Die kleine Nudelküche in Calpheon

    • Die kleine Nudelküche in Calpheon

      Die kleine Nudelküche - zwischen Marktstraße und Hafen

      ((Calpheon – Marktstraße 1-5 – Familienname Wolkenmeer))


      Die kleine Nudelküche liegt einerseits direkt an der vielbelebten Marktstraße – genau dort wo Reisende das stolze Calpheon durch das Osttor am nördlichen Ufer des Flusses betreten; zur anderen Seite öffnet sie sich einer schmalen Gasse, die sogleich in den Hafen der Stadt hinunter führt.

      Und genau deswegen kommen die Leute vom Hafen – Fischer, Schauerleute, Flussschiffer – genauso wie die Leute vom Markt – Händlerinnen, Reisende und dort Einkaufende – dort auf einen Teller Suppe oder gebratenen Nudeln, ein Abendbier oder einen Morgentee vorbei. Dabei sitzen sie zusammen an einem der einfachen aber immer sauberen Holztische, tauschen dies und jenes aus und erfüllen die kleine Küche vom frühen morgen bis zum heranziehenden Abendrot mit Leben.

      An den zwei Kochstellen werden ununterbrochen Nudeln gekocht, frisches Gemüse vom Markt in großen Pfannen gedünstet und Eier mit Speckstreifen zusammen gebrutzelt. Fischsuppe steht immer in großen Töpfen bereit und ab Nachmittag warten meist kleine Reisküchlein darauf, beim Verlassen der Küche als Wegzehrung noch schnell mitgenommen zu werden.

      Dazu trinkt man hier einen Humpen Dünnbier, dort einen einfachen, aber kräftigenden Tee oder etwas Wein mit Wasser verdünnt. Die Portionen sind groß, passend zu den Gästen, die tagaus, tagein schweres Handwerk ausführen.

      Die Fenster und Türen zur Marktstraße und zur Hafengasse stehen jetzt im Frühjahr immer weit offen, um neue Gäste, eine frische Brise und die Geräusche von draußen einzulassen. Die meisten Gäste haben beim Essen immer einen Blick für das, was dort draußen vor sich geht – wäre doch schade, etwas zu verpassen und wenn ein Freund oder eine Bekannte vorbeiläuft, werden er oder sie schnell heran gewunken, um Gesellschaft zu leisten – etwas Platz am Tisch ist schnell gemacht.

      Wenn das Wetter dazu einlädt, kann man auch draußen an Tischen seine Nudeln genießen, wo sich eine von schattenspendenden Bäumen geschützte Terrasse über den Fluss erhebt und zum längeren Verweilen einlädt. Dort im Außenbereich serviert nicht allein die Nudelküche, sondern wandernde Verkäufer der Marktstraße bieten Abwechslungen an Speis und Trank an.

      Wer es etwas privater will, leiht sich eine Decke und bereitet sich seinen eigenen Tisch aus Gras und Erde im kleinen Garten aus, der an die kleine Nudelküche angrenzt. Serviert wird dann einfach und unkompliziert durch das Gartenfenster.

      Nach dem Essen entzünden viele noch eine Pfeife und der aromatische Duft von Rauchkraut legt sich sanft über die Tische.



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      RP-Zeiten und RP-Nutzung


      Die Nudelküche wird unregelmäßig von uns bespielt. Wann genau kann dem Beitrag „Jetzt gerade gibt’s RP …“ hier im Forum entnommen werden.


      Darüber hinaus steht der Ort für freies RP zur Verfügung – die Bedienung und die Gäste dürfen dann einfach mit in RP-Emotes einbezogen werden.

      Gerne kann die Nudelküche und deren NSC bzw. SC in RP-Handlungen mit einbezogen werden – für Postweitergabe, RP mit der Wache und weniger gesetzestreuen Gruppierungen u.v.m. - dabei aber bitte mit uns absprechen, wenn es über einen RP-Abend hinausgehen soll.


      In der Spielwelt schließt die Nudelküche über Nacht – immerhin ist es ein Restaurant. Im RP natürlich erst, wenn alles RP beendet ist. Wer die Nacht durchfeiern will, wechselt einfach in den Roten Hirsch (der im Wechsel mit der Nudelküche bespielt wird).

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      Was es an Speis und Trank gibt




      An Speisen gibt es die namensgebenden Nudeln in allen Formen der Zubereitung: lange und kürze, gebraten mit Eiern in der Pfanne, serviert als Nudelsuppe oder auch als Hauptgericht mit verschiedenen Soßen. Wer mag kann auch auf Reis ausweichen. Fisch gibt es als Suppe, gebraten als Stockfisch oder in Teig ummantelt als Backfisch.

      Zu allen gibt es Gemüse, frisches Brot von der kleinen aber feinen Bäckerei im Handwerksviertel und auf Wunsch mit Eiern oder Speck. Nach Mittag gibt es meist auch die kleinen Reisküchlein, die vor allem bei den Kindern beliebt sind – aber Vorsicht: nicht alle sind mit süßem Bohnenmus gefüllt … ein paar sind angeblich immer mit scharfem Senf gefüllt und harren ihrer ahnungslosen Opfer.

      Die Speisen sind also einfach und günstig, machen satt und schmecken dazu auch noch.


      Wer gute, deftige Landküche will, der wird an die Burgschänke (("Zur Burg Schänke" - Marktstraße 2-4- Familienname Falkensang)) verwiesen - und wem der Sinn nach Wildbrett steht an den Roten Hirsch drüben auf der anderen Seite des Flusses (((Händlerstraße Nr. 2-5 EG – Familienname lucker)).


      An Getränken wird vor allem Dünnbier ausgeschenkt. Stärkeres Bier wird von der Wache tagsüber in der Marktstraße und im Hafen nicht gern gesehen – allzu leicht nur steigt es einem zu Kopf.

      Die Tees sind einfache Teesorten, die beim Teekontor eingekauft werden ((Händlerstraße Nr. 3-5 EG – Familienname XXX)) – ein Besuch dort lohnt sich immer.

      Auch der meist Wein, den viele mit Wasser verdünnt trinken, kann kaum mit den Sorten des Roten Hirsches mithalten – aber das soll er auch nicht.

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      Ein typischer Tagesablauf




      Die Arbeit in der kleinen Nudelküche beginnt schon vor Sonnenaufgang. Zu dieser Zeit beladen die Fischer ihre Boote, um mit dem ersten Licht des Tages bereits an ihren Fangründen flussauf- oder flussabwärts zu sein. Einige von ihnen, vor allem die noch nicht verheirateten Fischer und Fischerinnen, kommen dann schon zur Nudelküche um vor der Ausfahrt noch einen heißen, wärmenden Tee zu trinken, und sich etwas davon in einer Kanne zusammen mit einer Essenportionen als Proviant mitzunehmen.

      Kaum sind diese Gäste versorgt werden die Feuerstellen angeheizt und Kochwasser aufgesetzt. Und während die einen in der Küche noch hier und da sauber machen und wischen, sind die anderen schon draußen in der Marktstraße und kaufen bei den eben eröffneten Ständen Gemüse und andere Zutaten ein. So manchem Händler und so mancher Verkäuferin wird dabei schon ein Becher Tee aus der Nudelküche mitgebracht.

      Kaum sind die Einkäufe da, beginnt das waschen, schneiden und schnipseln der frischen Zutaten und wenn kurz darauf der Duft der ersten fertigen Speisen durch die Fenster nach draußen zieht, dauert es nie lange bis er die ersten Gäste des Tages anlockt, die sich an den Tischen niederlassen und bedient werden wollen.


      Im Lauf des Vormittags sind es vor allem die Marktleute und früh ankommende Reisende, welche die Nudelküche aufsuchen. Gegen Mittag kommen auch die ersten Hafenleute dazu und die ersten heimgekehrten Fischer bringen frischen Fisch und Flusskrebse vorbei. Dann endlich wird auch Fisch zubereitet – gebraten, in Suppe gekocht, in Brotteig eingebacken oder auch roh in kleinen Stücken und zusammen mit Reis serviert.


      Die Gäste ab Mittag sind ein bunt gemischter Haufen vom Hafen und vom Markt, hier und da ergänzt durch Reisende, die die stolze Stadt eben erreicht haben oder eben von dort aufbrechen. Gegen Abend kommen auch oft Bürger aus anderen Vierteln in die gute Stube – aus Appetit auf Nudeln und Fisch oder weil der Silberbeutel heute einmal keinen Besuch in exquisiteren Tavernen zulässt.


      Wenn dann die letzten Fischer nach Hause gekommen sind, die Marktstände schließen und selbst die Tore zur Sicherheit der Bürger für die Nacht halb geschlossen werden, endet auch das Werkeln an den Herden und Feuerstellen in der Nudelküche. Denn wenn die letzten Gäste ihr Abendessen zu sich genommen haben und auf den Heimweg sind, schließt auch die Nudelküche. Die weiteren Stunden der Nacht verbringen alle zuhause – oder in den anderen Tavernen der Stadt.

      Die kleine Nudelküche aber wird noch geputzt, es wird gewischt und alles vorbereitet für den nächsten Tag und die Gäste, die dieser wieder mitbringen wird.

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      Ein paar Besonderheiten

      - An den Eingängen stehen Waschbecken, um sich die Hände zu waschen (Vasen-Modelle) – anfangs gab es mehr als genug Witze der Gäste darüber, aber mittlerweile hat es sich doch eingebürgert, beim Hereinkommen die Hände zu waschen.


      - Neben Messer und Löffel stehen auf den Tischen auch so sonderbares Besteck bereit wie Gabeln (man nutzt sie im fernen Valencia) und Essstäbchen (wie in Haso).


      - Ein jeder Gast hüte sich davor, die kleinen Schälchen mit immer frischer Honigmilch umzuwerfen, die hier und da verteilt in der Nudelküche zu finden sind. Laut Besitzerin der Küche gehören diese Schälchen und ihr süßer Inhalt den Hausgeistern und die sollte man nicht erzürnen. Ein Reisender wollte das einmal nicht glauben und … ach, lasst euch die Geschichte einfach im RP erzählen.

      ((Kommentare, Anmerkungen, Ideen sind als PM gern gelesen))
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