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  • Silber glänzt wie Gold im Schein der Kerzenleuchter. Ein Grundsatz, der Tür und Tor öffnet, fährt es dem Erbgrafen in den Sinn. Der Weg zum Gemach, in dem sein Vater liegt wird mit jedem Tage länger und heute hat er dem Bediensteten das Tablett mit der Medizin aus der Hand genommen um sie dem alten Herren selbst zu verabreichen. Der dunkle Tintenfleck aus Vaters Feder, der die Schlieren und Schatten auf Gabriels Seele nachtblau färbte, ist der Schild für die Stimme, die sich gerade ein mal mehr wünscht, er wäre an diesem Abend nicht mehr in der Lage die Medizin zu schlucken. Heute hat diese Gestalt hinter dem Flecken Nacht, die böse flüstert einen wärmenden Ton der Hoffnung im Laut, es hätte sogar einen Sinn. Gabriel öffnet die Tür behutsam. Nur ein leises Knarren begleitet die Drehung im Scharnier und endet mit der Erkenntnis, dass der Graf aufrecht gegen das Kopfende des Bettes gelehnt aus dem Fenster sieht und die Lichter der Stadt vor fallenden Flocken beobachtet.
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