Artikel 191

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  • mit einem seligem Lächeln auf den Lippen betrat die rothaarige den Salon und wurde sofort mit einem schmunzeln der dunkelhaarigen bedacht. "Lass mich raten, er ist wieder da und ihr habt euch endlich getroffen?"die rothaarige nickt leicht "Ja und er will mich wiedersehen... er mag es sich mit mir zu Unterhalten." die dunkelhaarige nickt weiterhin schmunzelnd "Das klingt gut, ich hoffe für dich das er genau wie du empfindet und nicht nur freundschaftlich." bei den letzten Worten seufzt sie leise, und wurde von der rothaarigen umarmt "Beschäftigt dich das mit ihm immer noch so? Oder hat dein seufzten einen anderen Grund?"die umarmung erwidernd kommt es nur leise " Etwas anderes.. ich weiß einfach gerade nicht was ich fühle und für wen. Irgendwie schlägt mein Herz beim falschen schneller, und bei dem der für mich etwas empfindet, ist es bei mir im Moment eher Freundschaft..... " noch bevor sie weitersprechen kann unterbricht ein Hämmern an der Tür die beiden, und beide wenden sich[Weiterlesen]
  • Das Knirschen der Steine unter den Stiefeln klang für Gabriel wie das Mahlen von Knochen. Ein Einblick in seine nahe Zukunft, wenn das Fleisch abfällt, weil ihn gleich der Tod ereilt. Eine Sekunde verging, in der sein Leben vor dem inneren Auge vorbei raste, wie Sand in einer Uhr deren Hals gebrochen war und die die Zeit kontrollieren konnte. Eine Sekunde, in der der große Schatten aus Mediah seine Hand fort schlug, die Krähe mit einem Schnitt aus Silberglanz eine Schmuckkette im Gesicht des Dunkelhäutigen zerschnitt, deren Glieder wie Goldfunken regneten. Eine Sekunde, in der jener, der die Zeit für ein paar Menschen anhalten konnte dem Beobachter so hart mit dem Schlangenknauf in die Magengrube Schlug, dass dieser taumelnd zur Seite fiel. Gabriel hatte im nächsten Herzschlag das Gefühl, die Klinge, die der Schatten zog hätte ihm ein paar Strähnen gekürzt. Ein sehr, sehr geringer Preis angesichts der Situation und selbst das war nur Einbildung gewesen, während er nun
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  • Eine Hose musste her. Die erste rationale Entscheidung fiel mit dem Gedanken daran, dass so manch böser Traum damit anfing, dass man keine Hose trug. Diesen Umstand galt es zu ändern, komme es was wolle. Dass der Gedanke absurd war, einen peinlichen Alptraum damit zu beenden, ihm einfach die Grundlage zu stehlen, wusste Gabriel eigentlich selbst und doch schien das in diesem weltfremden Augenblick die beste Lösung zu sein um mit dem Handeln zu beginnen oder die Absurdität zu besiegen. Zumeist fand man dann ja auch keine, weil in der Traumwelt immer das fehlte, wonach man am meisten sehnte. Das Tuch um den Leib zu trocknen war mit einem Male einerlei und die Kleider, die über dem Sattel seines Pferdes lagen das Ziel der baren Schritte über die kühlen Flusskiesel. Der junge Graf hörte den eigenen Atem vibrieren, als er apathisch vor Wirrung auf das Tier zuging, das nicht ein mal die Ohren nach ihm drehte. Nur die Spitzen des Schweifhaars und der Mähne wehten im Windhauch. Das
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  • "Ich hab' es! Ich hab' es!", rief die aufgeregte Seefahrerin und hielt einen Krug aus Stein in die Höhe.
    Auf einer kleinen Insel irgendwo mitten im Rossmeer gab es mehr Aufregung als man erwarten würde. Diese Insel, durchzogen von viel Grün aber auch steinigen Höhlen, diente nämlich als Heimat für feindselige Otter bewaffnet mit Speeren und Schwertern. Das hielt die junge Seefahrerin und ersten Maat aber nicht davon auf, den Kapitän der 'Sturmwind' zu überzeugen, dort zu halten und nach diesem Krug voller Sand zu suchen. Mit zwei anderen Seefahrern, ebenfalls bewaffnet, nur mit Säbeln statt Speeren, suchte sie also nach diesem kleinen Krug. Leider nahmen die feindseligen Otter es überhaupt nicht gut auf, dass sie etwas von dieser Insel nehmen, denn nur wenige Sekunden nach dem Fund flogen die Speere.

    "Ich werd' nicht mehr! Zum Schiff!", befahl die Seefahrerin deshalb.
    Alle drei rannten wie die Teufel durch das dichte Grün, gefolgt von fliegenden Speeren und sprintenden Ottern.
    "Wie
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  • mit breiten grinsen stürmt der rotschopf auf den blonden Elfen zu. "Warum warst du solange weg hm? Sag nichts ich weiß was du aus Grana geholt hast." die Braue des blonden geht hoch und auch die vor kurzem erdunkelte Halbelfe blickt fragen zu der rothaarigen. " Ja... ich weiß es... und hast du schon?" weiter kommt sie nicht der blonde nickt "Ja habe ich... was glaubst denn du?"stürmisch wurde der blonde umarmt "Oh mann ich freu mich so .. das ist so schön für euch. " auch die zweite Halbelfe tritt dichter und umarmt den Elfen "Ich freue mich so für euch... aber ihr lasst euch doch noch zeit oder?" ein nicken des blonden folgt auf die worte, die halbelfe nickt, und einen kleinen Moment wird ihr Blick traurig "Dann bin ich ja bald wieder allein hier im Haus. Wenn du dann auch bald ..." der blick trifft die rothaarige die schlagartig ihre Gesichtsfarbe den Haaren anpasst "Nein, nein.. soweit ist es noch nicht.. ich meine also nein wie kommst du darauf?" ein lachen des Elfen und der[Weiterlesen]
  • Vor einigen Tagen.

    Der Moment, in dem das Wasser das Gesicht umspült, den Blick trübt und die Morgensonne schluckt, während es einen in seine kalten Arme schließt ist unvergleichlich. Arme, die ohne Scheu berühren, stets verlocken alles einfach los zu lassen und an manchen Tagen verführerischer streicheln, nach Regengüssen sogar ziehen und zerren. Zuerst war es unheimlich für Gabriel, sich einfach fallen zu lassen. Dann bemerkte er mit jedem weiteren Tag mehr und mehr, dass der Fluss sich mit ihm anfreundete, auch wenn er stets den einen oder anderen schroffen Felsen in der Hinterhand hatte, nur darauf lauernd, dass sich jemand zu weit treiben lässt. Und nun war es an diesem Tage die Kühle, die jedes Empfinden, das die Nacht zum Tage machte für Herzschläge nichtig scheinen ließ. Vor all den Wochen begann er damit, um für sie zum besseren Mann zu werden. Mittlerweile war es ein heiliges Morgenritual geworden. Trotz der Wachen einsam. Und diese Einsamkeit war immer in
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  • "Ha , ich weiß es" sobald die rothaarige den Salon betreten hat, wandern die grünen Augen zu dem blonden elfen "Hm was weißt du" erwidert dieser etwas irritiert, in der Hand dabei einen grünen stein den er zwischen den Fingern dreht. Die Blonde im Raum hebt nun interessiert eine Braue schweigt aber erst einmal. "Wer heute morgen das Päckchen für dich brachte, und den Grund warum du deinen Jagdausflug so schnell beendet hast." triumphierend grinst die rothaarige den Elfen an "Ähm ach das weißt du? " die erwiderung des Elfen ist kurzangebunden, der Stein in seinen Händen wandert schnell in die Tasche. Die Blonde grinst nur und lauscht aufmerksam der Unterhaltung im Raum* "Ja, ich hatte eine sehr interessante Unterhaltung gestern Abend." noch bevor die rothaarige weiter sprechen kann, wird sie von dem Elf unterbrochen. "Das ist ja sehr nett.. aber erzähl doch lieber von diesem Elfen den du triffst." schlagartig verstummt die Stimme der rothaarigen und ihre Wangen laufen rot an, die[Weiterlesen]
  • "Sag mal... stimmt das was man so über dich hört hm? " die angesprochene rothaarige schüttelt den Kopf"Nein, ja.. also nein nicht so wie geredet wird." "Ach"die blonde beugt sich leicht vor"Dann erzähl mal was wirklich gewesen ist." leise seufzt die rothaarige "Ich hab mich mal wieder blamiert, das ist gewesen. Und das vor Lorien's Zwillingsbruder." überrascht hebt die Blonde eine Braue "Was sein Zwilling ist hier, und im Haus Hyelle? Das ist schon... überraschend oder?"Zustimmend nickt der Rotschopf"Ja ist es... ich erzähl dir noch alles genauer versprochen, aber nicht jetzt, ich weiß nicht mal selbst was ich davon halten soll." und schon verschwindet der Rotsdchopf und lässt die Blonde allein, diese murmelt leise vor sich hin" Interessant, ich frage mich ...." dann verstummt sie und blickt einige Zeit nachdenklich auf den Schreibtisch vor sich [Weiterlesen]
  • "Bist du jetzt vöölig wahnsinnig geworden?" fauchte der Elf als er das Arbeitszimmer betrat und die Tür mit einem rums hinter ihm ins Schloß fiel "Du schmeißt das Geld nur so hienaus."
    "Hinausschmeißen würde ich das nicht nennen." kommt ruhig die erwiderung"Ach nein, erst die Harfe für einen horrenden Preis die du dann auch noch verschenkst und nun noch dieses Glaswappen? Das ist beides unnötig. Und dann dieses um die Männer herumschleichen." im Arbeitszimmer läuft der Elf auf und ab "Um welche Männer schleiche ich bitte herum? " nun ist die erwiderung nicht mehr ganz so ruhig und sie funkelt den Elfen an, steht auf und will ihn aus dem Zimmer bugsieren. " Na die Grafen Staupitz, De Salvador, Carvain und Rivierra und mit den anderen Adligen." sie schnaubt auf seine Aussage hin "Ich pflege nur Geschäftsbeziehungen und Freundschaften, was dazu beitragen wird unsere Pläne umzusetzen, mehr nicht. Und auch die Harfe gehört dazu, vertrau mir, ich weiß was ich tue." mit diesen Worten schiebt[Weiterlesen]
  • Der alte Graf Damiano Fazzini thront wieder stoisch und mit kühl arrogantem Ausdruck über den Stufen zum ersten Stock des Hauses, in dem er all die Jahrzehnte mit harter Hand regierte. Nur auf Leinwand gepinselt und doch ohne etwas von seiner dezent militanten und auf jeden Fall einprägsam beeindruckenden Aura verloren zu haben. Kunden schätzten ihn zu Lebzeiten für seine geradlinige Herangehensweise an die Geschäfte und die Liebe zu den eigenen Produkten der Gießerei. Die Kanonen allen voran. Etwas, das sein Sohn nie richtig mit ihm teilen konnte, denn Gabriel empfand außer Lärm und der Erschütterung bis ins Mark nichts, wenn die Lunte das Schwarzpulver in der Kammer erreicht hat, außer den Schrecken als Kind und das Unwohlsein um den Zweck des Ganzen bis heute. Das Bildnis seines Vater, schräg über ihm, der nebst dem Maler am Fuße der Stufen steht bringt ihm jedoch eine noch unangenehmere Gänsehaut bei, als jedes Artilleriegeschütz, das je in einen Schiffsrumpf oder
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