[Reisetagebuch von Calpheon nach Velia] Olvia

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  • Irgendwie meint das Schicksal es wohl gut mit uns, ohne große Zwischenfälle legten wir die Strecke von Florin nach Olvia zurück. Das aufziehende Gewitter kurz hinter den „Tor von Florin“ würde ich jetzt nicht als sehr großen Zwischenfall bezeichnen. Wir haben zwar ein kleine Husche von Regen abbekommen, aber ich will mich darüber nicht beschweren...es ist NUR Wasser.
    Olvia kannte oder kenne ich nur von weiten oder eben von alten Karten, die ich mal günstig erworben habe um sie zu studieren und mir entsprechendes Wissen an zu eignen.
    Der Ort mit seinen umliegenden Gehöften und Feldern, hat etwas beruhigendes.





    Hier kann man mal durchatmen und ich freue mich schon etwas, dass das Gefühl des Beobachtens immer weniger wird, je mehr ich mich von Calpheon fort bewege.



    Wie in jeder Ortschaft gibt es auch hier ein Gasthaus,die Unterkunft einfach,aber sauber. Selbst der Wein der hier ausgeschenkt wird, macht Lust nach mehr. Ich glaub ich werde mir eine oder zwei Flaschen für Velia mit nehmen.
    Ich dachte eigentlich dass sich kaum eine Seele in diesen kleinen Ort verläuft, aber weit gefehlt. Am heutigen Abend sind zwei weitere Reisende in Olvia angekommen. Der eine Gast, war ein sehr fröhlicher Zeitgenosse, mit den Namen Kastaniell oder kurz „Kasta“. Das witzige daran ist, dass unsere Wege sich in Olvia kreuzen. Kasta kommt aus Velia und will weiter nach Calpheon, der Startpunkt meiner Reise. Ich hoffe für ihn, er wird Fuß fassen können in dieser riesen Stadt, welche teilweise einer Schlangengrube gleicht. Mit viel Glück trifft man sich ja dort, klappt ja auch mit den ollen Grummelkopf Ric. Auf jeden Fall wünsche ich ihn alles Gute.
    Der andere Gast nannte sich „Fährmann“, ein Elf. Der arme Kerl, hat ganz schön zu schleppen gehabt, mit seinen ganzen Briefen und wie er es sagte „Schundblätter“. Der Herr Fährmann hat eine sehr... ich will nicht sagen ungewöhnliche Art und weise Zeit für die Mahlzeiten zu sparen... aber sie ist doch speziell. Ich kann mir nicht vorstellen,das Milch und Bier sich so gut zusammen verträgt. Vielleicht sollte ich es mal versuchen?! Oder es doch lieber lassen.






    Die beiden Herren schienen sich recht gut zu unterhalten, als ich sie eben verließ und noch ist kein Geschrei aus den Gasthaus zu hören.

    Nun heißt es auf zur letzten Etappe auf den Weg nach Velia, auf das es weiter so ruhig bleibt.
    " Was keiner kann, kann ich auch."

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