Artikel 126

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  • Zum Verständnis der kommenden Ereignisse, erfolgt eine Ansammlung von Gerüchten, welche um den Mai letzten Jahres begannen.


    Wo: Calpheon

    Was:
    Seit Tagen munkelt man in den Gassen und Straßen Calpheons:
    Bald, bald ist es wieder soweit. Dann steht sie wieder da, am Grab des ungeborenen Kindes. Still und leise wird sie sein, bis ein melodisch, leises Summen ihre Lippen verlassen wird. Selbst der grummelige Friedhofsgärtner war einst zu Tränen gerührt, als er an jenem Tag in der Nähe dieser Frau unbemerkt sein Werk verrichtete.


    Doch wer ist die Unbekannte? Niemand wagte es sich ihr je zu nähern. Sie gar in ihrem Tun zu unterbrechen.

    Die Alten flüstern sie sei einst die Frau eines wohlhabenden Kaufmannes gewesen. Im Bunde mit dem Teufel habe das Weib gesteckt. Mit ihm gebuhlt und herumgehurt. Als Zeugnis entstieg ihren Lenden ein totes Kind. Die Eliontreue Familie des Kaufmannes war darüber entsetzt. Doch ehe die Kirche über die Sünderin richten konnte, war das Weib vom Erdboden
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  • Erste Bilanz

    Calpheon zum Nachmittag

    Der Herbst hält Einzug in Calpheon.
    Wohin man inmitten der gewaltigen Hauptstadt nur blickt, man wird es sehen. Das bunte Blattwerk zahlreicher Bäume. Grün, rot, gelb und schließlich, wenn die Blätter ausgezerrt zu Boden fallen, braun.
    Das einst lebensreiche Geschmück der Bäume wird wie jedes Jahr tot und verrottend auf dem Pflaster der Straßen Calpheons liegen, bis der erste Schnee die Überreste verdecken wird oder die eine oder andere Magd vorher den Reisigbesen schwingt.


    Tiefe Krähenfüße zeichnen sich um die Augenwinkel der Buchführerin ab, als diese mit leicht verengten Augen am Fenster der Geschäftsräume der Calpheonischen Berbaugilde steht und mit verschränkten Armen hinab auf das Treiben der Stadt blickt.
    Die tiefstehende Nachmittagssonne blendet Rawhiti Musou, doch sie wendet sich nicht von dem störenden Licht ab.

    Die Hexe, Buchführerin, Bordellbesitzerin und Mitwirkerin der Schwarzen Zunft befindet sich gegenwärtig wieder in Calpheon
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  • Heiratsanträge, ich hatte gehofft das nach dem Winterball länger Ruhe herrscht, da ja die Gerüchte um mich und Calvaras Carvain in aller Munde waren, nun umsonst gehofft. Keine Zwei wochen hat es gedauert und ich durfte mich damit beschäftigen.
    Einige konnte ich ablehnen ohne jemanden zu brüskieren oder wichtige Handelspartner zu verlieren, bei anderen war es schwieriger.
    Deshalb führte mich mein Weg in die Kathedrale um nachzudenken, Elion wollte es das ich dort auf Lavellan Carvain traf.
    Die Unterhaltung die wir führten, war interressant, sie hat mir geholfen Lösungen zu finden, und ich glaube vielleicht auch eine Freundin. Lavellan und ich sind uns in einigen Dingen ähnlich und haben ähnliche Ansichten. Und sie hat mir sogar bei dieser anderen Sache die mir nicht aus dem Kopf geht helfen können. Zumindest habe ich seit gestern Abend nicht mehr das Bedürfniss wegzulaufen.
    Ich hoffe ich treffe sie bald wieder, vielleicht zu einem Ausritt oder einfach nur so. Ein Geschenk als Dank… [Weiterlesen]
  • Und wieder habe ich das Bedürfniss einfach wegzulaufen, alles hinter mir zulassen. Calpheon ist wirklich meine pirvate Nemesis was das angeht. Vor kurzem war ich abends in einem Gasthau, eine Kleinigkeit Essen und etwas Trinken, mehr hatte ich nicht vor. Ich führte dort ein kurzes Gespräch mit Aulana Delazar, und auch der junge Herr der sich als wächter im Haus vorstellte war dort, ebenso Valans, ein Elf und Bekannter von Aulana. Es war angenehm dort zu sitzen und zu reden, meine Gedanken vom dem was mir nicht aus dem Kopf geht freizubekommen, ungünstigerweise für mich vergaß ich dabei die Zeit und verpaßte so Termine die Kieran mein Haushofmeister für mich geplant hatte. Als ich es bemerkte verabschiedete ich mich ziemlich hastig, und rannte fast schon nach Hause, ich hätte einfach im Gasthaus bleiben sollen.
    Kieran war wütend,er hatte allen Grund dazu und da er mich schon seit meiner Kindheit kennt, nun er ist wie ein Vater für mich und sorgt sich um mich, um mein Haus und um den… [Weiterlesen]
  • Die Zeit vergeht und langsam fühlt sich Calpheon nach einem zu Hause an, Das liegt wohl auch an Aulana, wor sind fast Nachbarn und treffen uns durch Zufall schon sehr häufig, Zum Glück muss ich wohl sagen ich mag dieses quirlige Mädchen, sobald sie da ist bekomme ich gute Laune. Es wird nie langweilig mit ihr, sei es das wir irgendwo mit Kara zusammen sitzen und reden, wobei ich vielleicht sogar noch eine Wache für die Handelskarawanen gefunden habe, oder das wir auf einer Brücke stehen und durch Aulana auf einmal irgendwo am Fluss stehen und viele Bekannte von ihr Treffen, es wird wirklich nicht langweilig.
    Alerdings muss ich auf jedenfall mit ihr reden, eine Aussage die sie gestern traf geht mir nicht mehr aus dem Sinn,
    Wir trafen gestern auf einen dunkelhäutigen Elfen, Khaled, erwar auch auf dem Winterball und steht im Dienste des Hauses Romanov. Es wirkte so als wenn er gluabte ich sei eine Elfen, zumindest hat er mich auf elfisch verabschiedet ich habe dies erwidert auch wenn es… [Weiterlesen]
  • Da bin ich nun, wieder in Calpheon. Keine Ahnung ob das wirklich gut ist, aber irgendwann musste ich zurückkehren. Im ersten Moment scheint sich nicht viel verändert zu haben, ich selbst vielleicht ein wenig.
    Inzwischen habe ich gelernt auch hier, ich selbst zu bleiben, mich nicht in den Sumpf aus Korruption dieser Stadt hinabziehen und verschlingen zu lassen. Bevor ich gegangen bin war das nicht so, damals bin ich darin ertrunken, wusste nicht mehr wer ich selbst war und wem ich vertauen konnte.
    An gesellschaftlichen Ereignissen mag ich allerdings immer noch nur teilnehmen weil ich es muss.
    Dieser Winterball zum Beispiel, ich wollte nicht hingehen, doch mein Haushofmeister hat mir klar das es meine Pflicht ist dort zu erscheinen.
    Lange bleiben wollte ich zunächst nicht, aber der Abend hat sich dann anders entwickelt als erwartet.

    Es war prunkvoll, natürlich schließlich sind wir in Calpheon. Lavellan und Calvaras Carvain, zwei Sprößlinge der Gastgeber Familie haben die Gäste… [Weiterlesen]
  • Sommer

    Wu wurde geweckt als der Karren mit ihr darauf das Ziel erreicht hatte.
    Olvia entpuppte sich als kleine Siedlung, idyllisch in den Hügeln gelegen, hinter denen in der Ferne eine scharfe Kette aus versuchte, sich bis zum Himmel empor zu recken. Die Steinhäuser, mit nur leicht ansteigenden Dächern gekrönt, lagen zwischen Feldern und Obsthainen im Schatten vieler alter Bäume. Wu nahm ihre Sachen vom Karren, bedankte sich für die Mitreisemöglichkeit und begann durch die kleinen Gassen zwischen den Gebäuden zu wandern. Hier schien viel verschiedenes Volk zu leben und seinem Tagwerk nachzugehen.
    Wu wurde schnell als Reisende und Fremde wahrgenommen und man verwies sie an den Dorfvorsteher am Versammlungsplatz, der am Hang eines Hügels das kleine Dorf überragte. Für Wu war dieser Hinweis nichts Ungewöhnliches. In Haso suchte man bei der Ankunft in einer Siedlung zuerst die Seherin auf, die auch meist das Amt der Dorfvorsteherin innehatte. War sie es doch, die mit Hilfe ihres… [Weiterlesen]
  • Regrets.

    I woke up in a dark room, cold chill is running down my back as I am desperately trying to move but my body just seems to work against me. It feels like I am out of my body high above it, in some unknown world, in some unknown state, but still connected to it with some kind of invisible chain, the type of chain they wrap around your neck. Slowly I can feel the strength that grips around my neck, forcing me to breathe harder, like somebody, or something, is choking me. The last several minutes I was trying to move my body, nothing happened, but now that I am more or less aware of my 'surroundings' I can feel my disconnected body shaking. It's trembling as I am desperately trying to force it into my commanded movements. Something is changing - my eyelids open and I see something that, not in any imagination, can just be a wild dream gone bad.


    I was halfway looking down my body, which was leaking blood out of the wound in my chest, where the big kingsword had pierced my
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  • Sommer


    Wu erreichte das Festland an einem kleinen Anleger, dem Ziel der Fähre. Ein Fluss, den die Einheimischen Balenos nannten, mündete unweit des Anlegers ins Meer und nach einem kurzen Stein- und Sandstrand ging das Land in eine sanfte, grüne Hügelkette über. Die Seeluft vermischte sich mit dem Duft nach Blüten sowie von unzähligen Fischen, die zum Trocknen an langen Stangen am Strand aufgehängt waren. Neben dem Anleger gab es eine Werft für kleine und eine für mittlere Schiffe, einige Fischerhütten und am Fuß der Hügel ein Steingebäude mit einem Wehrturm. Wu erwartete Zollkontrollen und Passagierprüfungen, aber niemand kümmerte sich um sie und die anderen. Personen sowie Fracht wurde aus- und dann wieder eingeladen, die Fischer musterten alles mit mittelmäßiger Neugierde und nachdem die anderen Passagiere sich per Pferd, Wagen oder zu Fuß auf den Weg die Straße hinauf in die Hügel zu ihren Zielorten gemacht hatten, blieb von ihnen Wu faktisch alleine am Strand zurück.

    Ihre… [Weiterlesen]