Artikel aus der Kategorie „Charaktergeschichten“ 215

Hintergrundgeschichten und fortlaufende Entwicklungen von Charakteren.

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  • „Vex, du musst aufstehen.", flüsterte die unendlich angenehme Stimme in mein Ohr.
    Ich öffnete die Augen und musste mich nicht lange an irgendeine Helligkeit gewöhnen, noch immer lag ich in dem Bett in Linwes und Hulons Versteck. Licht gab es hier nur spärlich. Doch meine Augen sorgten für einen Ausgleich und alles legte sich in einen grünen Schimmer, der mir genug Sicht in der Dunkelheit gewährte. Neben mir saß Aurelia auf dem Bett und lächelte mich sanft an.
    „Linwe und Hulon sind im Tischraum. Sie warten darauf, dass du wach wirst."
    Mein Blick fiel wieder auf Aurelia, die Elfe so ewig schön, ich fühlte mich unwürdig sie mehr als nur wenige Momente anzusehen. Also stand ich auf und spürte immer noch die Müdigkeit in jeder Faser meines Körpers. Es waren nur drei Schritte bis zum Vorhang, welcher den Tischraum von meinem Zimmer trennte und so stand ich schnell bei den anderen. Sowohl Linwe und Hulon starrten mich an, bis Linwe lächelte und die Stille brach:
    „Du warst lange weg, aber
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  • Sie stand am Rande einer Klippe, vor sich die weite und Freiheit des Meeres, in ihrem Rücken der Abhang, der Pfad durch den Wald und weit hinter sich die Mauern der Stadt. Sie wusste das sie loslassen musste. Ein schweres seufzen entfloh ihren Lippen, es tat weh, so sehr wie sie es noch nie in ihrem Leben empfunden hatte. Lange blieb sie reglos dort stehen, die langen Haare vom Wnd verweht, und erst kurz vor der Dämmerung wendete sie sich ab und betrat den Wald. "Ist es immer so schwer?" fragte sie dann die Blonde, welche die ganze Zeiet auf sie gewartet hatte. "Jedesmal und manchmal noch schlimmer." "So wie bei dir? Konntest du loslassen, oder hält es dich noch fest." "Es wird noch seine Zeit brauchen, aber ich werde loslassen, weil ich keine andere Wahl habe." Schweigend stiegen beide auf folgtem dem Pfad durch den Wald, bis die Blonde ihr Pferd zügelte. Sie lauschte, nickte der Begleitung zu loszureiten. Sie selbst stieg ab, betrat den Wald und folgte dem unsichtbaren Band… [Weiterlesen]
  • "Bist du von allen Göttern verlassen?" die schwarzhaarige betrat den Raum und funkelte ihr Gegenüber an"Wie kannst du jemandem uner Geheimnis verraten, und damit unsere Leben in fremde Hände geben?" die blonde blickte auf, Ruhe lag in ihrem Blick und gebaren. "Weil es notwendig war." nun schnaubte die schwarzhaarige abfällig. "So etwas ist niemals notwendig, und wir sollten keinem Außenstehenden vertrauen." ein lächeln war die Antwort "Aber du vertraust mir oder? Niemand sonst wird davon erfahren, das garantiere ich dir." "Dein Wort in Elions Ohr, und warum war es notwendig?" "ein seufzen von der Blonden war die erste Antwort.* "Wenn es außer Kontrolle gerät, werdet ihr Hilfe brauchen und die bekommt ihr dann hier." sie schob der anderen ein Stück Papier zu. "Ihr wisst nach wem ihr dort fragen müsst, und dort werdet ihr dann Hilfe erhalten." mit schräggelgtem Kopf sah sich die Schwarzhaarige an was sie erhalten hatte. "Du bist dir sicher?" "Ja, ich verwette mein Leben und meine Seele… [Weiterlesen]

  • Von meinem Versteck aus beobachtete ich den Schwarzleopard wie er seine Beute riss. Die Beute selbst war kaum noch erkennbar, doch den Federn zufolge würde ich vermuten, das war ein unglücklicher Ferris. So nah an der Navarn Steppe wäre das nur realistisch. Hinter mir lag der dichte wie hügelige Wald, vor mir lag die grüne Wüste der Navarn Steppe voller Wild in allen Farben und Formen. Flache Hügel und etliche Blumen zierten dieses schöne Land. Leider war diese Steppe genau so gefährlich wie schön aus vielen Gründen: Wilde Tiere in allen Größen und am problematischsten für mich die Sichtbarkeit. Da ich direkt am Alten Baum der Weisheit vorbei wandern müsste, könnte ich schnell von den Ganellen entdeckt werden. Ein Todesurteil, denn könnte ich weder laufen noch mich verstecken.
    Nichtsdestotrotz trat ich aus dem Wald, dem Schwarzleoparden entgegen. Das erwachsene Tier war groß wie ich auf allen Vieren und doppelt so breit. Die gelben Augen fixierten sich sofort auf mich und es knurrte
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  • „Lohsa! Lohsa, verflucht! Lass das Ding fallen, wir müssen hier weg!"
    Mein Arm steckte tief in einem ausgehüllten Baumstumpf und ich konnte die rauen Kanten des Kristalls spüren, welcher darin versteckt war. Mir fehlten jedoch noch wenige Millimeter, so versuchte ich den Kristall mit den Fingerspitzen in meine Richtung zu drehen. Währenddessen hallten die Schritte vieler unfreundliche Mansha durch den Wald südwestlich von Calpheon-Stadt.
    „Ich habe ihn fast, Karazin! Gib mir einen Moment!", erwiderte ich.
    Aber Karazin hörte nicht auf mich, er zog an meinem freien Arm, wogegen ich mich vehement wehrte. In der letzten Sekunde konnte ich den Kristall fassen und aus dem Stumpf ziehen. Sofort zog Karazin mich mit sich und wir rannten durch das Unterholz nach oben, weiter in das Gebirge, welches Kamasilvia und Calpheon voneinander trennt. Zum Glück wussten die einheimischen Mansha nicht genau, wo wir uns befanden, so hingen wir sie schnell ab. Trotz meiner allgemein guten Kondition atmete
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  • "Es hat angefangen oder?" die Stimme der rothaarigen war leise und sanft. "Nein." fauchte die Blonde. "Es ist alles gut." "Eindeutig, es hat angefangen."erklang die Stimme der Dunkelhaarigen, die gerade eintrat von der Tür. "Weißt du was der Auslöser war?" noch immer sprach die rothaarige leise. "Tschuldigung" murmelte die Blonde, und sprach dann lauter weiter "Ich hab eine Ahnung, die Wolfsjagd und das was danach passier ist." die beiden anderen im Raum nickten zu den Worten und die Dunkle sprach dann leise "Ja das würde zu dir passen als Auslöser, nun müssen wir das nur in den Griff bekommen und hoffen das es nur bei dir passiert und nicht noch bei uns anderen." die rothaarige seufzt leise "Dazu ist es zu spät, bei mir fing es an als ich Unterwegs war, ich habs im Griff aber ..." sie spricht nicht weiter und so beendet die Blonde den Satz. "... es hat begonnen." schweigen legte sich über den Raum, als die drei einander ansahen[Weiterlesen]
  • "Du siehst, um es nett auszudrücken, wirklich bescheiden aus."erklingt die Stimme des Rotschopfes als sie den Raum betritt. Aufblickend erwidert ihr gegenüber. "Ach ja, hast du schon mal in den Spiegel geschaut?" seufzend ließ sich die rothaarige neben den Blondschopf nieder. "Ja hab ich. Was macht der Arm?" "Er schmerzt und verstärkt alles noch, diesmal ist es schlimmer.." die blondet atmet durch. "Ja das was mit dir passiert ist und das wir nur noch zu zweit sind macht es unangenehmer.. aber wir stehen das durch, wie immer." sachte wird bei den Worten der Arm der Blonden untersucht. "Es ist meine Schuld, ich dachte diesmal würde es nicht schwierig sein, es schien alles so einfach." die stimme der blonden wird immer leiser als sie spricht "Hey, gib nicht dir die Schuld, wir alle dachten das es diesmal einfacher ist, das wir es diesmal überwinden würden. " der rotschopf schüttelt den Kopf"Ich frage mich wer ihn ersetzen wird." "Das werden wir bald herausfinden."… [Weiterlesen]
  • Als eine kalte Schnauze ihre Hand berührte schaute sie sich verwirrt um, wo war sie, wie war sie hergekommen? Es dauerte einige Momente bis sie realisiert das sie sich im Wald befand, wieder dort wo sie schon die letzten Tage immer wieder zu sich kam. Langsam dreht sie sich herum, etwas von ihr entfernt graste ruhig und friedlich ihre Stute und an ihrer Seite stand ein brauner Wolf, der sich,als sie sich nun bewegte, herumdrehte und davontrabte.
    Ein leichtes Kopfschütteln von ihr folgte dem ganzen, und sie versuchte sich zu erinnern wie sie hergekommen war... sie wußte noch das sie ausreiten wollte, an den nördlichen Getreidefeldern vorbei gen Florin. Sie hatte die Stadt durch das Osttor verlassen... danach war alles in Dunkelheiet gehüllt, warum sie nun hier im Wald gelandet war wußte sie nicht. Frustriert dreht sie sich herum und ging zu ihrem Pferd, griff mit der linken Hand nach den Zügeln und keuchte schmerzerfüllt auf. Flammender Schmerz schoß durch den linken Arm, bis… [Weiterlesen]
  • Meine zittrige Hand umklammerte die weiße Tasse. Fassungslos starrte ich in die grüne Flüssigkeit, die Eloen mir eingeschenkt hat.
    Sie hat mir erzählt, was geschehen ist während ich durch die Nachwelt wanderte. Was viel länger war, als ich gedacht habe. Obwohl die Schwarzgeister besiegt worden, haben die Vedir und die Ganelle nicht aufgehört sich zu bekriegen. Das Licht der Kamasilve ist komplett erloschen und selbst unsere Schöpferin musste eingreifen um dieses Gemetzel zu stoppen.
    Als der Frieden in greifbarer Nähe war, sind die Anführer der Ganelle wie die der Vedir unter 'mysteriösen' Umständen gestorben, und als Vergeltung hat Amelia Polly hingerichtet. Viele Vedir, welche sich nun Ahib nannten, wollten mehr Macht und verbrannten die Energie der Wälder, was zu einem weiteren Krieg führte.
    „Ach ja, und: Nicht alle Vedir kämpfen, manche wollen fliehen, ganz pflichtbewusst mischen sie sich nicht mehr in den Krieg ein und wollen Kamasilvia und die Einheimischen schützen. Sie nennen
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  • Jeder Schritt machte diese Ewigkeit länger für mich.
    Ich wusste nicht mehr, wie lang ich durch diese traumhaften Ebenen wanderte, doch das spielte längst keine Rolle mehr. Um mich herum gab es nur grüne Felder, bunte Bäume ein blauer Himmel und strahlende Sonne. Ewig wanderte ich und wurde nie müde, nie hungrig...aber die Gefühle verblieben. Manchmal konnte ich Linwe sehen, wie sie durch die Felder pirschte, aber erreichen konnte ich sie. Ab und zu kam auch Hulon vorbei, erzählte etwas von einem Baum, aber auch er blieb stets außer Reichweite. Einmal erschien sogar Eloen, aber die tat überhaupt nichts. Sie stand nur da und starrte mich nur an bis ich in ihre Nähe kam. Dann verschwand auch sie. Oft legte ich mich hin und versuchte zu schlafen, jedes Mal erfolglos. Und immer wenn ich auf meine Hände schaute, waren sie mit Blut befleckt.
    „Viele fühlen so. Bemitleide dich nicht selbst. Das ist lächerlich.", kam es aus meinen Lippen, fühlte sich aber an, als spreche jemand anderes mit mir.
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