn eine Tür aufschwang, deutlich anschwoll, gefolgt von dem Geräusch eines weiteren, ohnmächtigen oder gar protestierenden Körpers, der raus auf die gepflasterte Straße geschmissen wurde. Klirren, Rumpeln, Rufe... Manchen dürfte das wohl mehr als bekannt vor kommen. Es war mal wieder eine Massenschlägerei in der Ritze entbrannt, die wild hinter den Mauern wütete, und die verranzten Buchstaben über der Tür erzittern ließ.

      Wer genau die Schlägerei angezettelt hat, kann keiner der Gäste genau sagen, oder ist einfach nicht mehr in der Lage dazu. Vermutlich hatten sich, wie so oft, zwei gestritten, und weitere eingemischt. Doch ab und an kann man jemanden von einem verranzten "Spielmann" reden hören, der die Menge angestachelt haben soll. Andere erzählten von einer Göre, die einem Riesen zuerst einen Stuhl über den Kopft gezogen haben soll.

      Die Ritze blieb am nächsten Tag auf jeden Fall geschlossen. Große Haufen an Schutt und zerbrochenem Mobiliar türmte sich vor der Tür der Ritze und ab und an konnte man Wendelin, den Riesen-Wirt, beobachten, wie er noch mehr aus der Ritze trug auf die Haufen ablud.


      Wer kann es mitbekommen haben?

      Jeder, der an dem Abend in der Nähe war
      Leute, die sich für den Tratsch interessieren
      Jeder, der möchte
    • Wann ?
      Gestern Abend, Heute Morgen

      Wo ?
      Calpheon, Adelsviertel, Haändlerwiertel, Marktviertel

      Was ?
      Anwohner der Viertel haben gestern gesehen wie eine aufgelöste Baronin von Silberfels mit schnellen Schritten zur Heilerstube Heshe unterwegs war, Wachen waren keine zu sehen, es wirkte als sei die Baronin Hals übe Kopf aus ihren Anwesen aufgebrochen.
      Einige Stunden Später am Abend sah man die Baronin zurückkehren, die Hände zu Fäusten geballt, und mit kalten Blick, nicht wie sonst mit einem Lächeln auf den Lippen. Noch am selben Abend soll es laut geworden sein im Anwesn derer von Silberfels, Berichten zufolge tobte die Baronin vor Wut.

      Am heutigen Morgen erfuhr man das im Hause Silberfels Aufbruchstimmung herrscht, die Baronin so wie zwei Handvoll auserlesene Wachen, machen sich bereit zu einer Reise nach Olvia oder Velia.
      Wer oder was auch immer den Zorn der Baronin auf sich gezogen hat, befindet sich definitiv nicht in Calpheon.


      Wer ?
      Adelsviertel, Händlerviertel, Marktviertel, Jeder der in dieser Zeit irgendwo dort war und was gesehen oder gehört haben mag.
      The only thing necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.
      Edmund Burke
    • Wann ?
      Heute Nacht

      Wo?
      [b]Calpheon hinter dem Westtor
      [/b]
      Was ?

      Ruhig war die Nacht, lau und mit dem Zirpen der Grillen gefüllt. Die Wachen am Tor schlümmelten, schien doch wie so oft eine Schicht auf sie zu warten, in der die Zeit ohne Nickerchen nie enden wollen würde.
      Als einer der Wächter sich entschloss seinem Bedürfnis an einem Busch freien Lauf zu lassen, geschah jedoch das unerwartete. Ein heller Lichtkegel blitzte im Wäldchen auf, Vögel flohen aus den Kronen der Bäume, Pferde in den nahen Ställen wurden Unruhig, wieherten und als das Licht erlosch, folgte der Knall.
      Schnell und hastig packte der Wächter sein Gelöt ein, hastete zu seinen Kameraden.
      Einer wurde in die Stadt geschickt, drei gingen los und zwei verblieben als Wache am Tor.
      Es dauerte etwas, bis sie am Epizentrum ankamen. Noch mal dauerte es, bis sie realisierten was sie dort sahen.

      Die Erde schien sich erhoben zu haben, spitzes, messerscharfes Gestein muss blitzschnell an die Luft geschossen sein, in einem Kreis von knappen zehn Metern Durchmesser, qualmte der Boden, durch die plötzliche Reibung die hier aufgetreten sein muss.
      In der Mitte war ein weiterer kleiner Kreis, der unbeschadet war.
      Das schrecklichste jedoch war der Mensch, der aufgespießt im Chaos des Gesteins hing. Mehrere male bohrten sich die scharfen
      Stalagmiten durch seinen toten Leib.

      Als der Leichnam später in der Nacht geborgen würde, erkannte einer der Wächter ihn. Es handelte sich wohl um einen Informanten, einen Schurken aus dem Armenviertel.

      Wer?

      Wächter, Inquisition, Reisende, Tratschweiber und jeder der in dieser Zeit irgendwo dort war und was gesehen oder gehört haben mag.
    • Wo?

      Calpheon, Armenviertel, Nahe des Handwerksviertel

      Was?

      Wieder hatte dieser fidelspielende Spielmann Dante Marzio einen Namen gemacht. Nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde, sah er aus als hätte man ihn mehr als einmal zu Brei geschlagen. Doch darüber zerriss sich kaum jemand das Maul. Erst die vermeintliche Prügellei in der Ritze, wo er aufgespielt haben soll. Mit dem Wirt soll er nun überein gekommen sein, spielt dort nun öfter. Ob das nur ein Gerücht ist? Und nach der Massenschlacht im Alkverseuchten Drecksloch wurde wieder gesungen, getanzt und weiter gesoffen. Am nächsten Tag verschwand er für viele Stunden in die Heilpraxis Heshe. Dass die Heilerin so einen widerlichen Schmutzfink überhaupt behandelt. Bestimmt hat' er das Behandlungsgeld nur gestohlen.

      Dann hatte er auf einer Hochzeit kostenlos ein Brautpaar gefeiert. Das mitten im Armenviertel, nicht einmal ein ordentlicher Elionpriester ließ sich herab die arme Stefania und ihren Marcello zu trauen, also übernahm es einer der sowieso nicht sehr beliebt war. Aufgepumpt hatt' der Schinder Marcello die gute Wäscherin. Nicht einmal was ordentlich zum Essen konnten sie sich für die Gäste leisten. Aber dennoch gab's ein gewaltiges Fest, zwischen all den Schlägern und Schutzgelderpressern die diesen Abend fast schwer machten. Und mittendrin besang der Spielmann das Brautpaar, tanzte mit einigen Brautjungfern. Und sauber war er extra für die Veranstaltung, so manch einem Schmutzweib den Kopf verdreht muss er haben, mit seinem Aussehen und seiner Stimme. Besonders, wenn er romantische Balladen für das Paar zum Besten gab. Fast schick, denn bis auf die blauen Flecke war er, endlich Mal ordentlich gewaschen und hatte sich wohl auch seine Krätze behandeln lassen. Davon war nichts mehr zu sehen. Der, wie auch einige Andere Spielleut', haben einen unvergesslichen Abend hinterlassen.

      Elion, der Suff und die Liebe wurden besungen. Und ne ordentliche Brautentführung hatt' er auch noch eingefädelt mit den Typen der fahrenden Leut. Darüber spricht die Hochzeitsgesellschaft noch immer. Denn so wurd' die Braut romantisch in einem Blumenfeld, unter bunten Tüchern im Sternenlicht gefunden, mit einem Blumenkranz auf dem Kopf. Draußen beim Feld vom Ottanio! Hinter ihr eine schwarzhaarige Schönheit, die auf Fidelklang im Empfang für den Ehemann Fackeln jonglierte, wie auch ein Feuerkesselchen schwang, liderlich gekleidet das Ding. Sie bewegte sich wie eine Nixe. Nicht wie die Hochzeit unter den Adeligen, hier ging's derb und lustig zu! Auch wenn das Pauke, Trällern und Geknalle bis in die späte Nacht hinein geduldet wurde. Selbst der dicke Francesco und seine Schläger soffen, prügelten, vögelten und feierten in der Nacht. Sünde sagen die einen, ein Glückseliger Tag sagen die Anderen. Doch wo dieser Marzio auftauchen soll, wird wohl jegliche Sünd' nicht weit sein. Doch manch einer überlegt sich, auch bei seiner Hochzeit ein solches Spektakel haben zu wollen.

      Wer?

      Wachen, Gestörte des Amrenviertel, Jeder der in der Nähe war, Tratschleute
    • Wann ?
      Die letzten Abende


      Wo ?
      Calpheon, Adelsviertel, Haändlerwiertel, Marktviertel


      Was ?
      Seit Tagen siehet man die Baronin jeden Abend, die Heilerpraxis Heshe aufsuchen, dort verbringt sie einige Zeit um sich dann wieder in ihr Anwesen zurück zu ziehen.
      Es wird gemunkelt das die Baronin krank sei, das sie nur Besuche macht ... und auch das sie eine Ausbildung bei der Heilerin Heshe macht.
      War wirklich stimmt erfährt man wohl nur wenn man die Baronin oder Heilerin direkt fragen würde.



      Wer ?
      Adelsviertel, Händlerviertel, Marktviertel, Jeder der in dieser Zeit
      irgendwo dort war und was gesehen oder gehört haben mag.
      The only thing necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.
      Edmund Burke
    • Wann ?
      Gestern Morgen, Gestern Abend



      Wo ?
      Calpheon, Adelsviertel, Kathedralenplatz



      Was ?
      Gestern Morgen soll ein großer Blonder Elf, in das Anwesen von Silberfels spaziert sein, mit Sack und Pack. Der wird doch nicht eingezoegn sein? Im Laufe des Tages sah man ihn im Adels und Kathedralenviertel spazieren gehen, und Abends wieder im Anwesen verschwinden.

      Und gestern Abend ging die Baronin von Silberfels mit dem Marchese Calvaras Carvain spazieren, im Blumengarten nahe der Kathedrale haben die beiden lange auf einer Bank gesessen und geredet, und später sah man die Baronin in den Mantel des Marchese gehüllt, und er hatte seinen Arm um ihre Schultern gelegt als er sie zu ihrem Anwesen nach Hause brachte.
      Bestimmt eine neue Eroberung des Marchese Carvian flüstern die einen.....
      Nein ganz bestimmt läuten bald die Hochzeitsglocken, die Baronin von Silberfels ist doch schon seit dem Winterball in Calvaras Carvian verliebt, sagen die anderen.
      Weder noch.. der Marchese hat die Baronin nur getröstet, weil sie doch ihren Liebsten verloren hat und die beiden seit dem Winterball befreundet sind, sagen wieder andere.




      Wer ?
      Adelsviertel, Kathedralenplatz, Jeder der zu den genannten zeiten dort war.
      The only thing necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.
      Edmund Burke

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    • Wo ?
      Calpheon, Händlerviertel, nahe dem Handwerksviertel


      Was ?

      Am frühen Abend, ein Auftritt auf dem Plateau des Marktviertels in Calpheon. Der Spielmann Dante Marzio, wie auch eine wahre Schönheit des fahrenden Volkes traten dort mit Skandal und viel Getöse auf. Doch war diese Veranstaltung dieses Mal sogar gemeldet, wie auch bezahlt! Ein Händler hatte sich sogar breit reden lassen seinen Marktstand als Bühne für den Künstler zur Verfügung zu stellen. Dort oben stand er, erzählte die Geschichte einer Wanderhure. Gebannt kamen die Leute. Einige neugierig, andere wieder einmal abgestoßen.

      Denn zu düsteren Gesang, wie auch Klang seiner Fidel soll eine Schwarzhaarige, katzenhafte Schönheit liederlich getanzt haben. Kaum ein Stück Stoff am Leib soll sie gehabt haben. Skandale wurden geflüstert, andere wiederum verfielen ihrer gleichmäßigen Eleganz. Der Ganze Abend soll damit zugebracht worden sein, die Geschichte der Wanderhure Sebylle zu erzählen, welche von der Tänzerin repräsentiert wurde. Sie kokettierte mit vielen Männen, umschwärmte sie und erwählte auch noch zu allem Überdruss, den schönen Jüngling und Wachmann in Zivil: Raevaar Griseo. Als wäre das nicht genug, hatte er bei ihrem Tanz auch noch mitgemacht! Die große Liebe der Hure sollte er in dem Stück sein und beschützte sie vor Dante, welcher mit Gesang und Schauspielerischer Kunst, einen eifersüchtigen Nebenbuhler darstellte. Verführung, Liebe, Dramatik und zuletzt Mord. Die Geschichte der fiktiven Dirne ging nicht gut aus.

      Voller Pomp, verlor sie das Leben in den Armen des seit neusten recht adrett aussehenden Spielmann Dante. Doch soll die Tänzerin wahrlich in Griseo einen Veehrer gefunden haben. Er konnte die Augen von ihr nicht lassen. Ein Adeliger mit einem solchen Weib aus dem fahrenden Volk? Darüber zerreißen sich bestimmt einige das Maul. Auch über die Schönheit der Unbekannten Schwarzhaarigen, wie auch ihre abstoßende Freizügigkeit.

      Dennoch unterhielt das Stück so manch einen Müßiggänger an diesem Abend so sehr, dass die Münze für die Spielleute ordentlich klingelte. Es war groß, es war pompös und abermals aufgrund der Fragwürdigkeit in so manch einem Gedächnis verblieben. Doch sprachen wenige von wahrer Kunst und ihrer Freiheit. Denn es war ein Drama, welches auch einigen die Tränen in die Augen trieb.

      Außerdem soll der Halbelf auch noch regelmäßig in die Praxis Heshe schleichen. Ob da was mit der guten Heilerin was läuft? Vielleicht macht er sich deswegen mehr aus sich. Das Haar gewaschen, neue Kleidung, keine Krätze mehr und der Schmutz so gut wie weg.


      Wer ?
      Jeder der da war, jeder in der Nähe, Interessierte, Marktbesucher, Kunstliebhaber, Klatschmäuler
    • Wann: Am heutigen Vormittag

      Wo: Kapellenviertel, Walkürenakademie

      Was: Am heutigen Tage wurde bekannt gegeben, dass die Walküre und Oberhaupt Aurelia der Adelsfamilie Delazar, ihren Dienst bei der Marine ablegt und sich nun den Pflichten der Walkürenakademie widmet. Von nun an wird sie dort als Lehrmeisterin tätig sein und sich um den ehrwürdigen Nachwuchs kümmern um sie im Kampfe und in der Lehre des Glaubens zu unterrichten. Das Kommando für die „Woge der letzten Bastion“ hat sie an eine ihrer vertrauten Offiziere abgegeben. So liegt die Aufmerksamkeit der Adeligen ganz und gar auf Calpheon und ihrer neuen Berufung sowie das Fortbestehen ihres Hauses!

      Wer: sämtliche Adelige, Tratschweiber, Angehörige oder Interessierte der Kirche
      <3 Mein Mut ist wie mein Schwert, doch die größte Waffe ist mein Herz <3
    • Wann?:


      Im Laufe des gestrigen Abends/Nacht

      Wo?:

      Marktstraße

      Was?:

      Ein Kommen und Gehen ist das bei den Händler Valans, vorallem er kommt und geht. Seid einiger Zeit ist auch stetts und ständig, die Heilerin Corunja Heshe bei ihm. Krank scheint er ja nicht zu sein,zu mindest sieht er nicht danach aus. Vielleicht läuten ja bei den beiden bald die Hochzeitsglocken,an zu nehmen ist es,da die beiden in trauter Zweisamkeit, in den verschlafenen Örtchen Florin gesehen wurden und es dort auch ein Feuerwerk gab.

      Kaum das der Elf seinen Fuß wieder in sein Haus setzen wollte,überbrachte man ihn einen Brief.

      Nun geht wieder das gepacke los.Wird auch dieses Mal die Dame Heshe mit ihm reisen oder in der Stadt bleiben, um für die Kranken und Verletzten da zu sein?

      Wohin die Reise gehen wird,darüber lässt sich nur spekulieren,einige behaupten gehört zu haben,dass das schreiben von einen Diplomaten aus Valencia stammen soll.
      Hat der elf wirklich,bis in diese Kreise Verbindungen oder will sich da nur eine Tratsche wichtig machen?
      Fakt ist, der Elf Valans geht wieder auf Reisen und auch das er sich mit diesen seltsamen Kaputzenträger regelmäßig trifft, welcher im Haus Silberfels ein und aus gegangen war und ebenfalls einige Zeit nicht in der Stadt war und nun mit einer Armschlinge rumläuft. Und der,am vergangenen abend, in Begleitung einer jungen Frau war,welche noch sehr neu ist in der Stadt,um nicht zu sagen seid zwei Tagen. So vertraut wie diese beiden sich gestern in einer Taverne unterhalten haben,scheinen sie sich schon länger zu kennen.

      Wer?: jeder der mit offnen Augen und Ohren durch die Stadt geht
      " Was keiner kann, kann ich auch."
    • <Folgender Aushang wird an diversen schwarzen Brettern zu finden sein. Wie der Spielmann an einen Druck kommt ist fraglich, aber scheinbar hatte er einen Narren gefunden. Vielleicht auch einen Veehrer seiner Künste, welcher die Werbung für seine Arbeit gestaltete? Wer weiß!>





      Reinschrift
      Oh welch holde Schicklichkeit,
      im heilgen Ort der Lehre.
      Gesandt von selger Obrigkeit,
      stellten auf die Heere.
      Hexenbrut vor allen Augen nie bemerkt,
      als Freund als Feind war unter ihnen,
      in weisen Listen nie vermerkt.
      verlachten sie wie von Sinnen.

      Ein Auftritt von Dante Marzio
      Mittwoch, 5. Tag des Juni
      Vorplatz bei der Händlerstraße 1-1
    • Wann ?

      Seit 2 Tagen

      Wo ?
      Haus Silberfels, Adelsviertel

      Was ?
      Die Baronin von Silberfels soll sich in ihre privatgemächer zurückgezogen haben, sie empfängt niemanden und alle Geschäfte des Hauses laufen im Moment über den Verwalter.
      Und tatsächlich sieht man die Baronin seit zwei Tage nicht mehr, ist sie sonst doch immer mal im Viertel und bei der Kathedrale spazieren gegangen oder ausgeritten, so ist nun die Blonde Gestalt nirgends mehr zu sehen.

      sie ist schwer krank .. erzählen die einen
      nein, sie wurde verlassen ... sagen die nächsten
      ach weder noch, sie versteckt sich vor ungebetenen Heiratsanträgen .... sagen die dritten

      Wer ?
      Adel, Angestellte im Adelsviertel und auch Händler auf dem Markt die mit den Angestellten des Adels in Kontakt kommen


      The only thing necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.
      Edmund Burke
    • Wann ?
      Am gestrigen Abend.

      Wo ?
      Calpheon, Marktviertel

      Was ?
      "Ich hab sie gesehen, mit meinen eigenen Augen! Die Priesterin, die Inquisition unsrer heiligen Kirche! Die waren zu sechst unterwegs!"

      Angeblich, so erzählt man sich, habe es am Abend des gestrigen Tages eine Durchsuchung des Bücherantiquariats Leviathan im Marktviertel gegeben.
      "Die sind da mit massenweise Büchern heraus gekommen! Die haben quasi den halben Bestand konfisziert!", weiß ein Fischer zu berichten. Die Bäckerin
      an der Ecke schüttelt dazu vehement den Kopf. Nichts wurde mitgenommen, aber recht lang hat die Untersuchung stattgefunden!
      "Sowas kommt ja nicht von ungefähr!", munkelt einer der Bewohner von Gegenüber. "... die waren schon mal da! Und komischerweise ist der Rotschopf
      dem der Laden gehört, dann immer nicht zugegen!" Wieder jemand anderes behauptet, die Dame Rivera habe einfach nach einem bestimmten Buch für
      den Privatgebrauch gesucht. "Kleine Knotenkunde für Linkshänder", das hat sie sich ausgliehen!", behauptet Kornelius Rotfeder, der schmierige Schumacher
      mit einem feisten Grinsen. "... von der würd ich mich gern mal anknoten lassen! Die's doch jetzt Witwe..."

      Fest steht jedenfalls; die Inquisitorin Damaris Rivera wurde persönlich im Marktviertel gesehen und das Antiquariat hat sie offenbar auch aufgesucht.
      Über die Gründe weiß jeder jedoch etwas anderes zu berichten ...
      "Vielleicht gab es auch ein geheimes Treffen! Waren viele hübsche Adelsdamen da", fügt Kornelius noch an, der hat immerhin immer ein gutes Auge für Frauen.

      Wer ?
      Händler, Anwohner, Besucher, Kunden, Tratschtanten, jeder, der der am nächsten Tag den Markt besucht.


    • Neu

      Wann ?

      Heute Morgen


      Wo ?


      Kuhweiden nahe Calpheon

      Was ?

      Am frühen Morgen fand der Bauer Liviano seine Kühe bunt auf. Dieser Narr vergaß immer wieder die Tiere in die Stallungen zu sperren.
      Erst Recht bei dieser angenehmen Wärme. Behangen waren sie wie billige Dirnen mit bunten Tüchern und seltsames Pulver wurde auf ihr
      Fell aufgebracht. Purpur, Grün, Türkis und weitere Farben wurden wie Wild auf das Fell der armen Tiere aufgetragen. Manch einer hatte die
      Weide aufgesucht um die bunten Kühe zu betrachten. Woher die Farbe kam? Zumindest wird der faule Bauer in Zukunft die Kühe häufiger in
      die Stallungen treiben. Manch einer spricht es war das Werk eines verrückten Künstlers. Jene die im nahegelegenen Dorf wohnen, sollen eine
      Frau singen gehört haben. So rätselt die Landbevölkerung bei Clapheon noch immer was es mit diesem Irrsinn auf sich hat. Die Viecher sind bis
      zur Abendstund noch nicht sauber. Doch gesund scheinen sie zu sein.

      Wer ?

      Landleute, Interessierte, Bauern, Klatschtanten, Schaulustige
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