[Reisetagebuch von Calpheon nach Velia] Der Abend davor

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  • Diese große Stadt macht mich in letzter Zeit mehr und mehr verrückt. Ich fange an Dinge zu sehen wo nichts ist und das Gefühl, dass Augen auf mich gerichtet sind, macht die ganze Sache auch nicht besser, im Gegenteil es wird schlimmer. So schlimm, dass ich schon einen Kurier eine Ohrfeige gegeben habe,vor lauter Schreckhaftigkeit.
    Kurz ich muss hier raus, was anderes sehen, als Mauern, Häuser und den stinkenden Fluss, welcher die Stadt teilt. Streckenweise symbolisiert er sogar die Kluft zwischen arm und reich.
    So trifft es sich ja gut, dass ich nach Velia reise, gut möglich,das dadurch der ganze Spuck vorbei ist,wenn ich wieder zurück bin.
    Eben an dieser besagten fließenden, stinkenden Grenze traf ich einen, mir doch sehr lieb gewonnenen Bekannten. Bekannter ist untertrieben, der „Grummelkopf“ von einen Stadtjungen, kann man schon als Freund bezeichnen.
    Keine Ahnung wie er es macht, aber er ist immer da wenn ich einen Freund brauche, mit den man mehr oder weniger reden kann.
    Vielleicht ist ja auch er der „eingebildete“ Beobachter? Was ich mir aber nicht vorstellen kann, bekräftigte er mich ja auf Reisen zu gehen und hielt es für eine gute Idee.
    Auf seine unverwechselbare Art und Weise wünschte er mir eine gute Reise und heil wieder zurück zu kommen.
    Nun denn sitze ich hier und beginne das erste mal in meinen Leben eine Art Tagebuch zu schreiben,bevor es morgen los geht.
    " Was keiner kann, kann ich auch."

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