Lust

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  • FSK 18
    Sexuelle Handlungen


    Lust

    Velia – Die Tanzende Möwe

    Wochen sind vergangen seitdem Varesh mithilfe von Madame Musous Verbündeter, Rhaida, aus Calpheon nach Velia zurückgebracht wurde. Auf ihrer Rückreise trafen die beiden Frauen kurz vor Florin überraschend auf die Schmiedin Tilly Umha aus Velia. Diese ist auf Bitten von Onizuca, einem Mitarbeiter der Tanzenden Möwe, nach Calpheon aufgebrochen um nach der vermisst geglaubten Varesh zu suchen.

    Mit einem nächtlichen Zwischenstop in Olvia, erreichte das ungleiche Gespann bald darauf die Hafenstadt. Dort trennten sich die Wege der Gruppe. Während Tilly in die Schmiede zurückkehrte, begaben sich Rhaida und Varesh in die Möwe.

    Nach einigen Gesprächen mit der Madame, wurde Varesh vorerst von ihrem Dienst freigestellt. Sie verblieb unter Meister Tenzins medizinischer Versorgung.

    Offiziell ereilte Varesh eine Sommergrippe auf ihrer geschäftlichen Reise nach Calpheon. Nur ein sehr kleiner interner Personenkreis der Möwe wusste um die wahren Begebenheiten.

    Doch keiner ahnte etwas von den mitgebrachten Rauschmitteln, mit denen sich Varesh jeden Abend, seit den Erlebnissen in Calpheon, betäubte um in den Schlaf zu finden.


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    Die Luft war selbst am Abend noch hitzegeschwängert, als die Sonne hinter dem Horizont verschwand und eine sternenklare Nacht über Velia hineinbrach. Die Straßen der Hafenstadt waren ruhig, nur aus den Tavernen drangen die gleichmäßigen Laute der dort anwesenden Gäste.

    In der Tanzenden Möwe begann nun der allabendliche Tanz der Sinne und Gelüste. Das Haus war bereits gut besucht und die zahlreichen Angstellten waren damit beschäftigt die Gäste nach allen Regeln der Kunst zu bedienen.

    Zu diesem Zeitpunkt hatten sich Varesh und Thaladrian in einem der größeren Zimmer des Hauses eingefunden. Dieser Raum verfügte über ein großes Bett und wurde durch zwei leichte, blickdurchlässige Vorhänge aufgeteilt, deren Stoff so gewebt war, dass man nur von einer Seite hindurchsehen konnte.

    Zahlreich aufgestellte Kerzen sorgten für eine gemütliche und warme Stimmung. Varesh, gehüllt in einem seidenen und nicht allzu blickdichten Morgenmantel, saß mit überschlagenen nackten Oberschenkeln auf dem Rand des Bettes und nahm soeben das Weinglas an, welches ihr Thaladrian reichte. Es war ihr erster dienstlicher Abend und schon war der erste Kundenwunsch einer von der seltenen Sorte. Eine Sitzung, bei welcher der Kunde Thaladrian und ihr nur zusehen wollte, ohne daran teilzunehmen.

    Angenehmer hätte es für Varesh nicht sein können. Thaladrian war ihr Vertrauter. Bei ihm wusste sie, dass sie den kommenden Akt genießen konnte.

    Dennoch hatte sie zuvor etwas von dem Engelsstaub aus der kleinen silbernen Dose, welche sie aus Calpheon mitbrachte, zu sich genommen. Dieses Pulver verbrachte wahre Wunder. Es berauschte die Sinne und würde alle spürbaren Empfindungen noch erregender gestalten. Der Rotwein in ihren Händen, tat dazu noch sein übriges.

    Mit einem verführerischen Lächeln reichte Varesh das Weinglas an Thaladrian zurück. Er nahm es mit ebensolchen Zügen auf seinen Lippen entgegen und trank daraus. Langsam und genüßlich ließ Varesh ihren Blick über Thaladrian gleiten. Er war noch in einen sehr luftigen Stoff eingekleidet. Fliederfarben, hauchdünn und die langen Ärmel des fast durchsichtigen Hemdes hochgekrempelt. Ein Anblick den Varesh sehr genoss und sie auf mehr einstimmte.

    Als die beiden näherkommende Schritte vernahmen, blickten Thaladrian und Varesh zur Tür auf, welche jedoch hinter den Vorhängen lag und die beiden nicht erkennen ließ, wer dort in diesem Moment den Raum betrat. Doch anhand der erklingenden Absätze konnte man erahnen, dass es sich bei dem Kunden um eine Frau handeln musste. Sogleich stellte Thaladrian das Weinglas beiseite und trat lächelnd an Varesh heran, welche nach wie vor auf dem Rand des Bettes saß.

    Ein leichter Luftzug durchfuhr den Raum und die Nuance eines allzu bekannten Duftes nach Eleganz, Stärke und einem kleinen Hauch süßer, kalter Erotik kitzelte wohlwollend die Nasen von Varesh und Thaladrian.

    Im Wissen, dass ihr Gesicht dem Zuschauer gegenüber noch verborgen war, blickte sie Thaladrian mit einem Ausdruck des Erkennens an. In jenem Moment, als er sich zu ihr hinunterbeugte um sie zu küssen, flüsterte Varesh ihm etwas zu.

    Geschickt und unbemerkt für die Zuschauerin, ließ Thaladrian seine antwortenden Worte in sanfte Küsse an ihrem Hals ausklingen, was ein liebliches Seufzen über Vareshs Lippen dringen ließ. Langsam öffnete Thaladrian in seinem Tun die Schlaufe von Vareshs seidenem Mantel und strich ihr, das nun lästige Stück Stoff, behutsam mit einer fließenden Bewegung von den Schultern und entblößte ihren nackten Körper.

    Während er Varesh mit achtsamen und geschmeidigen Bewegungen auf das Bett niederdrückte, öffnete auch sie filigran sein Hemd und wurde mit dem Anblick seines muskulösen Oberkörpers belohnt. Lächelnd und doch etwas hungrig, griff sie mit einer Hand in seinen Nacken und zog Thaladrians Kopf mit sanfter Gewalt an ihre Lippen. Doch etwas über ihren Zug überrascht, schob er nun ihren sinnlichen, nackten Körper etwas höher auf das Bett und positionierte Varesh und sich seitlich, sodass der Zuschauer mehr als nur Thaladrians sehnig-muskulösen Rücken erblicken konnte. Als er sich schlussendlich seines letzten einkleidenden Stück Stoffes entledigte, erwartete ihn Varesh bereits mit feuchter Lust.

    Die Luft des Raumes war erfüllt von Leidenschaft und hemmungsloser Begierde. Man konnte förmlich spüren, dass die beiden ihre eigene Darstellung sehr genoßen.

    Während Thaladrian und Varesh ihr körperliches Treiben anregend und abwechlungsreich vollzogen, saß der stille Beobachter ruhig und wortlos hinter den hängenden Schleiern . Doch als Thaladrian immer kraftvoller und animalischer zustieß und Varesh stöhnend ihren Kopf über den Rand des Bettes neigte, fuhren zwei Finger zwischen die Enden der Vorhänge und öffneten diesen einen Spalt breit. In jenem Moment öffnete Varesh ihre Augen und sah ein Augenpaar in der Dunkelheit hinter dem Vorhang aufblitzen. Sie wusste, dass sie geradewegs in die kalten, grünen Augen von Madame Musou blickte.

    Varesh erschrack nicht. Nein. Stattdessen stieg ein unbeschreiblich starkes Verlangen in ihr auf. Eine Erregung welche in der Frau förmlich zu explodieren drohte, würde sie dieses Begehren unterdrücken. Vareshs Atmung wurde unwillkürlich schneller. Ihr Stöhnen intensiver. Es kam ihr vor, als würde sie die Spitze eines Berges ersteigen und in diesem Augenblick überkam es sie. Ein wahrer Sinnesrausch brach über Varesh und Thaladrian hinein, als beide ihren Höhepunkt erreichten.

    Erschöpft lagen die beiden nackten Leiber nun aufeinander und als Varesh ihren Kopf wieder nach hinten über den Rand des Bettes neigte, vernahm sie die Schritte der Madame, welche soeben den Raum verließ.

    Ein scheinbar seelig und befriedigtes Lächeln legte sich auf Varesh Lippen. Ein Lächeln, welches ebenso eine neu erweckte Begierde verbarg.




    Xellesa Ceos - Rawhiti Musou - Varesh - Onizuca - Wuyae - Asmael Tiamat - Gixtah - Thelesa - Iliaz

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