Silberfels 14

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  • Sie stand am Rande einer Klippe, vor sich die weite und Freiheit des Meeres, in ihrem Rücken der Abhang, der Pfad durch den Wald und weit hinter sich die Mauern der Stadt. Sie wusste das sie loslassen musste. Ein schweres seufzen entfloh ihren Lippen, es tat weh, so sehr wie sie es noch nie in ihrem Leben empfunden hatte. Lange blieb sie reglos dort stehen, die langen Haare vom Wnd verweht, und erst kurz vor der Dämmerung wendete sie sich ab und betrat den Wald. "Ist es immer so schwer?" fragte sie dann die Blonde, welche die ganze Zeiet auf sie gewartet hatte. "Jedesmal und manchmal noch schlimmer." "So wie bei dir? Konntest du loslassen, oder hält es dich noch fest." "Es wird noch seine Zeit brauchen, aber ich werde loslassen, weil ich keine andere Wahl habe." Schweigend stiegen beide auf folgtem dem Pfad durch den Wald, bis die Blonde ihr Pferd zügelte. Sie lauschte, nickte der Begleitung zu loszureiten. Sie selbst stieg ab, betrat den Wald und folgte dem unsichtbaren Band… [Weiterlesen]
  • Als eine kalte Schnauze ihre Hand berührte schaute sie sich verwirrt um, wo war sie, wie war sie hergekommen? Es dauerte einige Momente bis sie realisiert das sie sich im Wald befand, wieder dort wo sie schon die letzten Tage immer wieder zu sich kam. Langsam dreht sie sich herum, etwas von ihr entfernt graste ruhig und friedlich ihre Stute und an ihrer Seite stand ein brauner Wolf, der sich,als sie sich nun bewegte, herumdrehte und davontrabte.
    Ein leichtes Kopfschütteln von ihr folgte dem ganzen, und sie versuchte sich zu erinnern wie sie hergekommen war... sie wußte noch das sie ausreiten wollte, an den nördlichen Getreidefeldern vorbei gen Florin. Sie hatte die Stadt durch das Osttor verlassen... danach war alles in Dunkelheiet gehüllt, warum sie nun hier im Wald gelandet war wußte sie nicht. Frustriert dreht sie sich herum und ging zu ihrem Pferd, griff mit der linken Hand nach den Zügeln und keuchte schmerzerfüllt auf. Flammender Schmerz schoß durch den linken Arm, bis… [Weiterlesen]
  • Der Weg den sie beschritt führte sie durch einen kleinen Wald, lächelnd blickte sie sich um, genoß den Duft nach Erde und Bäumen. Nach einer Weile jedoch gelangte sie an eine Weggabelung, zwei Pfade lagen vor ihr, einer Lichtdurchflutet, Bekannte folgten ihm, winkten ihr lächelnd zu ihnen zu folgen. Der Zweite Pfad, war düster, einsam und nur irgendwo am Ende konnte man ein winzige Licht erkennen.
    Lange lag der Blick auf dem hellen Pfad, auf jenen die ihr dort zu winkten, ein sanftes und weiches Lächeln trat dabei auf ihre Züge, und doch wandte sie sich der Dunkelheit des zweiten Pfades zu, hörte dabei eine Stimme aus ihrer Vergangenheit.
    "Manchen von uns ist es beschieden durch die Dunkelheit ins Licht zu wandern, damit jene die ihnen am Herzen liegen im Licht wandeln können und niemals eine Entscheidung zwischen Licht und Dunkelheit treffen müssen. Jene die dies tun, dürfen nur der Versuchung nicht nachgeben."
    Das Lächeln vertiefte sich, sie wusste nun um ihren Pfad und ihre… [Weiterlesen]
  • Sie stand auf einer weiten Ebene in der Entfernung konnte sie eine Stadt erkennen. tiefdurchatmend fing sie an darauf zuzugehen, schneller als erwartet war sie am Tor. Eine Wand aus Glas versperrte ihr den Weg, dahinter sah sie bekannte Gestalten, jede von ihnen bedroht durch eine Waffe. Sie schlug mit den Fäusten gegen das Glas um es zu zerbrechen. Nichts geschah, mit Tränen in den Augen sackte sie zusammen, legte die Hans auf das Glas. „Denk nach, meine Tochter, du kannst sie retten“ die Stimme erklang in ihrem Kopf. Sie blickte auf, betrachtete das Glas vor sich und lächelte. Einen Finger legte sie an das Glas, klopfte leicht und es zerfiel zu Sand und machte den Weg für sie frei. [Weiterlesen]
  • Auf der Hochebene tobte der Sturm, als eine Frauengestalt den Weg hinauftrat. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen, als die Blitze um sie herumtanzten. Mit glänzenden Augen blickte sie sich um, beobachtete den Tanz der Blitze und reihte sich dann ein. Erst langsam dann immer schneller bewegte sie sich, tanzte mit den Blitzen, griff nach ihnen. „Meine Tochter“ erklang eine sanfte Stimme. „Tanz mit dem Sturm, und du …“ *das brausen des Windes und Donnergrollen übertönte die Stimme. „…und jeden Sturm trotzen“ Mit den letzten Worten verstummte die Stimme und der Sturm. [Weiterlesen]
  • Sie stand auf einer Lichtung im Wald, die strahlen der untergehenden sonne tauchten alles in rotgoldenes Licht. Mit tiefen Atemzügen sog sie die Luft, die nach Erde, frischem Laub und feuchter Wiese roch, ein. Dann spürte sie wie etwas nach ihr griff, sie hinabzog in die Dunkelheit der Erde, verzweifelt versuchte sie sich festzuhalten, doch unerbittlich sank sie tiefer hinab, bis sich Dunkelheit um sie herum absenkte. Stille umgab sie, weder sehen noch hören, nur fühlen war möglich. Dann erklang eine Stimme leise lockend, fordernd. "Komm meine Tochter, erwache... wende dich dem Licht zu....." die Stimme wurde leiser, nicht mehr zu verstehen, als würde etwas die Ohren verstopfen, nur um dann wider zu erklingen. "... mit starken Wurzeln, die dir halt geben."
    Über ihr erstrahlte Licht, nur ein kleiner goldener Punkt, der jedoch schnell immer größer wurde. [Weiterlesen]
  • Kälte umgab sie, ein Palast aus purem Eis.Verwirrt sah sie sich um, suchte einen Weg hinaus, doch sie fand keinen. Eine Melodie erklang, erst leise dann immer lauter. Dem Klang folgend schritt sie durch die Gänge, bis sie einen großen Saal betrat, die Melodie erlosch und ein wispern erfüllte den Raum,. "Seht nur... sie ist es.... endlich, sie wird uns befreien." Der Kopf ruckte herum, fand jedoch keinen der Sprecher, dann ertönte eine dunkle Stimme. "Komm.. folge mir, werde zu Eis und...." eine lautes Klirren erklang und übertönte die Stimme. Und dann folgte nur noch Stille. [Weiterlesen]
  • Ruckartig setzte sie sich auf, verwirrt schaute sie sich um und erst als ihr bewusst wurde wo sie sich befand und das sie kein junges Mädchen mehr war, beruhigte sich ihr Atem und ihr Herzschlag. Sie schüttelte den Kopf, diesen Alptraum hatte sie seit Jahren nicht mehr gehabt. Sie hatte gedacht, das sie darüber hinweg war, doch nun holte die Vergangenheit sie wieder ein.
    Alles wäre so leicht wenn sie den Wolf um Hilfe bitten würde, aber zugeben das jemand diese Art Macht über sie hatte, das sie sich hilflos fühlte? Wie könnte sie das? Seufzend drehte sie sich herum, schloß die Augen um noch etwas Schlaf zu bekommen.

    Um sie herum war Feuer, egal wohin sie blickte, es waren nur Flammen zu sehen. Hellauflodernd nach ihr greifend, und dann war da diese Stimme. "Komm zu mir Kind, du wirst in den Flammen de...... " das knistern und knacken der Flammen übertönte die Stimme einigi Momente lang. " ... stärker und härter als zuvor." Nun umhüllte das Feuer sie, brannte über sie hinweg,… [Weiterlesen]
  • Nachdenklich lehnte sie an einem Baum, wie so oft in letzter Zeit hatte sie die Stadt für ein paar Stunden hinter sich gelassen, und genoß die Ruhe im Wald. Ihre Gedanken kreisten um den letzten Abend, wieder und wieder rief sie sich das gesagte ins Gedächtniss, nur um immer noch nicht genau zu wissen was genau gemeint war. Das Knacken eines Zweiges erregte ihre Aufmerksamkeit und ihr Blick ruckte in die Richtung aus der es kam. Ein brauner Wolf stand in einiger Entfernung und beobachtete sie, kein Muskel rührte sich, weder beim Raubtier noch der Frau. Minuten die auch Stunden hätten sein können regte sich keiner der beiden, dann ganz langsam wendete der Wolf den Kopf etwas, knurrte leise und verschwand in der Dunkelheit des Waldes. Aufatment stieß sie sich vom Baum ab nur um erneut zu erstarren als eine dunkle Stimme erklang. "Hier finde ich dich also, hast du wirklich gedacht ud würdest mir entkommen? Ich habe es dir gesagt du wirst mir gehören, ich kann dir mehr bieten als… [Weiterlesen]
  • Ein letzer Schwerthieb, dann blieb sie stehen atmete durch. Um sie herum lagen die Kadaver von kleineren Raubtieren. Sie hatte sich überraschen lassen, und auch wenn die Tiere nicht wirklich gefährlich waren, hatte sie doch einige kleine Wunden abbekommen. Ihr Blick senkte sich auf einen Kratzer am Arm, silbriger Glanz umgab sie einen kurzen Moment und ihr Haar schien darin rot zu schimmern, dann war es vorbei und der Kratzer, wie auch alle anderen Wunden waren verschwunden. Sie selbst hatte nichts davon mitbekommen, sondern blickte nur erstaunt auf die Stelle wo sie sekunden zuvor noch den Kratzer erblickt hatte.

    "Ich wusste es" *murmelte die Stimme des Mannes der sich versteckt gehalten hatte und sie beobachtete. "Du wirst mir gehören meine silberne Schönheit." [Weiterlesen]