Artikel mit dem Tag „Adel“

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  • Wortbruch

    Die Tür zum Anwesen sclossen sich hinter ihr, schnelle Schritte trugen sich ihn ihre privaten Räume, und auch dort schloß sich die Tür mit einem leisen klicken hinter ihr.
    Aufatment lehnte sich sich an die Tür, ein griff und die hochgesteckten Haare lösten sich, ergossen sich als goldene Flut über ihre Schultern.
    Langsam gaben die Knie unter ihr nach und dunkelviolette Augen wurden von den Wimpern und Lidern verdeckt.
    Sie hatte sich von ihm gelöst, freigekauft würde manch einer sagen, doch der Preis ihrer Freiheit war weit höher als jeder der davon hörte wissen konnte.
    War es das Wert gewesenen? Würde ihre Freiheit ihr nun auch endlich das Glück bringen?
    Oder war der Preis doch zu hochgewesen? Hatte sie erneut nach den Sternen gegriffen und versagt?
    Der Preis ihrer Freiheit.... ihr Wort gebrochen zu haben... war es das wirklich Wert? [Weiterlesen]
  • „Komtess...“, spricht er mich zum wiederholten Male falsch an und ich fragte mich, ob es eine Prüfung meines Rückgrats ist,
    oder einfach Dummheit im Mantel eigener nach außen getragener Bildung.

    „Gräfin...“, mein leiser Einwurf.

    „Bitte?“, hakt er nach und schüttelt sacht den Schopf: „Wie dem auch sei, Komtess...“

    Ich gebe auf.

    „... es ist nicht so schwer sich alle Namen der ansässigen Familien zu merken und wenn ihr erst in Calpheon seid, müsst ihr sie
    wissen. Also...“, ein tiefes Seufzen und Schmatzen als trüge er die Last der Welt auf den Schultern: „... den Kalis-Rat haben
    wir ja nun. Sehen wir, ob ihr in den letzten Tagen zwischen den Unterrichten gelernt habt.“

    Wir saßen unter einem der weitläufigen Bäume des Anwesens und Annaphen, die Glückliche, lag auf dem Rücken im Gras und
    ließ sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Meine Gedanken schweiften ab, während er von Häusern wie di Falco oder Ceos
    sprach. Die Namen aus seinem Mund kamen und gingen, verfingen sich weniger
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  • „Wir können nicht den Kopf nun in den Sand stecken und uns dem Schmerz ergeben. Du weißt was Vater gesagt hat,
    wir können nicht alle machen lassen was sie wollen.“

    Ich sah ihr zu, wie sie im Raum auf und ab ging und ich lauschte den vielen Worten, die einem Wasserfall gleich
    auf mich einprasselten.

    „Du weißt, ich kann es nicht tun. Ich habe einen anderen Weg gewählt, es war Alessios Weg Graf zu werden und
    meiner Walküre. Elion zu dienen ist alles was ich will und wofür ich lebe und arbeite.“

    Sie konnte es nicht tun, aber wer dann? Kurz senkte ich den Blick auf meine Hände, sie zitterten und taten
    dies bereits seit der Ankunft meiner Schwester und der schlechten Nachricht, die sie nach Olvia brachte.

    „Wir brauchen also eine Lösung und ich bin auch nicht bereit das Haus in Leitung an unsere Basen und Vettern
    zu geben. Sie haben die Weinberge, sollen sie diese behalten und verwalten, aber den Grafentitel halten wir.“

    Wir? Wie sollte das gehen? Wir könnten überhaupt
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  • Ich erinnere den Tag, die Stunde, die Minuten als die schreckliche Nachricht überbracht worden ist. Gleichwohl höre ich auch noch die hastigen
    Schritte durch den Flur des Anwesens in Richtung meiner persönlichen Gemächer.
    Ungewohnt barsch wurde die Tür aufgerissen, knallte mit der Kante gegen die rückwärtige Wand und schlug hinter Annaphen wieder ins Schloss.
    „Das war unnötig“, korrigierte ich ihr Verhalten mit gehobenem Blick um dann das erste ungute Gefühl im Magen zu bekommen. Meine Schwester
    war bleich wie das Salz aus unseren Mienen. Sonst immer das pure Leben mit ihrem Elion geschenkten roten Haar, der gesunden Hautfarbe und
    den strahlend blauen Augen, ließ mich das Bleiche und die zitternden Finger unvermittelt aufstehen und zu ihr eilen. „Du siehst aus als wäre ein
    Geist persönlich hinter dir her. Was ist geschehen?“, meine Finger umfassten die ihren, ich sah ihr in die Augen und hörte dann: „Sie sind tot,
    Anastasia.“, ein Beben einem Schluchzen gleich hob ihr die Brust:
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  • “Langsame Annäherungen”


    …….die Tage in Heidel ohne Zoe vergingen für Lucan wie im Flug. Zoe nach dem Vorfall mit der Bauernfamilie noch immer geschockt vom Treiben des Barons. Ja auch er weiß, dass er ein grausames Monster sei, aber wie sollte man den sonst mit solch Bauern Abschaum umgehen? “Nein”......da schüttelte er doch verdutzt den Kopf. Die Valencianer sind doch ein zu “warmherziges” Volk, sonst würden diese sich nicht in der Wüste verkriechen. Ein schmunzeln machte sich auf Lucans Lippen breit ehe ihm die überlegung kam das Zoe doch zu sanft für ihn wäre. Lucan auf der Suche nach einer starken Frau an seiner Seite hofft dennoch, dass Zoe ihm diese Stärke irgendwann zeigt die er doch so verzweifelt sucht. Diese Gedanken beschäftigten den Baron viele Tage doch jeden Tag sah die Magd des Hauses nach Lucan, ob er doch noch am Leben sei, da die Wunde die ihm zugefügt wurde nicht in seiner Aufmerksamkeit lag, wurde diese doch immer schlimmer und schlimmer. Nach[Weiterlesen]
  • “Erwachen eines kalten Herzen”

    Der Baron Lucan Cedric von Falkenstein war in Calpheon schon durch viele Machenschaften bekannt worden. Er war ein Mann der durch seine vielen Schichten und Persönlichkeiten auffiel. Pöbelte er gerade noch wie der normale Bauer in ein Taverne und warf Bierkrüge, so gab er sich im anderen Moment auch schon wieder empört und zog die Nase nach oben wie es eben ein Adeliger tun würde. Dennoch war er ein Mann der viele Geheimnisse birgt und auch die ein oder andere dunkle Seite hat. Er war ein Mann der die Freuden des Lebens auskostete, so sind auch nicht wenig Gerüchte entstanden, das er ein Schürzenjäger sein sollte der auch zu Frauen niederen Standes niemals nein sagen würde. Aber nun zur Geschichte dieses Mannes von Falkenstein…..



    ……..am letzten Tag den der Baron in Calpheon verbringen würde, bevor dieser wieder nach Heidel aufbrach, erwachte dieser in seinem Bett, er wurde stets nur wach, da ihn der Gedanke wach rufte “Heute treffe ich die[Weiterlesen]
  • “Der Aufschwung einer Dynastie”


    Das Geschlecht von Falkenstein war zur Zeiten des Krieges zu einer mächtigen Dynastie gewandelt, viele Adelige versuchten sich mit ihnen zu verbünden und andere mieden sie, da sie doch eine recht eigensinnige Familie waren. Damals noch geführt von Fürst Cedric Falkenstein, musste dieser sich doch zurückziehen nach Keplan da ihm das Alter doch sehr zusetzte und er dort vermag etwas Ruhe zu finden, mit seiner Gattin Fürstin Ayleen von Falkenstein. Die Nachkommen damals bestehend aus Graf Leonardo Varro Falkenstein, Baron Lucan Cedric Falkenstein, Baron Artus Arminius Falkenstein und Baronesse Yennefer Valdena Falkenstein, waren die Erben der Dynastie das schon zu Zeiten des Königs ihren lauf nahm. Doch stach Lucan immer wieder von den drei Söhnen hervor. Arbeitseifer, Durchsetzungsvermögen und natürlich tief im inneren verankert das Credo dies er nur allzu gerne zitierte “Nichts geht über das eigene Blut”. Er war ein Mann weniger Worte und[Weiterlesen]