Artikel mit dem Tag „Xenvalon“

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  • „Vex, du musst aufstehen.", flüsterte die unendlich angenehme Stimme in mein Ohr.
    Ich öffnete die Augen und musste mich nicht lange an irgendeine Helligkeit gewöhnen, noch immer lag ich in dem Bett in Linwes und Hulons Versteck. Licht gab es hier nur spärlich. Doch meine Augen sorgten für einen Ausgleich und alles legte sich in einen grünen Schimmer, der mir genug Sicht in der Dunkelheit gewährte. Neben mir saß Aurelia auf dem Bett und lächelte mich sanft an.
    „Linwe und Hulon sind im Tischraum. Sie warten darauf, dass du wach wirst."
    Mein Blick fiel wieder auf Aurelia, die Elfe so ewig schön, ich fühlte mich unwürdig sie mehr als nur wenige Momente anzusehen. Also stand ich auf und spürte immer noch die Müdigkeit in jeder Faser meines Körpers. Es waren nur drei Schritte bis zum Vorhang, welcher den Tischraum von meinem Zimmer trennte und so stand ich schnell bei den anderen. Sowohl Linwe und Hulon starrten mich an, bis Linwe lächelte und die Stille brach:
    „Du warst lange weg, aber
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  • Kapitel 4:
    Von Hüten und Rhutum und Frauen


    Die Sonne gab ihr bestes, meinem Gefährten den Tag zu vermiesen indem sie ihn mit tödlich heißen Hitzewellen röstete. Zumal er sich noch immer weigerte einen Hut zu tragen um nicht geblendet zu werden. Immer wieder schnaufte er gereizt und hielt die Hand über die Augen um etwas sehen zu können. Immer wenn er das tat, drehte ich meinen Hut mit der breiten Krempe und grinste schadenfroh. Das verschlechterte seine Laune nur weiter, doch amüsierte es mich umso mehr.

    "Du brauchst einen Hut, mein blasser Elf.", wiederholte ich mich erneut nur um ihn ein wenig zu necken.
    "Ich brauche überhaupt nichts.", zischte er zurück. Selbstverständlich entlockte mir dies ein schwaches Kichern.
    Auf dem Weg nach Calpheon war es relativ ruhig bisher. Stur folgten wir dem Pfad direkt neben dem hier noch sehr flachen Demifluss und somit einen Weg, den viele Händler auch nahmen. Ein paar Händlern sind wir schon begegnet, aber die meisten haben es so eilig, dass
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  • Kapitel 3:
    Warnung




    Regentropfen plätscherten mit all der Gewalt, die sie aufbringen konnten, gegen die Scheibe. Langsam öffnete ich meine müden Augen und gewöhnte sie erst an das düstere Tageslicht von heute. Zuerst erhob ich meinen Oberkörper und inspizierte meine Umgebung: Ein großer, quadratischer Raum im blauen Ton. Eingerichtet wie das klassische Gasthauszimmer: Ein Nachttisch, ein großes Bett, eine Kommode und ein kleiner, runder Tisch mit zwei Stühlen. Mein Gefährte saß auf einem dieser Stühle und starrte aus dem vom Regen verzerrten Fenster hinaus auf die Straßen der Burgstadt. Gemütlich rieb ich mir durch die Augen und schob meine weinroten Haare aus dem Gesicht, dann gähnte ich und streckte mich.
    "Du warst aber nicht die ganze Nacht wach, oder?", fragte ich während ich die Decke beiseite schob um mich aus dem Bett zu quälen.
    "Nein, selbstverständlich nicht. Ohne Schlaf sinkt die Konzentration, und Konzentration ist was ich jetzt brauche."
    "So selbstverständlich ist das… [Weiterlesen]