L'Kre'jin zhah natha ves krriyat Unboi 2

Der Beginn ist eine sehr delikate Phase...

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  • Stille.

    Absolute Stille.

    Wochen waren vergangen seit dem Training im Hof der Burg. Sie kamen mir vor wie Jahre. Etwas platscht. Ein Topfen Flüssigkeit, der zu Boden fällt. Die Stille unterbricht. Und dann wieder.. die befreiende Stille. So wechselt es sich ab. Stille, Tropfen, Stille, Tropfen, Stille, Tropfen.
    Langsam hat sich eine Pfütze gebildet, denn das Platschen wird lauter. Wasser, das in eine größer werdende Pfütze tropft. Enervierend. Das Dach sollte repariert werden! Wofür haben wir so viele Bedienstete? Dann wieder.. Stille. Offenbar hat jemand den gedanklichen Ausruf gehört und das Loch in der Decke repariert. Seltsam.. es waren gar keine Hammerschläge zu hören. Und warum.. ist es so.. Warum starre ich die ganze Zeit die Wand an? Meine rechte Hand fühlt sich verkrampft an.

    "Danifae?" ..

    Jemand sagt meinen Namen. Ich kenne die Stimme. Sehr gut sogar.

    "Danifae?"

    Besorgnis schwingt in ihr mit. Und etwas wie befreiende Dankbarkeit.

    "Dani..? .. Alles in Ordnung? .. Bist… [Weiterlesen]
  • Heimat.. Ein seltsames Wort für einen Ort, an dem man sich nicht mehr wirklich zuhause fühlt. Sicher - man wurde in gehobene Kreise geboren. Reichtum, Einfluss, Macht - all das ist durchaus vorhanden. Eine schöne Heimstadt, Diener, Familie. Und doch..



    .. und doch sind die strahlenden Fassaden der schlanken Türme, die mächtigen Mauern und Tempel, die Farmen und Schmieden von etwas beseelt, das man nur als .. verkommen .. bezeichnen kann. Als Adelige hinein geboren in diesen Sumpf aus Intrigen, Machtspielen um Einfluss und Reichtum gab es nur eines, was einen davor bewahrte ein rasches und unrühmliches Ende an der Spitze eines vergifteten Dolches zu finden: Training, Disziplin und stetige Wachsamkeit.


    Es war wieder einer dieser Tage. Ich kam grade aus dem Tempel, Unterricht in den Lehren Vedirs, als mich meine ältere Schwester schon am Eingang zum Anwesen abpasste. Mit einem selbstgefälligen Lächeln stand sie angelehnt neben dem Tor, ihre Rüstung und Waffen tragend. Ich wusste[Weiterlesen]